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Brand-Mythen rund um E-Autos weit verbreitet

Brand-Mythen rund um E-Autos weit verbreitet
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Bloß kein Wasser?!

Brand-Mythen rund um E-Autos weit verbreitet

Frankfurt a.M., 23.06.2026 - Rund um die Sicherheit von Elektroautos halten sich zahlreiche Mythen hartnäckig. Eine neue repräsentative Befragung von Civey im Auftrag des Direktversicherers DA Direkt deckt die häufigsten Irrtümer zum Thema Brandrisiken und Brandbekämpfung in der Elektromobilität auf.

So verbreitet sind die häufigsten Brand-Mythen rund um E-Autos:

#1 Ein brennendes E-Auto kann nicht gelöscht werden

Fast vier von zehn Befragten (38 %) sind der Ansicht, dass brennende E-Autos kontrolliert ausbrennen müssen. Mehr als ein Drittel (36 %) traut sich keine Aussage zu und lediglich ein Viertel stimmt der Aussage richtigerweise nicht zu. Mittlerweile verfügen die Feuerwehren über detaillierte Einsatzpläne und das Löschen von Batteriebränden.

#2 Wasser ist beim Löschen von brennenden E-Autos tabu

Dieser Irrglaube ist laut der Civey-Befragung am weitesten verbreitet. 66 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass Batteriebrände nicht mit Wasser gelöscht werden dürfen. Nur 12 Prozent stimmen der Aussage nicht zu und kennen mutmaßlich die richtige Antwort, dass Wasser in der Praxis das wichtigste und effektivste Löschmittel bei brennenden Batteriesystemen ist.

#3 E-Autos brennen häufiger als Verbrenner

Womöglich liegt es an besonders spektakulären Fällen, die die öffentliche Wahrnehmung prägen. Dass die Brandhäufigkeit von Elektroautos erhöht ist, glauben immer noch 40 Prozent der Deutschen. Auch der Anteil derjenigen, die sich kein Urteil zutrauen, liegt mit einem Drittel (32 %) recht hoch. Knapp 30 Prozent stimmen dieser Aussage nicht zu. Tatsächlich gibt es nach Angaben der Kfz-Versicherer keine Hinweise auf ein erhöhtes Brandrisiko von Elektroautos. „E-Autos brennen nach aktuellem Kenntnisstand nicht häufiger als Verbrenner, bei denen insbesondere heiße Motorteile, Kraftstoffsysteme und aufgrund des oft höheren Fahrzeugalters Verschleißrisiken eine Rolle spielen und das Brandrisiko erhöhen", sagt Silvia Künnemann, Leiterin Product & Customer Experience bei DA Direkt.

#4 Batterien entzünden sich unkontrolliert immer wieder

Die Sorge, dass sich Batterien auch Tage nach einem Brand erneut entzünden können, ist hoch. 46 Prozent teilen diese Befürchtung und knapp die Hälfte traut sich kein Urteil zu. Lediglich 6 Prozent können sich eine solche Wieder-Entzündung nicht vorstellen. Technisch ist eine Wiederentzündung zwar möglich, sie gilt jedoch als selten und beherrschbar. Überwachung und Kühlung in den Tagen nach dem Brand gehören deshalb zum Einsatzplan der Feuerwehr.

#5 Das Laden an der Haushaltssteckdose dauert länger, ist aber unbedenklich

Ein Drittel der Befragten (31 Prozent) vertraut beim Laden auf die Leistung und Sicherheit der heimischen Haushaltssteckdose. Ähnlich viele (28 Prozent) halten es hingegen für keine gute Idee das Auto an der normalen Schuko-Steckdose zu laden. Die Mehrheit (41 Prozent) ist diesbezüglich unentschlossen. Technisch ist das Laden per Schuko-Stecker zwar möglich. Haushaltssteckdosen sind jedoch insbesondere in betagten Installationen nicht für stundenlangen Dauerbetrieb unter Volllast ausgelegt. Das kann zu Überhitzung, schmelzenden Kabeln und im schlimmsten Fall zu Kabelbränden führen. Insbesondere in Mehrfamilienhäusern mit mehreren Stellplätzen sollte deshalb darauf verzichtet werden.

#6 Die Versicherung zahlt bei Brandschäden nicht

Besonders groß ist die Unsicherheit beim Versicherungsschutz: 70 Prozent der Deutschen sind sich unsicher, ob Schäden durch E-Auto-Brände abgedeckt sind. 13 Prozent meinen, dass die Teilkasko nicht greift, während 17 Prozent davon ausgehen, einen Brandschaden erstattet zu bekommen.

DA Direkt gibt bei diesem Punkt klar Entwarnung: „Brandschäden sind unabhängig von der Antriebsart sowohl über die Vollkasko als auch über die Teilkaskoversicherung abgedeckt“, sagt Versicherungsexpertin Künnemann. „Es ist wichtig, zwischen realen Risiken und weitverbreiteten Annahmen zu unterscheiden. Wer die Fakten kennt, kann das Thema E-Mobilität sachlicher einordnen."

Befragungsmethodik

Civey hat für die DA Versicherung vom 3.6. bis 4.6.2026 online 2.500 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 18 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind aufgrund von Quotierungen und Gewichtungen repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 3,9 bis 5,7 Prozentpunkten beim jeweiligen Gesamtergebnis. Weitere Informationen zur Methodik finden Sie hier.

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DA Direkt Versicherung
Pressekontakt Bernd O. Engelien
Deutzer Allee 1 | 50679 Köln
0221 7715 5638
E-Mail:  presse@da-direkt.de
 www.newsroom.da-direkt.de

Die DA Direkt Versicherung

DA Direkt ist eine Tochtergesellschaft der Zurich Gruppe in Deutschland mit Beitragseinnahmen (2025) von 451 Millionen Euro und rund 1,66 Millionen Versicherungsverträgen im deutschen Markt. Seit über 40 Jahren immer für Sie da.

Der Direktversicherer bietet das Beste aus zwei Welten: Digital und persönlich. Bequeme digitale Services und persönliche Unterstützung rund um die Uhr. Als Teil der weltweit erfolgreichen Zurich Insurance Group kombiniert DA Direkt fundiertes Versicherungswissen mit innovativem Vordenken der internationalen Unternehmensgruppe.

Weitere Informationen: www.da-direkt.de

Weiteres Material zum Download

Dokument:  20260623_PI_DA Direkt_Brandmythen.docx