Die Stiftung Menschen für Menschen

Weltalphabetisierungstag: Almaz und Karlheinz Böhm fordern Industriestaaten zu mehr Verantwortung auf

München (ots) - Laut UNESCO wird zweites Millenniumsziel "Bildung für alle" nicht erreicht / Menschen für Menschen leistet mit Bildungsprogramm ABC-2015 wichtigen Beitrag zur Entwicklung Äthiopiens

Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe Menschen für Menschen warnt im Vorfeld des Weltalphabetisierungstages am 8. September davor, das Thema Bildung zu vernachlässigen. Laut aktuellem UNESCO-Bildungsbericht können weltweit noch immer 75 Millionen Kinder keine Grundschule besuchen, die Hälfte davon lebt in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Das zweite Millenniumsziel "Grundschulbildung für alle", zu dem sich 164 Staaten im Jahr 2000 verpflichteten, wird demnach bis 2015 nicht erreicht werden. Almaz und Karlheinz Böhm: "Insbesondere die Industriestaaten sind dazu aufgerufen, etwas dafür zu tun, jedem Kind dieser Erde den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Es geht um die Zukunft von Millionen von Menschen. Wir leisten in Äthiopien mit unserem Bildungsprogramm ABC-2015 einen wichtigen Beitrag zum Erreichen dieses großen Ziels."

Das ostafrikanische Land besitzt eine der höchsten Analphabetenraten weltweit, nach UN-Angaben können 40 Prozent der Kinder keine Grundschule besuchen. Es fehlt besonders in den ländlichen Regionen Äthiopiens an gut erreichbaren Schulen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Bildung als Grundlage von Entwicklung ist deshalb ein Hauptanliegen von Menschen für Menschen. Um die Alphabetisierungsrate des Landes drastisch zu erhöhen und Hunderttausenden Kindern Zugang zu Schulbildung zu bieten, hat die Organisation im März 2008 das Bildungsprogramm ABC-2015 ins Leben gerufen. Neben dem Neubau von Schulen beinhaltet das Programm auch gezielte Alphabetisierungskampagnen, Lese- und Schreibkurse sowie berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten für Erwachsene.

Allein im ersten Halbjahr 2009 wurden im Rahmen des Programms 10 neue Schulen fertig gestellt und 18.953 Äthiopier nahmen an Alphabetisierungskursen teil. Bis Jahresende sind insgesamt 29 neue Schulen geplant - 144 bereits bestehende Einrichtungen erhalten zusätzlich eine Bibliothek und Solaranlagen für eine autarke Stromversorgung. Almaz Böhm: "Bildung ist der Schlüssel für Entwicklung. Mit ABC-2015 fördern wir nicht nur die Alphabetisierung in Äthiopien - wir ermöglichen den Menschen, ihre Zukunft selbst zu gestalten. Damit helfen wir der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes."

Mit "Generation ABC-2015" hat Menschen für Menschen zudem mit den jungen Botschaftern Sara Nuru, Gewinnerin von Germany's next Topmodel, der Rockband Killerpilze und MTV-Moderator Klaas Heufer-Umlauf im Juni ein Projekt gestartet, das Schulklassen in Deutschland motivieren soll, mit Aktionen Spenden für den Bau neuer Schulen in Äthiopien zu sammeln. Um sich ein eigenes Bild von der Situation der Menschen vor Ort zu machen, besucht Sara Nuru, deren Eltern aus Äthiopien stammen, zurzeit ein Projektgebiet von Menschen für Menschen im Südwesten Äthiopiens. Wie enorm wichtig eine gute Schulbildung ist, hat Sara auch durch ihre eigene Familiengeschichte erfahren. Ihre Eltern kamen vor 23 Jahren nach Deutschland, um ihr und ihren Geschwistern eine bessere Ausbildung und damit Zukunftsperspektiven zu ermöglichen.

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Über Menschen für Menschen:

Am 13. November 1981 gründete der Schauspieler Karlheinz Böhm Menschen für Menschen. Seitdem leistet die Organisation, die Karlheinz Böhm heute gemeinsam mit seiner Ehefrau Almaz Böhm leitet, Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien, das laut Weltbank zu den ärmsten Ländern der Erde zählt. Im Rahmen so genann-ter "integrierter ländlicher Projekte" verzahnt Menschen für Menschen gemeinsam mit der in der Region lebenden Bevölkerung Projekte aus den Bereichen Bildung, Landwirtschaft, Wasser, Gesundheit, Infrastruktur und Soziales und setzt sich für die Rechte der Frauen ein.

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