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Sicherer Schulweg - Übung macht den Meister!

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Bonn (ots) - Anmoderationsvorschlag: Zu Fuß, mit Bus und Bahn oder im Auto der Eltern: Immer wieder werden Kinder auf dem Weg zur Schule in Unfälle verwickelt. 107.754 registrierte die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung allein im letzten Jahr - quer durch alle Altersgruppen. Was wir Erwachsenen tun können, damit unsere Kinder sicher zur Schule und zurück nach Hause kommen, verrät Ihnen rechtzeitig vor dem ersten Schultag nach den Sommerferien Helke Michael.

Sprecherin: Wenn die Schule wieder startet, sollten alle Auto- und Motorradfahrer doppelt aufmerksam sein.

O-Ton 1 (Andreas Bergmeier, 0:30 Min.): "Ja, das ist ganz wichtig, denn selbst im dicksten Straßenverkehr sind Schüler oft abgelenkt, unkonzentriert und auch nicht richtig aufmerksam. Deshalb gilt in Wohngebieten und vor allen Dingen in der Nähe vor Schulen, immer langsam zu fahren und jederzeit bremsbereit zu sein. Es ist eben so, dass Schulanfänger häufig überfordert sind mit den schwierigen Situationen im Straßenverkehr. Gerade die Kleinen haben ein sehr eingeschränktes Sichtfeld, nehmen die Geräusche nicht eindeutig wahr und können auch Geschwindigkeit nicht richtig einschätzen. Deswegen ist es eben wichtig, als Autofahrer da immer auf der Hut zu sein."

Sprecherin: Sagt Andreas Bergmeier vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat und empfiehlt, vor allem mit Erstklässlern den neuen Schulweg vor dem ersten Unterrichtstag in aller Ruhe zu planen.

O-Ton 2 (Andreas Bergmeier, 0:29 Min.): "Sie sollten für den Schulweg eine möglichst sichere Strecke auswählen - das muss aber nicht immer die kürzeste sein. Wichtig ist, dass Sie mit Ihrem Kind die Strecke mehrmals abgehen und auf Gefahrenquellen hinweisen und vielleicht auch mal die Rollen tauschen, dass Ihr Kind Sie sicher zur Schule bringen kann. Viele Schulen verteilen sogenannte Schulwegpläne. Danach sollten Sie fragen, denn da sind sichere Wege und geeignete Übergänge eingezeichnet. Der Schulweg mit dem Fahrrad kommt überhaupt erst in Frage, wenn die Kinder die Radfahrprüfung absolviert haben - und das ist in der Regel erst in der vierten Klasse."

Sprecherin: Sind Schulbus oder öffentliche Verkehrsmittel Teil des Schulwegs, dann bitte auch das richtige Ein- und Aussteigen an der Haltestelle trainieren - also ohne Toben, Drängeln, Schubsen und immer mit Blick auf den vorbeifahrenden Verkehr.

O-Ton 3 (Andreas Bergmeier, 0:27 Min.): "Wenn Sie Ihr Kind ausnahmsweise mal mit dem Auto zur Schule fahren, denken Sie daran, dass in Deutschland die Kindersitzpflicht gilt, bis zum zwölften Geburtstag oder einer Größe von 1 Meter 50. Viel besser ist es aber, wenn die Kinder zu Fuß zur Schule gehen, denn erstens tut Bewegung immer gut und zweitens fördert das die sozialen Kontakte zu den Mitschülerinnen und Mitschülern. Dabei ist es aber wichtig, dass die Kinder immer gut ausgeschlafen sind, gesund gefrühstückt haben und vor allen Dingen genügend Zeit haben, um stressfrei und in Ruhe zur Schule zu kommen."

Abmoderationsvorschlag: Weitere Tipps rund ums Thema "Sicherer Schulweg" finden Sie im Internet auf der Homepage des Deutschen Verkehrssicherheitsrats unter www.dvr.de.

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Pressekontakt:

Sven Rademacher
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