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Medizinische Versorgung im Westen Berlins langfristig gesichert: Start für Neurologie und Psychiatrie im Alexianer St. Gertrauden-Krankenhaus

Medizinische Versorgung im Westen Berlins langfristig gesichert: Start für Neurologie und Psychiatrie im Alexianer St. Gertrauden-Krankenhaus
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Zum 1. Februar 2026 übernimmt das Alexianer St. Gertrauden-Krankenhaus offiziell die Fachbereiche Psychiatrie und Neurologie der bisherigen Schlosspark-Klinik in Berlin-Charlottenburg. Damit ist die medizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten mit psychischen und neurologischen Erkrankungen im Westen Berlins dauerhaft sichergestellt. Die Übernahme basiert auf Versorgungsaufträgen der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege, durch die die Alexianer die Verantwortung für diese wichtigen Bereiche erhalten haben. Die Psychiatrie verbleibt bis Ende 2027 am bisherigen Standort Heubnerweg 4-6. Die Neurologie zieht bereits jetzt um und wird am Alexianer St. Gertrauden-Krankenhaus in Berlin-Wilmersdorf weitergeführt.

Ein starker Standort für das Kopfzentrum in Berlin

Mit der Integration der Neurologie in das wachsende Alexianer St. Gertrauden-Krankenhaus in der Paretzer Str. entsteht ein vernetztes medizinisches Angebot mit der bestehenden Neurochirurgie, HNO und Augenheilkunde – als leistungsstarkes Kopfzentrum für Berlin. Die enge Zusammenarbeit mit Kardiologie, Gefäßchirurgie, Angiologie sowie einer Rettungsstelle mit erweiterter Versorgungsstufe (2) sichert exzellente klinische Ergebnisse für die Patientinnen und Patienten

„Mit dem heutigen Tag tragen wir Verantwortung für zwei hochsensible Fachbereiche mit wachsenden Bedarfen. Die nahtlose Versorgung ist sichergestellt – für die Menschen im Bezirk, für die Patientinnen und Patienten, für Angehörige und Zuweiser. Und für viele Mitarbeitende, die wir übernehmen konnten“, erklärt Dominik Lünstroth, Geschäftsführer am Alexianer St. Gertrauden-Krankenhaus. „Wir freuen uns sehr, dass wir nun den Versorgungsauftrag sicher bekommen haben.”

Ein Gewinn für die Versorgung und für die Mitarbeitenden

Zwischen dem bisherigen insolventen Träger und den Alexianern wurde ein gemeinsames Personalkonzept entwickelt. Zahlreiche Mitarbeitende, insbesondere aus Pflege und Funktionsdiensten auch außerhalb der beiden genannten Kliniken, wurden in ein Arbeitsverhältnis bei den Alexianern übernommen.

„Unser Ziel war und ist eine kontinuierliche Versorgung und Stabilität für Betroffene wie auch für Mitarbeitende“, so Thomas Wüstner, Verbundgeschäftsführer Berlin – Brandenburg – Sachsen-Anhalt bei den Alexianern.

„Dass wir gerade die Psychiatrie und Neurologie übernehmen, passt hervorragend zu unserem Ursprung und heutigen großen Kompetenz. Gerade die Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen ist tief mit der Geschichte und Mission der Alexianer verbunden und wo wir heute eine übergreifende Versorgung anbieten“, so Wüstner.

Die Alexianer Gruppe ist eines der größten konfessionellen Gesundheits- und Sozialwirtschafts-Unternehmen und bundesweit in fünf Verbünden, acht Bistümern und sechs Bundesländern tätig. Die Alexianer beschäftigen derzeit 34.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betreiben somatische und psychiatrische Krankenhäuser, medizinische Versorgungszentren sowie Einrichtungen der Senioren-, Eingliederungs- und Jugendhilfe. Als gemeinsames Dach der Unternehmensgruppe arbeitet die Alexianer GmbH im Auftrag der Stiftung der Alexianerbrüder, die als Träger und Gesellschafter das Erbe der 800 Jahre alten Ordensgemeinschaft der Alexianerbrüder und anderer Ordensgemeinschaften bewahrt. 2023 erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von rund 2 Mrd. Euro.

Das Alexianer St. Gertrauden-Krankenhaus gehört seit Anfang 2025 zu den Alexianern im Verbund Berlin - Brandenburg - Sachsen-Anhalt.
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