Arbeitgeberverband Gesamtmetall

Mit Wissenschaftsfestivals gegen den PISA-Schock
Verein "Science on Stage Deutschland" in Bonn gegründet

    Köln (ots) - Mit dem Ziel, die naturwissenschaftlich-technische
Bildung in Schule und Gesellschaft auf nationaler und europäischer
Ebene zu fördern wurde der Verein "Science on Stage Deutschland"
letzte Woche in Bonn ins Leben gerufen. Er ist aus dem deutschen
Organisationskomitee der europäischen Initiative "Physics on Stage"
hervorgegangen. Zum Vorsitzenden gewählt wurde Michael Kobel,
Physik-Professor an der Universität Bonn. Ihm stehen Dr. Gerhard
Sauer (Hessisches Landesinstitut für Pädagogik) und Dr. Wolfgang Welz
(Bezirksregierung Köln) als weitere Vorstandsmitglieder zur Seite.
Alle drei verfügen bereits über mehrjährige Erfahrung in der
Initiave. Der Verein wird seine Arbeit künftig durch eine
Geschäftsstelle in Berlin koordinieren.
    
    Zu den Gründungsmitgliedern gehört auch der Arbeitgeberverband
Gesamtmetall, der die deutsche Beteiligung an "Physics on Stage" von
Beginn an im Rahmen seiner Initiative "Think-Ing" in besonderer Weise
unterstützt hat.
    
    Die Initiative "Physics on Stage" wird von den führenden
europäischen Forschungseinrichtungen organisiert und von der EU
unterstützt. Bereits seit dem Jahr 2000 veranstaltet sie jährlich ein
großes Wissenschaftsfestival, auf dem sich Physiklehrkräfte aus ganz
Europa über Lehrmethoden und -material austauschen können. Neben
einem "Physik-Jahrmarkt", Präsentationen und Aufführungen sowie
zahlreichen Fortbildungs-Seminaren erarbeiten die Teilnehmer in
Workshops auch Handlungsempfehlungen für die Bildungspolitik.
    
    Das diesjährige Festival "Physics on Stage 3" findet vom 8. bis
15. November 2003 im Rahmen der European Science and Technology Week
statt. Veranstaltungsort ist das Satelliten-Testzentrum ESTEC der ESA
im niederländischen Noordwijk.
    
    Der neu gegründete Verein "Science on Stage Deutschland" soll die
deutschen Aktivitäten der Initiative auf eine breitere Basis stellen.
So ist geplant, in Zukunft für die Auswahl der deutschen Teilnehmer
an dem europäischen Festival eine eigene Veranstaltung zu
organisieren, auf der sich die verschiedenen Projekte vorstellen
können. Bisher werden die Delegierten nur über ihre schriftlichen
Anträge ausgewählt. Weitergeführt werden soll auch der
Informationsaustausch auf nationaler Ebene, hier vor allem durch
Symposien, die das deutsche Organisationskomitee in der Vergangenheit
bereits zweimal veranstaltet hat.
    
    Interessenten an einer Mitgliedschaft können sich auf der
nationalen Homepage (www.physik.uni-bonn.de/physics-on-stage)
informieren. Hier können auch Projektvorschläge für das "Physics on
Stage"-Festival im kommenden November eingereicht werden.
Bewerbungsschluss ist der 19.5.2003 für große Präsentationen auf der
Bühne, der 15.9.2003 für Poster und Exponate am deutschen Stand.
Einzelne Projekte können von "Physics on Stage" mit bis zu 10.000
Euro gefördert werden.
    
ots Originaltext: Arbeitgeberverband Gesamtmetall
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Pressekontakt:
Science on Stage Deutschland (Verein in Gründung)
Vorsitzender: Prof. Dr. Michael Kobel
Physikalisches Institut, Universität Bonn
Nussallee 12, 53115 Bonn
www.physik.uni-bonn.de/physics-on-stage
E-Mail: physics.on.stage@physik.uni-bonn.de

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall unterstützt den Verein "Science
on Stage Deutschland" in vielfältiger Weise im Rahmen der Initiative
THINK ING. (www.think-ing.de / info@think-ing.de)

Sie erreichen die Gesamtmetall-Pressestelle unter Telefon:
0221/3399-259
sowie per e-mail: info@gesamtmetall.de

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