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26.04.2000 – 10:31

BWT AG

ots Ad hoc-Service: BWT AG BWT Ergebnis 1999

Mondsee/Österreich (ots Ad hoc-Service) -

Für den Inhalt ist allein der Emittent verantwortlich
BWT 1999: Gruppenumsatz
steigt um knapp 16 Prozent
Trotz Umsatzrekord verhindert die Christ-Beteiligung eine
Ertragssteigerung
Mit einem konsolidierten Gruppenumsatz von 265,5 Mio. EUR (+15,9 %
gegenüber 229,1 Mio. EUR im Vorjahr) hat BWT das für das
Geschäftsjahr 1999 gesteckte Ziel übertroffen. In der
Konzernobergesellschaft BWT AG blieb der Umsatz mit 48,8 Mio. EUR auf
dem Vorjahresniveau. Vom gesamten Gruppenumsatz werden bereits 77 %
(204,9 Mio. EUR) außerhalb Österreichs erzielt.
Sämtliche Geschäftsbereiche mit Ausnahme der
Gewerbe-/Industrietechnik erzielten zweistellige Zuwachsraten. Der
Anstieg in der Sparte "Haustechnik" betrug +14,5 %, im
Projekt-Engineering +15,2 % und im Bereich "Service, Schwimmbad,
Armaturen" +33,2 %. Das Schwimmbad- und Service- Geschäft entwickelte
sich mit +42,8 % bzw. +37,4 % überdurchschnittlich gut; auch bei den
Armaturen konnte mit +6,3 % eine Trendumkehr im Ver- gleich zur
Stagnation der vergangenen Jahre erreicht werden. Die "Gewerbe- und
Industrietechnik" blieb mit nur +0,8 % hinter den Erwartungen zurück.
Nachfolgend die Ergebnisse im Überblick (in Mio. EUR):
Sparte                             1999       1998           +%
Haustechnik                        72,0       62,9      + 14,5%
   Gewerbe-/Industrietechnik          41,4       41,1      +  0,8%
   Projekt Engineering                93,6       81,3      + 15,2%
   Service, Armaturen, Schwimmbad     58,5       43,9      + 33,2%
   GESAMT                            265,5      229,1      + 15,9%
Vom Gesamtwachstum stammen 8,9 Prozentpunkte aus Akquisitionen, 7
Prozentpunkte sind auf organisches Wachstum zurückzuführen.
AQA total-Umsatz um 24% gesteigert Obwohl der Verkaufsstart für
das Kalkschutzgerät "AQA total" in den USA und in Großbritannien
nicht wie geplant im Laufe des Geschäftsjahres 1999 realisiert wurde,
konnte der AQA total-Umsatz in der Gruppe um 24,1 % auf 17,5 Mio. EUR
gesteigert werden.
AQA total ist die weltweit erste Trinkwasseraufbereitungs-
Technologie, die DVGW-, ÖVGW- und SVGW-geprüften Kalkschutz ohne Salz
auf elektrophysikalischer Basis garantiert. AQA total ist die
Grundlage für die weiteren Internationalisierungsschritte der Best
Water Technology-Gruppe im Jahr 2000.
Auftragsbestand: 72 Mio. EUR, + 24,7% zum Vorjahr Sowohl die
BWT-Gruppe als auch die Muttergesellschaft BWT AG gehen mit deutlich
besseren Auftragsbeständen in das Jahr 2000. Zum Bilanz- stichtag
betrug der Wert im Konzern 72 Mio. EUR, was eine Zunahme von +27,4 %
im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Hauptverantwortlich für diese
erfreuliche Entwicklung zeichnet die in Mondsee beheimatete Aqua
Engineering GmbH, die u.a. eine führende Marktposition bei der
Planung und Ausführung von kommunalen Trinkwasser- und
Abwasseraufbereitungs- anlagen in China hält.
Ertragssituation: Verluste aus Christ-Beteiligung drücken das
Ergebnis Betriebserfolg: -5,0% , EGT: -18,8% zum Vorjahr Nach dem
deutlichen Ertragswachstum des Jahres 1998, in dem der Betriebserfolg
um +45,3 % gesteigert wurde, war die Ertragsentwicklung der
BWT-Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr vor allem durch Verluste aus
der Beteiligung an der schweizerischen Christ AG belastet.
Der Betriebserfolg reduzierte sich von 20,2 Mio. EUR im Jahr 1998
auf 19,2 Mio. EUR (-5,0 %). Während die Material- und Personal-
aufwendungen in Relation zum Umsatz nur marginal stiegen, spiegelt
sich in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen unter anderem die
neuerliche Erhöhung der Forschungs- und Entwicklungsausgaben (von 5,9
auf 7,1 Mio. EUR) wider. Die Abschreibungen stiegen von 6,9 auf 9,5
Mio. EUR, wovon 1,6 Mio. EUR Sonderabschreibungen betrafen.
Der Finanzerfolg betrug -4,1 Mio. EUR, wobei das Gros auf das
negative Beteiligungsergebnis aus der "at-equity" konsolidierten
Beteiligungs- gesellschaft Christ AG entfällt.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) betrug 15,1
Mio. EUR und verringerte sich damit hauptsächlich wegen des
niedrigeren Finanzerfolges um -18,8 % gegenüber dem Vorjahr (18,6
Mio. EUR). Der Jahresüberschuss ging von 14,4 Mio. EUR um -18,9 % auf
11,6 Mio. EUR zurück. Ohne den Einfluss der Sonderabschreibungen und
des Christ- Beteiligungsergebnisses wäre der Jahresüberschuss im
Vergleich zum Wirtschaftsjahr 1998 um +7,8 % gesteigert worden.
Dividende von 2,03 EUR auf 2,11 EUR erhöht Der Vorstand wird der
kommenden Hauptversammlung wie geplant eine Erhöhung der
Dividendenauszahlung von im Vorjahr 2,03 EUR je Aktie auf nunmehr
2,11 EUR (1,82 EUR Dividende + 0,29 EUR Bonus) vorschlagen.
Cash Flow wächst auf 21,7 Mio. EUR (+3,7%) Der Gruppen-Cash flow
aus dem Ergebnis erhöhte sich von 20,9 Mio. EUR um +3,7 % auf 21,7
Mio. EUR.
Konzern-Eigenkapital steigt auf 92,2 Mio. EUR (+9%) Die
Eigenkapitalausstattung der BWT-Gruppe erreichte mit 92,2 Mio. EUR
neuen Höchstwert in der Unternehmensgeschichte und beträgt nunmehr
37,6 % der Bilanzsumme, die Eigenkapitalrentabilität liegt nun bei
20,5 %.
21,2 Mio. EUR für Sach- und Finanzinvestitionen Die Zugänge im
Anlagevermögen ohne Erstkonsolidierungen betrugen in der BWT-Gruppe
1999 insgesamt 21,2 Mio. EUR (Vorjahr: 12 Mio. EUR). 2,7 Mio. EUR
flossen in die Modernisierung der EDV-Software sowie in den Erwerb
von Patenten. Die Sachanlageinvestitionen stehen mit 8,1 Mio. EUR zu
Buche, die Finanzanlagen mit 10,4 Mio. EUR (Beteiligungserhöhung an
der Schweizer Christ AG, 5 %-Beteiligung an der japanischen Nomura
Micro Science, Beteiligung an der Wiener Börse AG).
Etwa 3/4 der Gesamtinvestitionen des Konzerns wurden von der
Obergesellschaft BWT AG getätigt (16 Mio. EUR im Vergleich zu 6,6
Mio. EUR im Jahr davor).
Mitarbeiterstand um 185 erhöht In der BWT-Gruppe stieg der
Mitarbeiterstand zum Bilanzstichtag um 185 MitarbeiterInnen, von
1.654 auf 1.839 Personen. Der Anstieg ist hauptsächlich auf neue
Gesellschaften (Van der Molen-Gruppe) sowie einen Ausbau der
Produktionskapazitäten zurückzuführen.
7,1 Mio. EUR für Forschung und Entwicklung Im Jahr 1999 wurde am
Standort Mondsee der Neubau des F&E-Centers fertiggestellt. Damit
steht den F&E-Teams der BWT modernste Infra- struktur für die
konsequente Umsetzung der BWT-Strategie "Wachstum durch Innovation"
zur Verfügung. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der BWT
Gruppe sind an den Standorten Mondsee (A), Schriesheim und St.
Ingbert (D) und Paris (F) konzentriert. Das erklärte Ziel der F&E in
der BWT ist es, den Chemieeinsatz in der Wasseraufbereitung weiter zu
optimieren bzw. ganz zu vermeiden, den Energiebedarf zu reduzieren
und mit innova- tiven Kreislauflösungen die steigenden Wasserkosten
in den Griff zu bekommen. Die Best Water Technology-Gruppe hat es
sich zur Aufgabe gemacht, ökonomische und ökologische Produkt- und
Verfahrenskonzepte für den ganzen Wasserkreislauf "von der Quelle bis
zum Sickerwasser" zu entwickeln.
FuMA-Tech-Membrane revolutioniert Brennstoffzellen-Technologie
Brennstoffzelle ist der Energiekonverter des 3. Jahrtausends Die
intensive BWT-Grundlagenforschung führte nach der Erfindung der
einzigartigen AQA total-Kalkschutztechnologie Anfang des Jahres 2000
zu einem weiteren durchschlagenden Erfolg: Die BWT/FuMA-Tech stellte
der Fachwelt eine völlig neuartige Membran vor, die der
Brennstoffzelle - der umweltfreundlichen, weil emissionsfreien
Energiequelle der Zukunft - völlig neue Möglichkeiten eröffnet. Die
BWT-Membran besticht durch ein einzigartiges Wassermanagement,
höchste Oxidationsbeständigkeit und ermöglicht damit einen sehr hohen
Wirkungsgrad.
Ausblick 2000: Dynamisches Wachstum durch 33% mehr AQA
total-Umsatz Das Ziel von BWT, "AQA total" zu einer internationalen
Marke auszubauen, resultiert in einem auf 7,7 Mio. EUR erhöhtem
Werbebudget. Der Umsatz soll im Jahr 2000 um 33,3 % auf 23,3 Mio. EUR
steigen.
Für das Jahr 2000 plant die BWT-Gruppe einen konsolidierten
Gruppenumsatz von 295 Mio. EUR und ein ÖVFA-Ergebnis von 17 Mio. EUR.
Weitere Informationen erhalten Sie bei BWT Aktiengesellschaft
A-5310 Mondsee, Walter-Simmer-Straße 4 Telefon 06232/5011-1110,
Telefax 06232/5011-1191 E-Mail: office@bwt.at

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