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VDI-Pressemitteilung: Automatisiertes Fahren bei der FSG

Automes Fahren bei der Formula Student Germany 2017 (Bild: FSG/ Elena Schulz)
Automes Fahren bei der Formula Student Germany 2017 (Bild: FSG/ Elena Schulz)

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Automatisiertes Fahren bei der FSG: Ohne Pilot auf die Rennstrecke.

Neue Wettbewerbsklasse Formula Student Driverless geht 2017 weltweit erstmalig an den Start.

Die 13. Formula Student Germany (FSG) läuft bereits auf Hochtouren. 115 Teams aus 24 Nationen zeigen auf der Strecke am Hockenheimring, was ihr selbstgebauter Bolide alles kann. Highlight in diesem Jahr ist die neue Wettbewerbsklasse Formula Student Driverless (FSD), mit der die FSG zum ersten Mal in der Geschichte des Konstruktionswettbewerbs die internationalen Studierendenteams herausfordert. Rund 4.000 Studierende ringen erstmalig in drei Wettbewerbsklassen um den Sieg: in der Formula Student Combustion (FSC), dem traditionellen Wettbewerb mit Verbrennungsmotoren, in der Formula Student Electric, in der die Studierenden rein auf Elektromotoren setzen, und in der FSD.

15 Teams gehen bei der Premiere der FSD an den Start. In dem neuen, zukunftsorientierten Wettbewerb entwickeln die Studierenden einen Rennboliden, der ohne Fahrer im autonomen Modus oder mit Fahrer im manuellen Modus fahren kann. Die Fahrzeuge müssen dabei den technischen Anforderungen einer der beiden bereits bestehenden Wettbewerbsklassen entsprechen.

Welcher fahrerlose Bolide am Ende das Rennen macht entscheidet sich nicht nur auf Basis der reinen Autonomisierung. Wie bei der FSG üblich, ist die Gesamtleistung der Studierendenteams entscheidend für den Sieg. Wie in den bisherigen Wettbewerbsklassen auch, gehen statische und dynamische Disziplinen in die Wertung ein.

Ludwig Vollrath aus dem FSG-Board erklärt: "Autonomes Fahren wird in Zukunft zum zentralen Baustein der Mobilität. Wir machen den Nachwuchs somit fit für die Karriere in der Industrie. Wir bieten ihnen die Möglichkeit, sich in einem sicheren Umfeld mit den Anforderungen des autonomen Fahrens zu beschäftigen. So können sie sich später im Beruf kompetent in die Entwicklungen zum Thema einbringen." FSD-Experte Steffen Hemer engagiert sich seit 2015 bei der FSG und hat die neue Wettbewerbsklasse mit auf den Weg gebracht. Er ist beeindruckt, wie weit die Teams im ersten Jahr gekommen sind: "Wir haben mit der FSD international eine neue Wettbewerbsklasse etabliert. Diese soll auch Studierenden zum Beispiel aus den Bereichen Informatik oder Robotik die Möglichkeit bieten, interdisziplinäre Projekterfahrung zu sammeln."

Der Akademische Motorsportverein Zürich (AMZ) macht seit 2006 mit Herzblut bei der FSG mit und ist sofort auf die neue Driverless-Kategorie angesprungen. "Wir wollten von Anfang an bei der Entwicklung dabei sein", so Fabio Meier, Projektleiter des Teams AMZ Driverless. Er sieht die FSD als Chance, denn er glaubt: "