Technische Universität München
TUM gründet Forum für Freiheit und Demokratie
TECHNISCHE UNIVERSITÄT MÜNCHEN
PRESSEMITTEILUNG
Stärkung der Demokratie in Europa
TUM gründet Forum für Freiheit und Demokratie
- Eigenes Gebäude als offene Begegnungs- und Diskursstätte
- Demokratische Bildungs- und Wertevermittlung
- Zielgruppe Schulen, Studierende und breite Bevölkerung
Die Demokratie steht massiv unter Druck: Laut aktuellen Studien vertrauen ihr nur noch 45 Prozent der Deutschen – 2023 waren es noch 54 Prozent. Die Technische Universität München (TUM) begegnet dieser besorgniserregenden Entwicklung mit der Gründung des „Forums für Freiheit und Demokratie an der TUM“. Damit soll generationenübergreifend die demokratische Bildung und die Förderung des Wertesystems unserer freiheitlichen Gesellschaft gestärkt werden.
Am Münchner Stammgelände der TUM wird das Gebäude in der Gabelsbergerstraße 39 renoviert, Veranstaltungs- und Workshop-Flächen, Labore für demokratische Mediengestaltung sowie Dialog- und Seminarräume eingerichtet und seiner neuen Bestimmung als „Forum für Freiheit und Demokratie an der TUM“ zugeführt.
Die TUM betreibt das Forum als offene Begegnungs- und Diskursstätte von Bildungseinrichtungen, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Es schafft neue Räume für ein gegenseitiges Zuhören und fördert durch regelmäßige Werkschauen sowie interaktive Formate die demokratische Bildungs- und Wertevermittlung an Schülerinnen und Schülern, Studierenden, Mitarbeitenden, Berufstätigen und der breiten Bürgerbevölkerung mit dem Ziel, den Zusammenhalt unserer freiheitlichen Gesellschaft zu stärken.
Mit dem Aufbau einer Werkstatt für demokratische Zukunftsgestaltung und Mitwirkung, soll ein „Democracy Co-Lab“ als ein operatives Herzstück und dynamischer Interaktionsraum des Forums entstehen, der politische Bildung nicht als passive Wissensvermittlung, sondern als aktives Gestaltungselement begreift.
Das „Forum für Freiheit und Demokratie an der TUM“ führt etablierte Kompetenzen der TUM School of Social Sciences and Technology, der Hochschule für Politik München, des TUM Think Tank, des TUM Institute for LifeLong Learning, der Junge Akademie der TUM, des Exzellenzclusters TransforM sowie der europäischen Universitätsinitiative EuroTeQ unter einem Dach zusammen. Und es erweitert seine Wirkungskraft und Reichweite in Kooperation mit Partnereinrichtungen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Start-ups, Kunst und Kultur sowie der Politik. Darunter sind beispielsweise das Schulnetzwerk der TUM, die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Hochschule für Philosophie München, die Münchner Sicherheitskonferenz sowie einschlägige Stiftungen.
TUM-Präsident Prof. Thomas F. Hofmann betont: „Die TUM stellt sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung nicht allein in Forschung und Innovation, sondern ausdrücklich auch in der demokratischen Wertevermittlung und der Bildung verantwortungsvoller, weltoffener Persönlichkeiten. Unserer Ehrensenatorin Ingeborg Pohl bin ich für ihr mäzenatisches Wirken sehr dankbar, mit dem das Forum für Freiheit und Demokratie an der TUM mit großer Signalwirkung entstehen kann und über Altersgruppen hinweg das Wertesystem unserer freiheitlichen Gesellschaft gefördert wird.“
Kontakt im TUM Corporate Communications Center:
Ulrich Meyer
Pressesprecher
+49 89 289 22779
Die Technische Universität München (TUM) ist mit rund 700 Professuren, 52.000 Studierenden und 13.000 Mitarbeitenden eine der weltweit stärksten Universitäten in Forschung, Lehre und Innovation. Ihr Fächerspektrum umfasst Informatik, Ingenieur-, Natur- und Lebenswissenschaften, Medizin sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Sie handelt als unternehmerische Universität und sieht sich als Tauschplatz des Wissens, offen für die Gesellschaft. An der TUM werden jährlich rund 100 Start-ups gegründet, im Hightech-Ökosystem München ist sie eine zentrale Akteurin. Weltweit ist sie mit dem Campus TUM Asia in Singapur sowie Büros in Brüssel, Mumbai, Peking, San Francisco, São Paulo und Shenzhen vertreten. An der TUM haben Nobelpreisträger und Erfinderinnen und Erfinder wie Rudolf Diesel, Carl von Linde und Rudolf Mößbauer geforscht. 2006, 2012, 2019 und 2026 wurde sie als Exzellenzuniversität ausgezeichnet. In internationalen Rankings wird sie regelmäßig als beste Universität in der Europäischen Union genannt.