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123fahrschule SE

123fahrschule begrüßt Referentenentwurf zur Fahrschulreform 2026 und fordert Nachbesserungen bei Vollzeitlogik der Fahrlehrerausbildung

123fahrschule begrüßt Referentenentwurf zur Fahrschulreform 2026 und fordert Nachbesserungen bei Vollzeitlogik der Fahrlehrerausbildung
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Köln (ots)

CEO Boris Polenske bewertet Referentenentwurf als "größte Modernisierung der Fahrausbildung seit Jahrzehnten". Die Zusage von 100 Prozent Online-Theorieunterricht gilt als maßgeblicher Fortschritt. Das Teilzeitmodell für die Fahrlehrerausbildung bleibt eine zentrale Forderung.

Die 123fahrschule SE begrüßt den vom Bundesministerium für Verkehr veröffentlichten Referentenentwurf zur Fahrschulreform als wichtigen Schritt zur Modernisierung der Fahrausbildung in Deutschland. Insbesondere die vollständige Öffnung des Theorieunterrichts für digitale Formate bewertet Boris Polenske, Gründer und Vorstand der 123fahrschule SE, als überfälligen Schritt. Gleichzeitig fordert das Fahrschulunternehmen Nachbesserungen, damit die Reform ihre volle Wirkung entfalten kann. Vor allem die Einführung eines echten Teilzeitmodells für die Fahrlehrerausbildung sieht das KI-getriebene Ausbildungs- und Technologieunternehmen als entscheidend an, um dem akuten Fahrlehrermangel wirksam zu begegnen.

"Der Referentenentwurf ist die mutigste Modernisierung der Fahrausbildung seit den 1990er Jahren. Endlich orientiert sich der Gesetzgeber stärker an der Realität einer digitalen Gesellschaft", erklärt Boris Polenske. "Der Führerschein darf kein Analogprodukt der 1990er mehr sein."

Online-Theorieunterricht beendet überholte Präsenzlogik

Der Referentenentwurf modernisiert zentrale Teile der Fahrausbildung. Künftig sollen Fahrschüler frei wählen, ob sie Theorieunterricht vor Ort oder vollständig digital absolvieren. Starre Raumvorgaben entfallen, Fahrsimulatoren werden erstmals ausdrücklich gesetzlich anerkannt und Ausbildungswege stärker kompetenzorientiert ausgestaltet.

123fahrschule SE hat bereits zu Pandemiezeiten erfahren, wie Online-Theorieunterricht dazu beiträgt, Ausbildungskapazitäten effizienter zu nutzen, Fahrlehrer zu entlasten und den Zugang zum Führerschein insbesondere im ländlichen Raum zu verbessern.

"Junge Menschen lernen heute selbstverständlich digital. Dass Fahrschüler für theoretischen Unterricht bislang zwingend physisch anwesend sein mussten, war nicht mehr zeitgemäß", so Polenske. "Online-Theorieunterricht senkt organisatorische Hürden und hilft mittelfristig, die Kostenentwicklung beim Führerschein zu stabilisieren."

Fahrlehrermangel bleibt ohne Teilzeitmodell ungelöst

Trotz der positiven Grundrichtung sieht die 123fahrschule SE an manchen Stellen des Entwurfs Handlungsbedarf. Der wichtigste Kritikpunkt betrifft die Fahrlehrerausbildung. Zwar erlaubt der Entwurf künftig digitale und asynchrone Lernformate, gleichzeitig bleibt jedoch die bisherige 32-Stunden-Wochenpflicht bestehen.

"Mit der bisherigen Vollzeitlogik bleiben viele potenzielle Fahrlehrer weiterhin ausgeschlossen", kritisiert Polenske. "Genau die Menschen, die den Fahrlehrermangel entschärfen könnten, kommen dadurch nicht in die Ausbildung." Betroffen sind insbesondere Quereinsteiger, Eltern in Familienphasen oder Beschäftigte aus Handwerk und Logistik, die sich beruflich neu orientieren möchten.

Moderne Qualitätskontrolle statt alter Strukturgrenzen

Darüber hinaus fordert die 123fahrschule SE eine Überprüfung der geplanten Filialobergrenze für Fahrschulen. Moderne Qualitätskontrolle funktioniere heute digital und transparent, sodass starre Strukturbegrenzungen aus Sicht des Unternehmens nicht mehr zeitgemäß seien.

Die geplanten Transparenz- und Dokumentationspflichten würden bereits heute deutlich bessere Kontrollmöglichkeiten schaffen als frühere analoge Aufsichtsmodelle. Professionelle Qualitätsstandards dürften deshalb nicht durch überholte Strukturgrenzen ausgebremst werden.

Unnötiger Sonderweg

Auch beim Einsatz von Simulatoren sieht Polenske Nachbesserungsbedarf. Der Entwurf erkennt Simulatoren zwar grundsätzlich als modernes Ausbildungsmittel an, schließt sie bei der Schulung von Einsatzfahrzeugen jedoch pauschal aus. Aus Sicht der 123fahrschule ist das ein unnötiger deutscher Sonderweg. Denn die europäische Richtlinie verweist ausdrücklich auf den Nutzen von Simulatoren, um ungünstige Bedingungen und Notfallszenarien realitätsnah und sicher zu trainieren. "Wer genau solche Szenarien ausklammert, bremst eine Technologie dort aus, wo sie besonders sinnvoll eingesetzt werden könnte", so Polenske. "Im letzten Schritt geht es darum, ob das Verkehrsministerium den Mut aufbringt, die Reform konsequent zu Ende zu denken."

Über die 123fahrschule SE

Die 123fahrschule SE (ISIN: DE000A2P4HL9, Ticker: 123F, Primärmarkt Düsseldorf) ist ein KI-getriebenes Ausbildungs- und Technologieunternehmen im deutschen Führerscheinausbildungsmarkt. Das 2016 gegründete Unternehmen entwickelt und betreibt eine integrierte Plattform für die Führerscheinklasse B, bestehend aus KI-gestützter Lernsteuerung, digitalen Theorieformaten und eigenen Fahrsimulatoren. Mit bundesweit über 60 Standorten ist 123fahrschule bereits heute die größte Fahrschulkette im B-Segment und verfolgt eine skalierbare Wachstumsstrategie inklusive einer geplanten Franchise-Expansion. Weitere Informationen unter https://fahrschulreform2027.de/

Pressekontakt:

Borgmeier PR
Claudia Bendrat, Tanja Muhme / Rothenbaumchaussee 5 / 20148 Hamburg / 040/413096-15 / muhme@borgmeier.de & bendrat@borgmeier.de

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