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ONEKEY AI Agent bringt KI in die Firmware-Sicherheit

Düsseldorf (ots)

Neue KI-Funktion der ONEKEY Plattform macht komplexe Sicherheitsinformationen mit natürlicher Sprache transparent

Künstliche Intelligenz verändert die Cybersicherheit grundlegend. Auch der Düsseldorfer Product-Cybersecurity-Spezialist ONEKEY setzt beim neuen ONEKEY AI Agenten auf führende Large Language Models. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch darin, dass die KI gezielt und auf besondere Weise mit den Analyseergebnissen der ONEKEY Plattform angereichert wird. Dadurch können Nutzer Sicherheitsinformationen und Firmware-Analyseergebnisse in natürlicher Sprache abfragen und erhalten Antworten, die auf den konkreten Erkenntnissen der Plattform basieren. Diese Technik wurde von ONEKEY selbst entwickelt und verbessert die Qualität und Nachvollziehbarkeit der KI gestützten Antworten wesentlich.

"In der Produktsicherheit geht es nicht darum, möglichst überzeugend klingende Antworten zu erzeugen. Entscheidend ist die technische Belastbarkeit", erklärt Jan Wendenburg, CEO von ONEKEY. "Der ONEKEY AI Agent verbindet die Möglichkeiten moderner KI mit den tiefgehenden Analysefähigkeiten unserer Plattform. Jede Antwort basiert auf überprüfbaren Sicherheitsinformationen." Die KI arbeitet auf Grundlage der tatsächlichen Analyseergebnisse; dazu gehören unter anderem Firmware-Extraktion, Binary Inspection, Software Bills of Materials (SBOMs), Komponentenanalysen und Vulnerability Intelligence.

Die neue Funktionalität ist eine vollständig integrierte Erweiterung der ONEKEY Plattform. Die erste Ausbaustufe wird nach dem aktuellen laufenden Beta-Test ab September verfügbar sein und anschließend kontinuierlich erweitert. Ziel ist es, Security-Teams schneller von hochkomplexen Firmware-Informationen zu konkreten Erkenntnissen und Entscheidungen zu führen.

Deterministische KI statt generischer Antworten

Generative KI hat gezeigt, wie leistungsfähig natürliche Sprachschnittstellen sein können. Gleichzeitig entstehen im professionellen Sicherheitsumfeld neue Anforderungen: Die Antworten müssen sowohl nachvollziehbar als auch belegbar sein und auf konkreten technischen Fakten beruhen.

"Der Markt spricht derzeit intensiv über AI Copilots, Chatbots und Agentic AI. Doch in der Cybersicherheit reicht es nicht aus, einfach ein Sprachmodell auf vorhandene Prozesse zu setzen", erklärt ONEKEY-CEO Jan Wendenburg. "Mit dem ONEKEY AI Agent verfolgen wir deshalb konsequent den Ansatz 'Evidence first' statt 'AI first'. Entscheidend ist nicht, dass eine KI eine plausible Antwort erzeugt, sondern dass jede Antwort auf überprüfbaren technischen Fakten basiert." Wendenburg führt weiter aus: "Unser AI Agent liefert keine Vermutungen und keine generischen Einschätzungen aus einem allgemeinen KI-Modell. Die Grundlage bilden die tatsächlichen Ergebnisse der ONEKEY Plattform - von Firmware Extraction und Binary Inspection über SBOM Detection und Komponentenanalysen bis hin zu Vulnerability Intelligence und Impact Context. Dadurch entstehen nachvollziehbare, kontextbezogene und belastbare Antworten."

"Der zweite entscheidende Unterschied liegt im Verständnis des Arbeitskontextes", ergänzt Jan Wendenburg. "Der ONEKEY AI Agent erkennt automatisiert, ob ein Anwender gerade eine Firmware analysiert, eine SBOM untersucht oder Schwachstellen bewertet. Die KI versteht den jeweiligen Kontext und liefert genau dort Unterstützung, wo Security-Teams sie benötigen."

Firmware-Sicherheit per natürlicher Sprache

Der ONEKEY AI Agent ersetzt die technische Sicherheitsanalyse nicht, sondern macht deren Ergebnisse schneller zugänglich. Komplexe Datenbestände werden verständlicher, Zusammenhänge leichter erkennbar und Entscheidungen effizienter vorbereitet.

Mit dem ONEKEY AI Agent können Anwender künftig Sicherheitsinformationen direkt über natürlich formulierte Fragen auswerten. Die KI erkennt automatisch den jeweiligen Arbeitskontext innerhalb der Plattform - beispielsweise eine Firmware-Analyse, das SBOM Management oder das Vulnerability Management - und liefert darauf abgestimmte Antworten.

Security-Teams können zum Beispiel gezielt nach Schwachstellen, CVEs, deren Kritikalität, möglicher Ausnutzbarkeit oder geeigneten Gegenmaßnahmen fragen. Ebenso lassen sich Softwarekomponenten, Versionen, komponentenbezogene Schwachstellen, betroffene Produkte und Abhängigkeiten untersuchen, ohne technische Detailinformationen manuell zusammensuchen zu müssen. Anwender können zudem die Relevanz einer Schwachstelle für ihre Firmware gezielt bewerten lassen.

"Viele Unternehmen stehen nicht vor dem Problem, dass sie zu wenig Sicherheitsinformationen besitzen. Die Herausforderung besteht darin, die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt nutzbar zu machen", sagt Jan Wendenburg. "Genau hier schafft KI einen entscheidenden Produktivitätsschub."

Von Expertenwissen zu intelligenter Unterstützung

Ein weiterer Bestandteil des KI-gestützten Assistenten ist die Unterstützung der ONEKEY Query Language (OQL). Die Abfragesprache ermöglicht besonders detaillierte Analysen innerhalb der Plattform. Der ONEKEY AI Agent kann OQL-Abfragen aus natürlicher Sprache erstellen, bestehende Abfragen erklären und bei deren Optimierung unterstützen.

Damit werden auch komplexe Analysefunktionen für größere Nutzergruppen zugänglich. Sicherheitsverantwortliche müssen weniger Zeit für die technische Bedienung von Werkzeugen aufwenden und können sich stärker auf Bewertung und Umsetzung konzentrieren.

Zusätzlich unterstützt der ONEKEY AI Agent Anwender direkt innerhalb der Arbeitsabläufe. Fragen zur Nutzung der Plattform lassen sich unmittelbar beantworten, ohne Dokumentationen durchsuchen oder Supportanfragen erstellen zu müssen.

KI passend zur Sicherheitsstrategie des Kunden

Da Unternehmen unterschiedliche Anforderungen an Datenschutz, Compliance und Infrastruktur stellen, setzt ONEKEY auf Flexibilität bei der Nutzung von KI-Modellen. Kunden werden künftig von ONEKEY bereitgestellte und freigegebene Modelle verwenden oder abhängig von ihren Sicherheitsvorgaben eigene KI-Modelle und Schlüssel integrieren können.

Unterstützt werden dabei Konzepte wie Bring Your Own Model (BYOM) und Bring Your Own Key (BYOK). Damit lässt sich der Einsatz Künstlicher Intelligenz an individuelle Unternehmens-, Branchen- und regulatorische Anforderungen anpassen.

"Der entscheidende Fortschritt entsteht, wenn KI vorhandenes Expertenwissen, belastbare Analyseergebnisse und reale Produktdaten miteinander verbindet", fasst Jan Wendenburg zusammen.

Erster Schritt auf vierstufiger KI-Roadmap

Der neue ONEKEY AI Agent ist der erste Schritt auf einer vierstufigen KI-Roadmap, die ONEKEY verfolgt. Diese hat zum Ziel, die ONEKEY Sicherheitsplattform von einem intelligenten Auskunftssystem zu einem umfassenden Assistenten für Produktsicherheit zu entwickeln, ohne dabei die Entscheidungsverantwortung des Menschen zu ersetzen.

Im zweiten Entwicklungsschritt öffnet ONEKEY seine Plattform kontrolliert für unternehmenseigene KI-Agenten, Anwendungen und automatisierte Workflows. Mit dem dritten Meilenstein entwickelt ONEKEY die KI vom Informationssystem zum intelligenten Sicherheitsassistenten. Die vierte Ausbaustufe sieht die Unterstützung kompletter Sicherheits-Workflows vor. Langfristig soll die Plattform zahlreiche operative Aufgaben innerhalb der Produktsicherheit unterstützen, ohne bei Transparenz oder Nachvollziehbarkeit Kompromisse zu machen.

Jan Wendenburg erklärt: "Unsere KI-Roadmap zeigt, wie Decision Intelligence Schritt für Schritt Realität wird - als vertrauenswürdige Unterstützung für Menschen, die jeden Tag sicherheitskritische Entscheidungen treffen."

ONEKEY ist Europas führender Spezialist für Product Cybersecurity & Compliance Management und Teil des Investmentportfolios von PricewaterhouseCoopers Germany (PwC). Die einzigartige Kombination der automatisierten ONEKEY Product Cybersecurity & Compliance Platform (OCP) mit Expertenwissen und Consulting Services bietet schnelle und umfassende Analyse, Unterstützung und Management zur Verbesserung der Produkt Cybersecurity und Compliance vom Produkt Einkauf, Design, Entwicklung, Produktion bis zum End-of-Life.

Kritische Sicherheitslücken und Compliance-Verstöße in der Geräte-Firmware werden durch die KI-basierte Technologie innerhalb von Minuten vollautomatisch im Binärcode identifiziert - ohne Quellcode, Geräte- oder Netzwerkzugriff. Durch die integrierte Erstellung von "Software Bills of Materials (SBOMs)" können Software-Lieferketten proaktiv überprüft werden. "Digital Cyber Twins" ermöglichen die automatisierte 24/7 Überwachung der Cybersicherheit auch nach dem Release über den gesamten Produktlebenszyklus.

Der integrierte ONEKEY Compliance Wizard deckt bereits heute die Anforderungen nach IEC 62443-4-2, ETSI EN 303 645, UNECE R1 55 und vielen anderen ab. Im Rahmen des EU-geförderten Projekts CRACoWi (Cyber Resilience Act Compliance Wizard) entwickelt ONEKEY gemeinsam mit 13 europäischen Partnern einen KI-gestützten Assistenten zur automatisierten Umsetzung des EU Cyber Resilience Act (CRA). Dieser unterstützt Unternehmen vom ersten CRA-Scope-Check bis zur Erstellung der notwendigen Declaration of Conformity.

Das Product-Security-Incident-Response-Team (PSIRT) wird durch die integrierte, automatische Priorisierung von Schwachstellen effektiv unterstützt und die Zeit bis zur Fehlerbehebung deutlich verkürzt.

International führende Unternehmen in Asien, Europa und Amerika profitieren bereits erfolgreich von der ONEKEY Product Cybersecurity & Compliance Platform (OCP) und den ONEKEY Cybersecurity Experten.

Pressekontakt:

Weitere Informationen: ONEKEY GmbH,
Sara Fortmann, E-Mail: sara.fortmann@onekey.com,
Toulouser Allee 19A, 40211 Düsseldorf, Deutschland,
Web: https://onekey.com

PR-Agentur: euromarcom public relations GmbH,
Mühlhohle 2, 65205 Wiesbaden, Deutschland,
E-Mail: team@euromarcom.de, Web: www.euromarcom.de

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