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„Der Hase des Henoch“ – Die Straße von Hormus: wo heute Kriegsschiffe fahren, be-gann unsere Geschichte

„Der Hase des Henoch“ – Die Straße von Hormus: wo heute Kriegsschiffe fahren, be-gann unsere Geschichte
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Während sich die Welt auf die Straße von Hormus konzentriert, auf Kriegsschiffe, Drohungen und die Angst vor blockierten Handelswegen, lohnt sich ein Blick in eine Zeit, in der dieselbe Meerenge etwas völlig anderes war: kein Nadelöhr der Macht, sondern eine Verbindung zwischen Welten.

Leser meines Romans „Der Hase des Henoch“ sind im Bilde: vor etwa zwölftausend Jahren lag der Meeresspiegel weit niedriger als heute. Die Straße von Hormus war eine der wichtigsten Übergangslandschaften zwischen Mesopotamien, der arabischen Halbinsel, dem iranischen Hochland und den Küsten des Indischen Ozeans. Damals endete die letzte Eiszeit. Menschen tauschten nicht nur Werkzeuge, Muscheln, Farbstoffe oder Nahrung, sondern auch Vorstellungen: Bestattungsrituale, Schmuckformen, Tier- und Fruchtbarkeitssymbole, Mythen über Wasser, Himmel und Übergänge zwischen Welten.

Kein Zufall, dass sich ausgerechnet rund um diese Regionen die ältesten Flutmythen der Menschheit häufen. Die sumerischen Überlieferungen, aus denen später die Geschichte Noahs entstand. Erzählungen aus Indien über untergegangene Inselreiche. Legenden versunkener Städte und verlorener Welten. Immer wieder Wasser. Immer wieder Erinnerung an etwas, das verschwunden ist.

„Der Hase des Henoch“ setzt als ein gedanklicher Sprengsatz hier an, er kratzt an unserer bekannten Geschichte. Das Buch bewegt sich in den Zwischenräumen von Wissen, Mythos und verdrängter Möglichkeit. Der Leser findet Fragen und Antworten, die unbequem sind, gerade weil sie größer sind als das, was als gesichert gilt.

Während moderne Konflikte die Straße von Hormus erneut zum Symbol der Trennung machen, erinnert der Roman daran, dass dieselbe Passage vielleicht einmal das Gegenteil bedeutete: Austausch, Wanderung, Vermischung von Ideen. Ein Ort der Nähe statt Abschottung.

Wenn Sie Lust haben mit mir darüber in den Diskurs zu treten, kontaktieren Sie uns einfach, gerne mich auch direkt unter:

kbbachmann22@web.de

Herzliche Grüße

Ihr Konstantin Becker-Bachmann, Unternehmer und Autor

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Frau Kathrin Kolloch

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