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Bundesweiter Ausbau moderner Wasserenthärtungsanlagen gestartet: Über 500 SHK-Fachbetriebe an Umsetzung beteiligt

Bundesweiter Ausbau moderner Wasserenthärtungsanlagen gestartet: Über 500 SHK-Fachbetriebe an Umsetzung beteiligt
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Bensheim (ots)

  • Millionen Gebäude in Deutschland von erhöhter Wasserhärte betroffen
  • Kalkablagerungen führen zu steigendem Energieverbrauch und erhöhtem Instandhaltungsaufwand im Gebäudebestand
  • Koordiniertes Ausbauvorhaben zur Einführung salzfreier Wasserenthärtungsanlagen mit über 500 SHK-Fachbetrieben gestartet

In zahlreichen Regionen Deutschlands stellt die erhöhte Wasserhärte weiterhin einen relevanten Einflussfaktor auf die technische Gebäudeinfrastruktur dar. Nach aktuellen Schätzungen sind rund 40 Prozent der 19 Mio. Wohngebäude von hartem Leitungswasser betroffen. Die daraus resultierenden Kalkablagerungen führen langfristig zu einem erhöhtem Energieverbrauch, zusätzlichen Wartungsaufwänden sowie einer verminderten Betriebseffizienz technischer Anlagen. Vor diesem Hintergrund wurde ein bundesweit angelegtes Vorhaben zur strukturierten Einführung moderner Wasserenthärtungsanlagen initiiert. Im Rahmen der Umsetzung wurden mehr als 500 SHK-Fachbetriebe in die Ausführung eingebunden. Ziel ist die schrittweise Modernisierung wasserführender Gebäudetechnik im Wohnbestand durch den Einsatz salzfreier Verfahren.

Modernisierungsbedarf im Gebäudebestand

Kalkablagerungen zählen zu den wesentlichen Ursachen für Effizienzverluste in Warmwasser- und Versorgungssystemen. Bereits geringe Ablagerungen in Wärmeüberträgern und Leitungsnetzen können zu messbaren Energieverlusten führen. Gleichzeitig wirkt sich die Ablagerungsbildung negativ auf die Nutzungsdauer technischer Anlagen und Haushaltsgeräte aus. Die Nachrüstung bestehender Gebäudetechnik mit modernen Wasseraufbereitungssystemen gewinnt vor diesem Hintergrund zunehmend an Bedeutung. Fachlich wird dies insbesondere im Zusammenhang mit Energieeffizienzanforderungen, dem Werterhalt technischer Infrastruktur sowie der Reduzierung laufender Betriebs- und Instandhaltungskosten bewertet.

Bundesweite Koordination mit SHK-Fachbetrieben

Für die Umsetzung des Vorhabens wurden standardisierte digitale Prozesse zur Bedarfsermittlung, technischen Dimensionierung sowie regionalen Koordination von Installationskapazitäten etabliert. Eigentümerinnen und Eigentümer können entsprechende Prüf- und Einplanungsanfragen im Rahmen des Vorhabens z.B. über beteiligte Hersteller einreichen. Die technische Koordination erfolgt unter anderem über Anbieter wie AQON PURE. "Der Modernisierungsbedarf im Bereich wasserführender Gebäudetechnik ist bundesweit erheblich. Durch die Bündelung regionaler Fachkapazitäten und standardisierte Prozesse können Umsetzungs- und Installationsabläufe effizient strukturiert werden", erklärt Maximilian Wilk, Geschäftsführer von AQON PURE.

Salzfreie Verfahren gewinnen an Bedeutung

Im Zuge aktueller Entwicklungen rücken auch Umwelt- und Gewässerbelastungen verstärkt in den Fokus. Hintergrund ist die zunehmende Eintragung von Chlorid in den Wasserkreislauf durch salzbasierte Verfahren der Wasserenthärtung. Vor diesem Hintergrund gewinnen salzfreie Verfahren innerhalb moderner Wasseraufbereitungskonzepte zunehmend an Relevanz. Sie tragen zur Reduzierung von Kalkablagerungen bei und vermeiden zusätzliche Salzeinträge in den natürlichen Wasserkreislauf. Eine 2026 erschienene Studie bestätigt, dass salzbasierte Enthärtungsanlagen die größte Abwasserbelastung in privaten Haushalten darstellen.

Bereits über 30.000 installierte Systeme

AQON PURE ist an der bundesweiten Umsetzung beteiligt und koordiniert den Ausbau gemeinsam mit über 500 SHK-Fachbetrieben. Nach Unternehmensangaben wurden bereits mehr als 30.000 Systeme in Wohngebäuden installiert.

Austausch bestehender Systeme wird begleitet

Im Rahmen des Vorhabens erfolgt zudem die schrittweise Modernisierung bestehender älterer Wasserenthärtungsanlagen. Für den Austausch entsprechender Systeme wird derzeit ein finanzieller Zuschuss von bis zu 1.500 Euro bereitgestellt. Ziel ist die Beschleunigung der Umstellung auf moderne, salzfreie Verfahren sowie die Reduzierung von Belastungen im Abwassersystem.

Über AQON PURE

AQON PURE entwickelt seit 2004 Technologien zur Wasseraufbereitung für private, gewerbliche und industrielle Anwendungen. Die eingesetzten Systeme basieren auf dem Verfahren der Impfkristallbildung und ermöglichen Kalkschutz ohne den Einsatz von Salz oder chemischen Zusatzstoffen. Das Unternehmen wurde unter anderem als Finalist des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2025 ausgezeichnet und zählt laut Financial Times zu den wachstumsstärksten Unternehmen Europas im Bereich Wasseraufbereitung.

Pressekontakt:

Maximilian Wilk
Telefon: +49 (0) 6251 / 59 30 80
E-Mail: maximilian.wilk@aqon-pure.com

Presseinformationen & Bildmaterial
https://www.aqon-pure.com/presse

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