Einfach mal aussteigen: Fünf besondere Entdeckungen entlang Lissabons Straßenbahnlinien
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Einfach mal aussteigen:
Fünf besondere Entdeckungen entlang Lissabons Straßenbahnlinien
Lissabons „Elétricos“ bringen Besucher nicht nur von A nach B, sondern mitten hinein in einige der spannendsten Viertel und zu besonderen Orten der Stadt.
Lissabon/Frankfurt, 25. August 2026. Sie rattern durch enge Gassen, erklimmen Lissabons Hügel und gehören mit ihrem charakteristischen Gelb längst zum Stadtbild: Die Elétricos sind eines der bekanntesten Wahrzeichen der portugiesischen Hauptstadt. Besonders die Linie 28E ist bei Besuchern beliebt. Doch Lissabons Straßenbahnnetz hat noch einiges mehr zu bieten. Verschiedene Linien verbinden historische Viertel, grüne Rückzugsorte, Kultur und das Ufer des Tejo miteinander und liefern damit einen guten Grund, zwischendurch einfach einmal auszusteigen. Fünf Stopps und Strecken, bei denen sich genau das lohnt:
15E – Am Tejo entlang bis Belém und Algés
Bei der 15E ist schon die Fahrt Teil des Erlebnisses. Die Linie führt vom Zentrum Richtung Westen und über weite Strecken entlang des Tejo. Rund um Belém lohnt es sich, gleich mehrfach auszusteigen. Hier liegen einige der bekanntesten Wahrzeichen Lissabons nah beieinander: das zum UNESCO-Welterbe gehörende Mosteiro dos Jerónimos, der Torre de Belém und das Padrão dos Descobrimentos erinnern an die maritime Geschichte Portugals. Einen modernen Kontrast setzt das MAAT – Museum of Art, Architecture and Technology mit seiner markanten Architektur direkt am Fluss. Dazwischen bleibt reichlich Gelegenheit für eine Pause am Wasser oder für einen Abstecher zu den Pastéis de Belém, wo die berühmten kleinen Blätterteigtörtchen seit 1837 nach einem geheimen Rezept gebacken werden. Wer anschließend wieder in die 15E steigt und bis zur Endhaltestelle Algés weiterfährt, kann noch eine weitere Entdeckung anschließen: Das Aquário Vasco da Gama liegt von dort in fußläufiger Entfernung. Das traditionsreiche Aquarium wurde bereits 1898 eröffnet und widmet sich insbesondere der Unterwasserwelt Portugals.
25E – Eine grüne Pause in Estrela
Mit der 25E geht es nach Estrela, wo Lissabon plötzlich erstaunlich grün und entspannt wirkt. Schon von Weitem fallen die weiße Kuppel und die beiden Glockentürme der Basílica da Estrela ins Auge. Die im 18. Jahrhundert errichtete Kirche zählt zu den eindrucksvollsten Sakralbauten der Stadt. Direkt gegenüber liegt der Jardim da Estrela. Unter alten Bäumen führen verschlungene Wege vorbei an kleinen Teichen, Skulpturen und einem historischen Pavillon. Der Garten ist ein schöner Ort für eine Pause und zeigt eine ruhigere Seite Lissabons, nur eine kurze Straßenbahnfahrt vom geschäftigen Zentrum entfernt.
28E – Hoch hinaus in Graça
Sie ist der Klassiker unter Lissabons Straßenbahnen: Die 28E schlängelt sich durch einige der ältesten Viertel der Stadt und bewältigt dabei Steigungen, bei denen man zu Fuß durchaus ins Schwitzen kommen kann. Statt die gesamte Strecke nur aus dem Wagenfenster zu betrachten, lohnt sich ein Ausstieg in Graça. Von hier sind es nur wenige Schritte zu einigen der schönsten Aussichtspunkte. Am Miradouro da Graça öffnet sich der Blick über die Dächer Lissabons bis hinüber zum Castelo de São Jorge und zum Tejo. Noch höher liegt der Miradouro da Senhora do Monte, von dem sich ein besonders weites Panorama über Lissabon bietet. Wer anschließend durch Graças Straßen bergab schlendert, entdeckt kleine Plätze, historische Häuser und immer wieder neue Perspektiven auf die Stadt.
12E – Die kleine Runde durch das historische Lissabon
Wer das historische Zentrum mit der Straßenbahn entdecken möchte, muss nicht zwangsläufig die berühmte 28E nehmen. Die 12E bietet eine kürzere Alternative und führt durch einige der ältesten Teile Lissabons. Unterwegs lohnt sich beispielsweise der Ausstieg rund um Portas do Sol und Santa Luzia. Von den beiden benachbarten Aussichtspunkten blickt man über die roten Dächer der Alfama bis zum Tejo. Besonders der Miradouro de Santa Luzia ist mit seinen Azulejos, der Pergola und dem kleinen Garten ein schönes Beispiel dafür, wie eng Architektur, Stadtgeschichte und Aussicht in Lissabon miteinander verbunden sind. Von hier lässt sich die Alfama anschließend hervorragend zu Fuß weiter erkunden – durch Treppen, schmale Gassen und kleine Plätze hinunter Richtung Fluss.
18E – Auf Entdeckungstour in Ajuda
Deutlich weniger bekannt als die 28E oder 15E ist die 18E, die vom Cais do Sodré in Richtung Ajuda fährt. Wer am Palácio Nacional da Ajuda aussteigt, landet vor einem der bedeutendsten historischen Gebäude der Stadt. Der Palast wurde nach dem verheerenden Erdbeben von 1755 als neue königliche Residenz geplant und bietet heute einen Einblick in das Leben der portugiesischen Königsfamilie im 19. Jahrhundert. Prunkvolle Säle, Möbel, Gemälde und dekorative Kunst erzählen von einer Epoche, die an vielen anderen Stellen der Stadt weniger sichtbar ist. Seit 2022 beherbergt der neue Westflügel des Palastes zudem das Museu do Tesouro Real, in dem unter anderem Schmuckstücke und Kostbarkeiten aus dem Besitz der portugiesischen Krone zu sehen sind. Die 18E führt damit zu einer Seite Lissabons, die bei einem klassischen Wochenendtrip leicht übersehen wird und ist vielleicht das beste Beispiel dafür, warum es sich lohnt, nicht immer nur der bekanntesten Straßenbahn der Stadt zu folgen.
Über Turismo de Lisboa
Die ATL wurde 1997 gegründet und ist eine private gemeinnützige Einrichtung mit über 800 Mitgliedern, die sich ganz oder teilweise der Tourismuswirtschaft der Region widmen und deren Aufgabe es ist, Lissabon als herausragendes Reiseziel zu fördern. Weitere Information: www.visitlisboa.com/de
Pressekontakt: Global Communication Experts GmbH Doris Palito | Elena Kohler | Frederike Fahr Hanauer Landstr. 184 60314 Frankfurt Tel.: +49 69 17 53 71-046 I -042 I -032 E-Mail: lissabon@gce-agency.com Internet: www.gce-agency.com
Geschäftsführer: Dorothea Hohn, Tobias Bandara, Ralf Engelhardt Firmensitz: Frankfurt Handelsregister Frankfurt, HRB 76467

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