VC Wiesbaden Spielbetriebs GmbH
Diagonal-Talent aus der Ukraine beim VCW
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Der VC Wiesbaden vermeldet einen Neuzugang auf der Diagonalposition: Ab der kommenden Saison 2026/2027 der 1. Volleyball Bundesliga Frauen schlägt mit Marharyta Geiko erstmals eine Athletin aus der Ukraine für das hessische Profi-Team auf.
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Sportliche Grüße aus Wiesbaden
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Diagonal-Talent aus der Ukraine beim VCW
Der VC Wiesbaden vermeldet einen Neuzugang auf der Diagonalposition: Ab der kommenden Saison 2026/2027 der 1. Volleyball Bundesliga Frauen schlägt mit Marharyta Geiko erstmals eine Athletin aus der Ukraine für das hessische Profi-Team auf. Die 20-Jährige spielte zuletzt im Schweizer Team NLZ Volleyball Academy eine herausragende Rolle.
VCW-Sportdirektor Benedikt Frank: „Marharyta hat in der Schweiz toll performt und gute Schritte gezeigt. Sie ist ein echter Rohdiamant, den wir nun auf hohem Niveau weiterentwickeln. Sie kann sich hier für die großen europäischen Clubs empfehlen. Dass sie sich unter vielen anderen Möglichkeiten für unsere VCW-Strategie entschieden hat, freut uns sehr.“
Marharyta Geiko passt ideal ins Wiesbadener Konzept: Im Rahmen der 2025 eingeleiteten sportstrategischen Ausrichtung setzen VCW-Sportdirektor Benedikt Frank und der neue Cheftrainer Paul Sens auf die Kategorien „jung, gut, perspektivreich“, jeweils gepaart mit Stabilisatoren im Team. Der neuformierte Kader spiegelt genau das wider: Die jungen Athletinnen, wie Sanne Konijnenberg und Hanna Weinmann im Zuspiel sowie Außenangreiferin Cayetana López Rey (mit allen wurden die Verträge kürzlich verlängert), bilden mit den erfahrenen Rene Sain (Libera) und Rachel Gomez (Mittelblock) eine vielversprechende Formation (wir berichteten).
Über Marharyta Geiko
Seit 2020 werden in Bülach (Kanton Zürich) am Nationalen Leistungszentrum (NLZ) vorrangig Schweizer Talente aus- und weiterentwickelt. Das Team NLZ Volleyball Academy tritt in der Nationalliga A (NLA) an und hatte in der Saison 2025/26 einen Altersschnitt von unter 20 Jahren. „Marharyta war als Ukrainerin aufgrund ihres großen Talents bei uns. Ziel ist, dass unsere besten Spielerinnen ins Ausland wechseln“, sagt Academy-Geschäftsführer Marcel Diekmann. Der 20-Jährigen „Ryta“ ist das nun mit dem Schritt ins deutsche Volleyballoberhaus zum VC Wiesbaden gelungen.
Die 1,94 Meter große Athletin war in der Normalrunde der NLA mit 240 Punkten Top Scorerin der von Chefcoach Robin De Bont trainierten Academy-Mannschaft. In den nachfolgenden drei gewonnenen Playout-Begegnungen gegen Raiffeisen Volley Toggenburg (Chefcoach Detlev Schönberg war von 2011 bis 2017 Co-Trainer beim VCW) steuerte die Diagonale 65 Punkte bei. Das Academy-Team schloss die Schweizer Liga mit dem 9. Tabellenplatz ab.
Die 20-Jährige begann ihre Karriere in der ukrainischen Sports Academy Prometey (2020 bis 2022; Stadt Kamianske). Erste Profi-Erfahrung sammelte sie beim SC Prometey (2023/24) – damals noch im Außenangriff. Beim polnischen Club BKS Bostik ZGO Bielsko-Biała (2024/2025) wurde sie dann auf der Diagonalposition eingesetzt; ihre ersten Punkte erzielte sie in der Volleyball Champions League. Mitte 2025 wechselte Marharyta Geiko in die Schweiz ins NLZ. In diesem Sommer wird sie für die Ukraine bei der U22-Weltmeisterschaft spielen, ehe sie im August nach Wiesbaden kommt.
Marharyta Geiko: „Als Starting-Six-Spielerin in Zürich konnte ich mich beweisen und eine Menge Punkte für mein Team einbringen. Dort hatte ich eine gute Zeit. Ich hatte zuletzt mehrere Anfragen, aber als der VCW auf mich zukam, habe ich alles andere gestoppt. Ich kannte den Club schon von Freundschaftsspielen. Ich bin überzeugt, dass ich in Wiesbaden einen sehr guten, nächsten Karriereschritt machen kann.“
VCW-Kader für die Saison 2026/2027
Zuspiel: Sanne Konijnenberg (Niederlande), Hanna Weinmann
Außenangriff: Cayetana López Rey (Spanien)
Mittelblock: Rachel Gomez (USA)
Diagonale: Marharyta Geiko (Ukraine)
Libera: Rene Sain (Kroatien)
Der 1. Volleyball-Club Wiesbaden e.V. wurde 1977 gegründet und ist spezialisiert auf Frauen- und Mädchenvolleyball. Die professionelle Damen-Mannschaft ist seit 2004 ohne Unterbrechung in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen vertreten und spielt ihre Heimspiele in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit, im Herzen der hessischen Landeshauptstadt. Die bislang größten sportlichen Erfolge des VC Wiesbaden sind national die Deutsche Vizemeisterschaft (Saison 2009/2010), der Einzug ins DVV-Pokalfinale (2012/2013 und 2017/2018) sowie international der Einzug ins Europapokal-Halbfinale des CEV Volleyball Challenge Cup 2024. Erfolgreiche Nachwuchsarbeit ist DNA des VCW. Aktuell bestehen über 30 Nachwuchs-Teams, die in den vergangenen Jahren zahlreiche Titel bei überregionalen Volleyball-Meisterschaften sowie im Beachvolleyball erkämpften. Als Auszeichnung dafür erhielt der VC Wiesbaden im Jahr 2016 das „Grüne Band“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Der VC Wiesbaden ist Lizenzgeber der unabhängigen VC Wiesbaden Spielbetriebs GmbH, die die Erstliga- und Zweitliga-Mannschaft stellt. Der Verein ist zudem Mitglied der Volleyball Bundesliga (www.volleyball-bundesliga.de) sowie des Hessischen Volleyballverbands (www.hessen-volley.de). Das Erstliga-Team wird präsentiert von dem Platin-Lilienpartner ESWE Versorgung (www.eswe.com).
Mit der strategischen Initiative „VCW@2030 – Home for Female Professionals“ verfolgt der Club eine klare Vision: Der VC Wiesbaden will zu einer der führenden Talentschmieden im deutschen Frauenvolleyball werden und gleichzeitig ein Umfeld schaffen, in dem talentierte Sportlerinnen zu starken Persönlichkeiten heranwachsen. Im Mittelpunkt der Strategie stehen sportliche Exzellenz, wirtschaftliche Stabilität, professionelle Strukturen sowie die enge Verzahnung von Profi- und Nachwuchsbereich. Die Ergänzung der sportlichen Talentschmiede um den Bereich Female Growth wird ausgewählte Spielerinnen mit Modulen rund um Ausbildung, Karriereentwicklung, soziale Kompetenz und regionale Vernetzung unterstützen und so eine umfassende Entwicklungs-Plattform für die besten Talente im Frauen-Volleyball bieten.
Text- und Bildmaterial stehen honorarfrei zur Verfügung – beim Bild gilt Honorarfreiheit ausschließlich bei Nennung des Fotografen. Weitere Pressemitteilungen und Informationen unter: www.vc-wiesbaden.de
Weiteres Material zum Download Dokument: VCW_PM_2526-071_Diagonale.docx

