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Wie schlägt sich der VCW in Stuttgart?

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Wenn Allianz MTV Stuttgart am Mittwoch (4.3.2026; 19:30 Uhr) den VC Wiesbaden in der SCHARRena empfängt, ist die Konstellation eine andere als sonst. Den 3:2-Sieg beim USC Münster am 21.2.2026 hatte sich die Mannschaft von Interim-Chefcoach Benedikt Frank und den Co-Trainern Jochen Schöps und Marcel Frisch (Scout) wohlverdient im Tiebreak erkämpft. Stuttgart hingegen musste sich zuletzt zweimal nacheinander im fünften Satz beugen – jeweils gegen den VfB Suhl Lotto Thüringen, die Überraschungsmannschaft der 1. Volleyball Bundesliga Frauen.

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Sportliche Grüße aus Wiesbaden

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Wie schlägt sich der VCW in Stuttgart?

Wenn Allianz MTV Stuttgart am Mittwoch (4.3.2026; 19:30 Uhr) den VC Wiesbaden in der SCHARRena empfängt, ist die Konstellation eine andere als sonst. Den 3:2-Sieg beim USC Münster am 21.2.2026 hatte sich die Mannschaft von Interim-Chefcoach Benedikt Frank und den Co-Trainern Jochen Schöps und Marcel Frisch (Scout) wohlverdient im Tiebreak erkämpft. Stuttgart hingegen musste sich zuletzt zweimal nacheinander im fünften Satz beugen – jeweils gegen den VfB Suhl Lotto Thüringen, die Überraschungsmannschaft der 1. Volleyball Bundesliga Frauen. An der Favoritenrolle der Allianz ändert das am kommenden Mittwoch freilich nichts.

Im aktuellen Saisonverlauf hatte sich der vierfache Deutsche Meister (zuletzt 2024) keine Blöße gegeben – bis zum Rückspiel in Suhl am 22.2.2026 verloren die Stuttgarterinnen nämlich keine Partie in der Liga. Ganze zwei Sätze überließ man gnädig dem Gegner. Das 2:3 in Suhl war ein lauter Warnschuss vor dem Zoi-DVV Pokalfinale. Aber: Am vergangenen Sonntag musste Stuttgarts Chefcoach Konstantin Bitter erneut den von László Hollósy trainierten Thüringerinnen zum Sieg gratulieren, der durchaus als Sensation zu werten ist.

In der Mannheimer SAP-Arena hatte der Underdog am Samstag vor erstmals ausverkaufter Kulisse (12.000) mit einem sattem Doppelblock im fünften Satz auf 15:13 gestellt und sich damit zum zweiten Mal nach 2008 zum Pokalsieger gekürt. Stuttgarts starke Aufholjagd nach dem 0:2-Satzrückstand war denkbar knapp gescheitert. Zwar trafen fünf Schwäbinnen zweistellig, aber den Unterschied machten in diesem Match Suhls tschechische Diagonale Monika Brancuska (31 Punkte!) und Mittelblock-Routinier Roosa Laakkonen (Finnland; 13 Punkte bei 69% Angriffsquote), die mit Außenangreiferin Sanaa Dotson (USA;15 Punkte) zum entscheidenden Block hochgestiegen war. Stuttgarts baumlange Mittelblockerin Lucia Varela (1,98 Meter; 17 Punkte) wurde vom spanischen Scout Daniel Ramírez (von 2023/24 bis 2024/25 beim VCW) in gemeinsamer Landessprache getröstet.

Die Frage ist nun, wie die bisher in der Liga so souverän agierende Allianz diese zweite, noch bittere Niederlage weggesteckt hat. Zumindest das angepeilte Double aus Meisterschaft und Pokaltriumph ist nun passé. Kann der VC Wiesbaden am Mittwoch in der SCHARRena überraschen? Das 3:2 in Münster – bei mannschaftlicher Geschlossenheit und guter mentaler Verfassung errungen– hat das Selbstvertrauen nach zuvor vier Niederlage in Folge gepusht. „Dieser Sieg war sehr wertvoll, weil wir zeigen konnten, was bei uns tatsächlich gehen kann“, hatte MVP Laura Broekstra (Mittelblock;16 Punkte, mit 67% beste Angriffsquote aller Spielerinnen) nach dem Match erklärt.

Über den Kader

Benedikt Frank, Jochen Schöps und Marcel Frisch haben den kommenden Gegner (wie immer) intensiv analysiert. Scout Frisch kam Anfang der Saison von Stuttgart zum VCW – im Wechsel mit Dani Ramírez, der seither bei den Schwäbinnen als „Herr der Daten“ am Laptop sitzt. Beide Mannschaften haben in dieser Saison ein anderes „Gesicht“. Nur Libera Rene Sain und Nachwuchsmittelblockerin Marlene Rieger trugen zuvor in der 1. Bundesliga das VCW-Trikot. Neu beim Stuttgarter Favoriten sind u.a. Außenangreiferin Mikala Mogensen (Dänemark; zuvor USC Münster), die US-Athletinnen Eleanor Holthaus (Außenangriff) und Melani Shaffmaster (Zuspiel) sowie Anna Koulberg (Belgien; vom SC Potsdam gekommene Mittelblockerin). Beständige Größen sind u.a. die deutschen Nationalspielerinnen Pia Kästner (Zuspiel) und Kapitänin Antonia („Toni“) Stautz (Außenangriff) sowie Spanierin Lucia Varela. Auf der Diagonalposition agiert Belgierin Pauline Martin als Nachfolgerin von US-Legende Krystal Rivers. Beim Tabellenführer können freilich auch alle anderen Akteurinnen jederzeit deutliche Akzente setzen. Das Team hat in dieser Saison eine beeindruckende Performance geliefert: 16 Liga-Siege bei 17 Begegnungen sprechen für sich.

Jubel um Rene Sain

Zu verlieren hat die auf Platz 7 liegende VCW-Mannschaft beim großen Favoriten nichts. Man kann sich dort allerdings Respekt verschaffen, was im Hinblick auf das nur drei Tage später anstehende schwere Heimspiel in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit gegen den SSC Palmberg Schwerin (7.3.2026; 18:30 Uhr) wichtig wäre. Es ist das letzte in der Rückrunde der laufenden Saison vor dem Beginn der Playoffs. Klar ist allerdings schon jetzt, dass dann eine Spielerin frenetisch begrüßt werden wird: Die derzeit noch verletzte VCW-Libera Rene Sain hat gerade ihren Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert (wir berichteten). Eine Personalie, die nicht nur die große Fangemeinde der Kapitänin erfreut, sondern auch Staff und Geschäftsführung der VC Wiesbaden Spielbetriebs GmbH. Denn derzeit wird der Kader für die kommende Saison 2026/2027 rund um die verlässliche kroatische Libera geformt. Dass die 28-Jährige nicht nur in der hessischen Landeshauptstadt hoch angesehen ist, sondern auch in Thüringen tiefe Spuren hinterlassen hat, belegt die Reaktion der Suhler Fans beim Pokalendspiel: Als die VCW-Athletin ihren ehemaligen Mannschaftskameradinnen aus der Saison 2018/2019 nach kurz „Hi“ sagte, skandierte die Thüringer Crowd unüberhörbar ihren Namen ...

(Text: Sabine Ursel)

STATEMENTS

VCW-Chefcoach Benedikt Frank: „Stuttgart wird alles daransetzen, schnellstmöglich zurück in die Spur zu kommen. Das werden wir auf dem Feld mit aller Härte spüren. Aber auch wir sind auf dem aufsteigenden Ast und wollen uns bestmöglich präsentieren. Wir werden uns reinbeißen und um die kleinen Chancen kämpfen.“

Dagmar Boom (Außenangriff): „Wir haben nach unserem Sieg gegen Münster viel Energie im Training gehabt und uns ordentlich gepusht. Ich bin froh, dass ich zuletzt auf einem hohen Level agieren konnte. Wir alle sind bereit für Mittwoch und wollen erneut unsere Qualitäten ausspielen. Stuttgart hat zwei Niederlagen hinter sich. Beim Pokalendspiel haben sie nach dem 0:2 gute Antworten gefunden, insbesondere auf das bemerkenswerte Zuspiel und die Diagonale Suhls. Am Ende hat es knapp nicht gereicht. Das ändert aber nichts daran, dass wir nun gegen die beste Mannschaft der Bundesliga spielen.“

TERMINE – 1. Volleyball Bundesliga Frauen

4.3.2026 (Mittwoch)

19:30 Uhr: Allianz MTV Stuttgart – VCW

Stuttgart, SCHARRena

7.3.2026 (Samstag)

18:30 Uhr: VCW – SSC Palmberg Schwerin

Wiesbaden, Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit

14.3.2026 (Samstag)

18:00 Uhr: ETV Hamburger Volksbank Volleys

Hamburg (Stadtteil Neugraben), CU Arena

In den anschließenden Playoffs (21.3. bis 2.5.2026) wird der Deutsche Meister ermittelt.

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Der 1. Volleyball-Club Wiesbaden e.V. wurde 1977 gegründet und ist spezialisiert auf Frauen- und Mädchenvolleyball. Die professionelle Damen-Mannschaft ist seit 2004 ohne Unterbrechung in der 1. Volleyball Bundesliga Frauen vertreten und spielt ihre Heimspiele in der Sporthalle am Platz der Deutschen Einheit, im Herzen der hessischen Landeshauptstadt. 
Die bislang größten sportlichen Erfolge des VC Wiesbaden sind national die Deutsche Vizemeisterschaft (Saison 2009/2010), der Einzug ins DVV-Pokalfinale (2012/2013 und 2017/2018) sowie international der Einzug ins Europapokal-Halbfinale des CEV Volleyball Challenge Cup 2024. Erfolgreiche Nachwuchsarbeit ist DNA des VCW. Aktuell bestehen über 30 Nachwuchs-Teams, die in den vergangenen Jahren zahlreiche Titel bei überregionalen Volleyball-Meisterschaften sowie im Beachvolleyball erkämpften. Als Auszeichnung dafür erhielt der VC Wiesbaden im Jahr 2016 das „Grüne Band“ des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Der VC Wiesbaden ist Lizenzgeber der unabhängigen VC Wiesbaden Spielbetriebs GmbH, die die Erstliga- und Zweitliga-Mannschaft stellt. Der Verein ist zudem Mitglied der Volleyball Bundesliga (www.volleyball-bundesliga.de) sowie des Hessischen Volleyballverbands (www.hessen-volley.de). Das Erstliga-Team wird präsentiert von dem Platin-Lilienpartner ESWE Versorgung (www.eswe.com).

Mit der strategischen Initiative „VCW@2030 – Home for Female Professionals“ verfolgt der Club eine klare Vision: Der VC Wiesbaden will zu einer der führenden Talentschmieden im deutschen Frauenvolleyball werden und gleichzeitig ein Umfeld schaffen, in dem talentierte Sportlerinnen zu starken Persönlichkeiten heranwachsen. Im Mittelpunkt der Strategie stehen sportliche Exzellenz, wirtschaftliche Stabilität, professionelle Strukturen sowie die enge Verzahnung von Profi- und Nachwuchsbereich. Die Ergänzung der sportlichen Talentschmiede um den Bereich Female Growth wird ausgewählte Spielerinnen mit Modulen rund um Ausbildung, Karriereentwicklung, soziale Kompetenz und regionale Vernetzung unterstützen und so eine umfassende Entwicklungs-Plattform für die besten Talente im Frauen-Volleyball bieten.

Text- und Bildmaterial stehen honorarfrei zur Verfügung – beim Bild gilt Honorarfreiheit ausschließlich bei Nennung des Fotografen. Weitere Pressemitteilungen und Informationen unter: www.vc-wiesbaden.de

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