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06.10.2020 – 08:06

Helios Gesundheit

Vom Live-Chat in den Kreißsaal

Vom Live-Chat in den Kreißsaal
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Vom Live-Chat in den Kreißsaal: Geburt in einzigartigen Zeiten

Es ist einer der aufregendsten Tage im Leben einer Frau - und das auch ohne eine Pandemie im Hinterkopf zu haben. In Zeiten von Corona haben angehende Mütter viele Fragen und Sorgen. Das Helios Klinikum Berlin-Buch schafft mit regelmäßig stattfindenden Kreißsaal Live-Chats ein digitales Angebot, das werdenden Eltern Einblicke in den Kreißsaal und die Arbeit der Hebammen ermöglicht. Ann-Sophie Weber, regelmäßige Zuschauerin der Live-Chats, hat kürzlich im Klinikum Buch entbunden und berichtet über ihre Erfahrungen.

Wer schwärmt denn schon von einem Krankenhaus?

Ann-Sophie Weber, bei Facebook unter dem Namen Anna Einzigartig unterwegs, hat sich schon vor Monaten das Helios Klinikum Berlin-Buch als Wunschkrankenhaus für die Geburt ihres Sohnes ausgesucht. Und das obwohl es nicht das nächstgelegene Krankenhaus für die gebürtige Märkisch Oderländerin ist. Eine halbe Stunde Fahrt mit dem Auto muss sie dafür auf sich nehmen. Verwandte und Freunde haben bereits von dem Klinikum und den Mitarbeiter*innen geschwärmt. Das habe sie gewundert, denn "wer schwärmt denn schon von einem Krankenhaus?".

Aber nach einer kurzen Recherche, einem Blick auf die Website und die Facebook Seite haben sie schnell überzeugt - hier möchte sie ihr Kind zur Welt bringen. "Ich habe mich natürlich auch bei anderen Krankenhäusern informiert, aber überzeugt hat mich ganz besonders, wie gut ihr vorbereitet seid. Allein schon die Ausstattung des Kreißsaals und die speziellen Fähigkeiten der Hebammen waren überzeugend."

Trotz wochenlanger Vorbereitung: Die Geburt verlief anders als geplant

Ungefähr zwei Wochen ist es her, dass Ann-Sophie Weber ihren Sohn Emil Tamino entbunden hat. Stolz und glücklich hält die junge Mutter den kleinen Neuankömmling in den Armen, als wir sie zum Interview treffen.

"Meine Schwangerschaft war eigentlich ein Traum, es gab keine Beschwerden. Und die Geburt ging dann doch schneller als gedacht. Ich war am Dienstag letzte Woche hier und es hieß direkt: "Du musst hierbleiben". Dann wurde auch schon eingeleitet."

Doch die Einleitung läuft zuerst nicht wie erwartet, denn die Medikamente schlagen nicht richtig an. Auch, wenn die Situation erstmal anders verläuft als geplant, lassen die Hebammen kein Raum für Anspannung. "Sie sind auf meine Wünsche und Vorschläge eingegangen, das fand ich so toll", schwärmt Ann-Sophie.

Schatz, es ist Dienstag heute ist Live-Chat

In Vorbereitung auf den großen Tag schaltet Ann-Sophie regelmäßig auf ihrem Handy den Kreißsaal Live-Chat ein, kommentiert fleißig und beantwortet Fragen anderer Nutzer. In erster Linie will sie sich damit über die aktuellen Corona-Bestimmungen innerhalb des Krankenhauses und des Kreißsaals informieren. Allerdings entwickelt sie dabei gleichzeitig steigendes Interesse an dem Thema Geburt. Der direkte Einblick in die Räumlichkeiten weckt ihr Interesse mal hinter die Kulissen des Kreißsaals zu blicken. "Das hat mich einfach mitgerissen", gibt sie zu.

Jeden Dienstag sitzt die 23-jährige nun am Handy und verfolgt, wie die Hebammen über ihre Arbeit sprechen, die Entbindungsarten und -positionen vorstellen sowie auf die Besonderheiten der einzelnen Kreißsäle eingehen (z.B. der leuchtende Sternenhimmel). Auch unter Freunden und Familie ist bekannt: Dienstag ab 17:30 Uhr ist Ann-Sophie aka Anna Einzigartig beim Live-Chat. Auch ihre Schwiegermutter lässt sich später von der Begeisterung mitreißen und wird zum regelmäßigen Zuschauer.

"Es war gut, dass sich die Hebammen abgewechselt haben. Dann wurden bereits gestellte Fragen nochmal in einer neuen Perspektive verständlich erklärt. Dann wusste ich, jetzt hast du es wirklich verstanden! Ich habe mir auch einige Videos später nochmal angeguckt, weil ich Fragen wieder vergessen hatte."

Den Kreißsaal von innen und außen kennenlernen

Ziel der Live-Chats ist es sowohl die Räume als auch die Hebammen vorzustellen, aber natürlich auch die verschiedenen Entbindungsformen. Die Schwangeren sollen sich vorher schon überlegen können, wie sie ihr Kind zur Welt bringen möchten. Ann-Sophie ist begeistert von dem Erstversorgungsplatz, welcher sich direkt im Kreißsaal neben dem Bett der Mutter befindet. Sie liebäugelt mit der Wassergeburt in der Gebärwanne. Besonders angetan haben es ihr die Aroma-Therapien. Damit ist die Auswahl verschiedener Aromaöle gemeint, welche begleitend zu der Wassergeburt angeboten werden. Als der Tag kommt, ist dafür dann allerdings doch keine Zeit mehr.

In diesem Kreißsaal wird sogar ACDC gehört

Was der Erzieherin besonders angenehm auffällt, ist die Harmonie zwischen den Hebammen untereinander, trotz der unterschiedlichen Altersstufen. "Bei den Hebammen dachte ich direkt: Das ist ein Team. Die arbeiten wirklich zusammen."

Die Live-Chats geben ihr ein Gefühl der Sicherheit und Kontrolle bis sie sogar zu dem Schluss kommt: "Eigentlich braucht doch niemand Angst vor den Schmerzen zu haben."

Mit jedem Live-Chat steigt die Vorfreude auf den aufregenden Tag. "Als ich das Handy ausgemacht habe, war bei mir immer die Freude da: bald geht es los, du bist dann hier im Krankenhaus", berichtet Ann-Sophie. Die lockere Atmosphäre und das Gefühl des Teamzusammenhalts unter den Hebammen vermitteln ihr vom Sofa aus bereits das Gefühl, sich im Kreißsaal wie zu Hause zu fühlen. "Und als ich dann gehört habe, dass es schon Geburten gab, wo jemand ACDC gehört hat, dachte ich mir: Dieser Kreißsaal ist Dein Bereich. Damit Du Dich wohlfühlst, stehen Dir alle Wege offen.

Ein regelmäßig auftretender Experte vor der Kamera ist Yvonne Schildai, die leitende Hebamme im Helios Klinikum Berlin-Buch. Sie ist froh, dass die digitalen Führungen so gut bei den Leuten ankommen, denn eigentlich sind diese als Alternative für die Führungen vor Ort ins Leben gerufen worden, die aufgrund von Corona nicht mehr stattfinden konnten. "Es ist toll zu sehen, dass wir mittels dieses virtuellen Formats ein Gefühl der Zuversicht und des Zutrauens an die Zuschauer weitergeben können. Und das obwohl die Pandemie für so manche Frau sicherlich für innere Unruhe sorgt", so Schildai.

Geburt in Zeiten von Corona

Trotz der vielen positiven Worte von Ann-Sophie gibt sie zu, dass auch sie sich die Geburt vor der Corona-Krise anders vorgestellt hat. Ihren Mann sieht sie zu Beginn nur in den Pausen, die zwischen Tabletten nehmen für die Einleitung und dem Schreiben des CTGs, stattfinden. Als es dann schließlich in den Kreißsaal geht, bekommt sie allerdings nicht mehr viel von den Auswirkungen der Pandemie mit. Das kennt sie aber bereits aus den Live-Chats, denn auch hier hat sie stets das Gefühl, dass die Hebammen in erster Linie auf der Seite der Mütter stehen. "Das Team gehört zu denen, die wirklich versuchen und sogar darum kämpfen, dass die Mutter sich jederzeit wohlfühlt." Das ganze Team habe sich bemüht, alles so normal wie möglich wirken zu lassen. Diese lockere und offene Atmosphäre gibt Ann-Sophie die nötige Unterstützung.

Endlich zu Hause - die Sendung ist aus?

Jetzt ist Ann-Sophie noch ein wenig erschöpft aber glücklich wieder zu Hause zu sein, im Kreis ihrer kleinen gewachsenen Familie. Sie wünscht sich für ihr Kind lebenslange Gesundheit, Zielstrebigkeit und einen herzensguten Charakter. Den Kreißsaal Live-Chat aufgeben kann sie aber noch nicht. Jetzt guckt sie gerne nochmal rein, um aus Perspektive der Entbundenen den Geburtsort ihres Sohnes zu sehen sowie die Hebammen, die ihr so geholfen haben. Und auch als Unterstützerin in den Kommentaren ist sie gerne wieder aktiv, um anderen Schwangeren zu helfen. Jetzt sogar mit dem wertvollen Wissen aus ihrer ganz eigenen Erfahrung.

Schon gewusst: Der Kreißsaal Live-Chat findet jeden ersten und dritten Dienstag im Monat um 17:30 Uhr live auf Facebook und Instagram statt.

Mehr Infos zu Fragen rund um die Geburt unter:

www.helios-gesundheit.de/kliniken/berlin-buch/unser-angebot/unsere-fachbereiche/geburtshilfe/fragen-rund-um-die-geburt/

Das Helios Klinikum Berlin-Buch ist ein modernes Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 1.000 Betten in mehr als 60 Kliniken, Instituten und spezialisierten Zentren sowie einem Notfallzentrum mit Hubschrauberlandeplatz. Jährlich werden hier mehr als 55.000 stationäre und über 144.000 ambulante Patienten mit hohem medizinischem und pflegerischem Standard in Diagnostik und Therapie fachübergreifend behandelt, insbesondere in interdisziplinären Zentren wie z.B. im Brustzentrum, Darmzentrum, Hauttumorzentrum, Perinatalzentrum, der Stroke Unit und in der Chest Pain Unit. Die Klinik ist von der Deutschen Krebsgesellschaft als Onkologisches Zentrum und von der Deutschen Diabetes Gesellschaft als "Klinik für Diabetiker geeignet DDG" zertifiziert.
 Gelegen mitten in Berlin-Brandenburg, im grünen Nordosten Berlins in Pankow und in unmittelbarer Nähe zum Barnim, ist das Klinikum mit der S-Bahn (S 2) und Buslinie 893 oder per Auto (ca. 20 km vom Brandenburger Tor entfernt) direkt zu erreichen.

Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit insgesamt rund 110.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören unter dem Dach der Holding Helios Health die Helios Kliniken in Deutschland sowie Quirónsalud in Spanien. Rund 21 Millionen Patienten entscheiden sich jährlich für eine medizinische Behandlung bei Helios. 2019 erzielte das Unternehmen einen Gesamtumsatz von 9,2 Milliarden Euro.

In Deutschland verfügt Helios über 86 Kliniken, 123 Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und sieben Präventionszentren. Jährlich werden in Deutschland rund 5,6 Millionen Patienten behandelt, davon 4,4 Millionen ambulant. Helios beschäftigt in Deutschland fast 69.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von rund sechs Milliarden Euro. Helios ist Partner des Kliniknetzwerks "Wir für Gesundheit". Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

Quirónsalud betreibt 51 Kliniken, 71 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Jährlich werden hier rund 15,4 Millionen Patienten behandelt, davon 14,6 Millionen ambulant. Quirónsalud beschäftigt rund 37.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von über drei Milliarden Euro.

Helios Deutschland und Quirónsalud gehören zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressekontakt: 
Birgit Gugath
Managerin Unternehmenskommunikation und Marketing
Telefon: (0173) 2812169
E-Mail: birgit.gugath@helios-gesundheit.de