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Hochschule Bremerhaven

Hochschule Bremerhaven schafft Raum für kollaboratives Arbeiten, Lernen und Chillen

Hochschule Bremerhaven schafft Raum für kollaboratives Arbeiten, Lernen und Chillen
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Die Hochschule Bremerhaven bekommt einen dringend nötigen neuen, attraktiven und modern ausgestatteten Lern- und Arbeitsraum: Ab Herbst 2026 verwandelt sich die Galerie über der Bremerhavener Teilbibliothek der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen in einen modernen, lichtdurchfluteten Lern- und Arbeitsraum. Studierende und Bibliotheksnutzende können sich auf eine luftig-lichte Atmosphäre freuen, die zum kollaborativen Arbeiten, Lernen und Entspannen einlädt.

Die Hochschule Bremerhaven bekommt einen neuen, attraktiven und modern ausgestatteten Lern- und Arbeitsraum: Ab Herbst 2026 verwandelt sich die Galerie über der Bremerhavener Teilbibliothek der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen in einen modernen, lichtdurchfluteten Lern- und Arbeitsraum. Studierende und Bibliotheksnutzende können sich auf eine luftig-lichte Atmosphäre freuen, die zum kollaborativen Arbeiten, Lernen und Entspannen einlädt.

Ein Raum für die nächsten Jahrzehnte

Die Hochschule Bremerhaven hat das Bremer Architekturbüro AK Architekten | Ingenieure (mit Niederlassung in Bremerhaven) mit der Umgestaltung beauftragt. „Wir schaffen hier etwas für die nächsten 20 bis 30 Jahre – einen Raum mit langfristigem Bestand“, betont Architekt Tammo Klein bei der Präsentation der Pläne vor Hochschul- und Teil-Bibliotheksleitung, dem Vorstand des Allgemeinen Studierendenausschusses sowie dem Gebäudemanagement der Hochschule Bremerhaven, das den Umbau betreut und begleitet.

Selbstlernplätze mit Hafenblick

Wer künftig die Treppe zum Obergeschoss hinaufsteigt, betritt eine helle Galerie, bestens geeignet zum Lernen in entspannter Atmosphäre: Ein Podest, farbenfrohe Drehsessel mit Ausblick auf den Hafen und ein bodentiefer Fensterplatz für Rollstuhlfahrende ermöglichen barrierefreies Lesen und Lernen, Schmökern und Chillen – inspiriert vom „Forum“ in der niederländischen Studierendenstadt Groningen.

Neben der Galerie bekommt auch der Innenraum des Obergeschosses ein komplett neues Design: Wo heute in die Jahre gekommene Trennwände und abgenutzte Stühle einen spröden Charme versprühen, entsteht ein lichter Raum mit einem langen Tresen mit Drehstühlen, von denen aus man in das Innere der Bibliothek blicken kann. Im Zentrum des Raums bietet eine geschwungene Sofalandschaft Raum zum Lesen und Notizen machen.

Lebhaft oder leise – Kollaboration und Fokus werden gleichermaßen gefördert

Für alle, die kollaborativ arbeiten möchten, werden drei, von Glaswänden umrahmte Gruppenräume, zur Verfügung stehen, mit zum Teil höhenverstellbaren Tischen und großen Monitoren, die von den Tischen aus gesteuert werden können. Wer sich dagegen fokussieren und konzentrieren muss, kann sich in halbabgeschlossene, reizabschirmende Stillarbeitsplätze zurückziehen. „Wir räumen die Mittelzone des Obergeschosses auf, um Luft und Durchsichtigkeit in die Fläche zu bekommen“, fügt der Architekt hinzu. Für eine optimale Akustik haben Klein und Kolleg:innen ein entsprechendes Fachbüro engagiert. So entsteht ein lichter, offener Raum, der Kollaboration und Fokus gleichermaßen fördert.

„Ein Ort für moderne Lern- und Lehrkultur“

Hochschulrektor Prof. Dr. Dr. h.c. Alexis Papathanassis, AStA-Vorsitzender Franjo Gießel und Teilbibliotheksleiterin Michaela Glaum, die Ergebnisse aus einer Umfrage zu den Wünschen an eine Bibliothek in die Planung eingebracht hat, freuen sich auf die Aufwertung des Bibliotheksraums. Auch, wenn es in der Umbauphase erst einmal laut werden wird. „Die Umgestaltung setzt auf hochwertige Technik, flexibles Mobiliar und lärmgeschützte Zonen – ein Ort, der den Ansprüchen moderner Lern- und Lehrkultur gerecht werden soll“, verspricht Papathanassis. „Das Geld für den Umbau, das Mobiliar und die Technik erhalten wir aus dem Zukunftsvertrag Studium und Lehre“, erläutert Hochschul-Kanzler Alexander Mraz. Mit diesem Zukunftsvertrag verbessern Bund und Länder gemeinsam die Qualität von Studium und Lehre an den Hochschulen. Die Hochschulleitung hofft, dass die Studierenden den neuen, attraktiven Raum gut annehmen und häufig nutzen werden. Bislang sei eher wenig Betrieb auf der Galerie. „Der Umbau ist wichtig für unseren Campus“, betont der Hochschulrektor. „Wir schaffen mit der neugestalteten Galerie zusätzliche dringend benötigte Möglichkeiten zum Selbstlernen und schaffen einem Raum, der es Studierenden und anderen Nutzer:innen ermöglicht, mehr Zeit auf unserem Campus zu verbringen.“

Eröffnung für Mitte Oktober 2026 geplant

Die benötigten Gewerke befinden sich aktuell in der Ausschreibung. Die alten Möbel sind bereits ausgeräumt und entsorgt worden. Am 23. Juli wird die EDV im Bibliotheks-Obergeschoss stillgelegt, dann sollen laut Andreas Seegelken auch die bestehenden Glaswände demontiert werden. Ende September könnten die neuen Möbel bereits auf erneuertem Boden aufgebaut werden. „Und ab Mitte Oktober, zum Start des neuen Semesters, wollen wir den neuen Lern- und Arbeitsraum eröffnen.“

Mit Begeisterung studieren, lehren und forschen – dafür steht die Hochschule Bremerhaven. In mehr als 20 praxisnahen und innovativen Studiengängen profitieren die rund 3.000 Studierenden von der engen Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft und modernen Lehr- und Lernansätzen. Die zahlreichen Forschungsaktivitäten der „Hochschule am Meer“ wurden bereits vielfach ausgezeichnet und unterstützen nachhaltige Entwicklungen in der Region und darüber hinaus.

Pressekontakt:
Hochschule Bremerhaven
Isabelle Epplé
An der Karlstadt 8
27568 Bremerhaven
+49 471 4823-342
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