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AOK Rheinland/Hamburg

Jede Entscheidung zählt: Aufklärungsangebote zur Organspende für Schulen und Betriebe

Jede Entscheidung zählt: Aufklärungsangebote zur Organspende für Schulen und Betriebe

Am 6. Juni ist Tag der Organspende. Die AOK Rheinland/Hamburg startet Workshops für Schulklassen und unterstützt Informationsterminals für Unternehmen.

Düsseldorf/Essen, 3. Juni 2026

Mehr als 8.000 Menschen warten in Deutschland auf ein Spenderorgan. Der Bedarf ist deutlich höher als die Zahl der Spenden. Ein „Ja“ zur Organspende kann Leben retten, doch dafür braucht es eine bewusste Entscheidung. Aufklärung ist wichtig und sollte früh beginnen. Anlässlich des Tags der Organspende am 6. Juni macht die AOK Rheinland/Hamburg auf zwei Angebote in der Region aufmerksam: einen Workshop für Schulklassen sowie ein Informationsterminal für Betriebe.

Gemeinsam mit dem Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation an der Universitätsmedizin Essen unter der Leitung von Dr. Ebru Yildiz und der Universität Bielefeld hat die AOK Rheinland/Hamburg einen Organspende-Workshop konzipiert, der sich an Schülerinnen und Schüler ab Klasse acht richtet. „Mit diesem Angebot tragen wir dazu bei, dass sich junge Menschen eine eigene Meinung zur Organspende bilden. Eine informierte Entscheidung kann dann getroffen werden, wenn Wissensvermittlung auf Augenhöhe stattfindet. Es geht nicht darum, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu überzeugen, Organe zu spenden, sondern darum, dass sie eine klare Haltung entwickeln“, sagt Sabine Deutscher, Vorstandsmitglied der AOK Rheinland/Hamburg.

An sechs interaktiven Stationen wird Wissen vermittelt, beispielsweise wie die Religionen zu einer Organspende stehen, welche Mythen es gibt und wie eine Organspende abläuft. Die Klassen absolvieren den Workshop an einem Vormittag und bekommen zudem Material zur Vor- und Nachbereitung.

„Wenn es uns an Informationen mangelt, neigen wir dazu, uns gar nicht zu entscheiden. Das Thema Organspende hat aber auch mit gesellschaftlicher Verantwortung zu tun. Deshalb ist es hier besonders wichtig, gut informiert zu sein. Wir nehmen unseren Angehörigen für den Fall der Fälle eine große Last ab, indem wir unsere eigene Entscheidung rechtzeitig dokumentieren“, sagt Sabine Deutscher.

Organspende-Terminal bei der Funke Mediengruppe und im AOK-Haus Essen

In Deutschland dürfen Menschen ab 16 Jahren einen Organspendeausweis ausfüllen. Es ist also sinnvoll, früh mit der Aufklärungsarbeit zu starten. Doch auch Menschen, die die Schulzeit schon hinter sich haben, sind aufgerufen, sich zu informieren und zu entscheiden. Hier setzen die Organspende-Terminals an, die vom Netzwerk Organspende Nordrhein-Westfalen e.V. initiiert und von der AOK Rheinland/Hamburg unterstützt werden. Die interaktiven Informationsterminals sollen Menschen unkompliziert dazu anregen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. An öffentlichen Orten wie Kliniken oder Behörden schaffen sie einen Moment des Innehaltens. Zudem können sie von Unternehmen befristet gebucht und aufgestellt werden, um die Mitarbeitenden über das Thema Organspende zu informieren. Unter anderem ist es hier möglich, direkt vor Ort einen Organspendeausweis zu personalisieren und auszudrucken.

Im Juni steht so ein Terminal im Foyer der Funke Mediengruppe in Essen, später im Sommer wird er dann in das AOK-Haus in der Essener Innenstadt umziehen und dort auch für Besucherinnen und Besucher nutzbar sein.

Infos und Anmeldung für Schulen und Unternehmen

Schulen, die sich für den Organspende-Workshop interessieren, können sich unter dieser Mailadresse melden: gesund_lernen@rh.aok.de

Infos zu dem Organspende-Terminal, das von Unternehmen gebucht werden kann, gibt es im Internet unter www.netzwerk-organspende-nrw.de

Pressestelle AOK Rheinland/Hamburg – Die Gesundheitskasse
Wanheimer Straße 72
40468 Düsseldorf
Telefon 0211 8791- 20026
presse@rh.aok.de
www.aok.de/pp/rh
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