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Ericsson übernimmt das Antennen- und Filtergeschäft von Kathrein (FOTO)

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Düsseldorf (ots)

> Der schwedische Netzausrüster Ericsson erhöht seine Investitionen in 5G-Antennentechnologien.

> Ericsson beabsichtigt, die Antennen- und Filterabteilung von Kathrein mit rund 4.000 qualifizierten Fachleuten zu erwerben, um die In-House-Kompetenzen von Ericsson zu ergänzen.

> Die Transaktion wird voraussichtlich im dritten Quartal 2019 abgeschlossen.

> Die vorläufigen und ungeprüften Umsätze aus dem erworbenen Kathrein-Anteil beliefen sich 2018 auf rund 270 Millionen Euro (ohne Umsätze mit Ericsson).

Da die Antennentechnologie an Bedeutung gewinnt, erweitert Ericsson (NASDAQ: ERIC) sein Ericsson Radio System-Portfolio um neue Produkte und stärkt seine In-House-Kompetenzen durch den Erwerb des Kathrein-Antennen- und Filtergeschäfts.

Das Antennengeschäft befindet sich im Wandel: mehrere Frequenzen und mehrere Technologien müssen zeitgleich bedient werden, während gleichzeitig Radios und Antennen konsolidiert und sogar integriert werden, um die Nutzung des Raumes am Mobilfunkstandorts und die gesamte Netzleistung zu optimieren. Da leistungsfähigere 5G-Netze auf den Markt kommen, wirkt sich dies auch auf die Entwicklung der Antennentechnologie aus, um die erforderliche Leistung, Kapazität und Abdeckung bereitzustellen.

Kathrein, mit Hauptsitz in Rosenheim (Deutschland), wurde 1919 gegründet und ist ein weltweit führender Anbieter von Antennen- und Filtertechnologien. Das Antennen- und Filtergeschäft verfügt über eine starke Forschungs- und Entwicklungsorganisation mit langjähriger Erfahrung im Design und in der Forschung von Antennen sowie ein starkes IPR-Portfolio (Intellectual Property Rights / Rechte an geistigem Eigentum). Neben der Erweiterung des Ericsson-Portfolios an Antennen- und Filterprodukten wird die Akquisition entscheidende Kompetenzen für die Entwicklung fortschrittlicher Radio-Netzprodukte mit sich bringen.

Fredrik Jejdling, Executive Vice President und Leiter des Geschäftsbereichs Networks von Ericsson, sagt: "Die Stärkung unserer eigenen Antennenkompetenz ist ein weiterer wichtiger Schritt in unserer Portfolio-Strategie für Mobilfunknetze. Durch die Akquisition des Antennen- und Filtergeschäfts von Kathrein werden wir unsere Fähigkeiten und Kompetenzen im Bereich Advanced Active und Passive Antenna weiter ausbauen. Mit dem zusätzlichen Fokus auf das Antennen- und Filtergeschäft, das von Kathrein-Fachleuten geleitet wird, werden wir unser Angebot erweitern, um den für die Einführung von 5G erforderlichen Raum an Mobilfunknetzstandorten weiter zu optimieren."

Die Akquisition umfasst das Antennen- und Filtergeschäft von Kathrein für Mobilfunknetze sowie rund 4.000 hochqualifizierte Fachleute in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Produktion und Vertrieb an mehr als 20 Standorten - darunter in Deutschland, Rumänien, den USA, Mexiko und China. Bei der Akquisition handelt es sich um einen Asset Deal, bei dem bestimmte Vermögenswerte und Verbindlichkeiten von Ericsson zum Abschluss erworben werden, was voraussichtlich im dritten Quartal 2019 erwartet wird. Der Bereich wird als separate Einheit in die Business Area Networks eingegliedert sowie buchhalterisch im Segment Networks geführt und trägt hier positiv zu den Profitabilitätszielen für 2020 bei. Die vorläufigen und ungeprüften Umsätze aus dem erworbenen Kathrein-Anteil beliefen sich 2018 auf rund 270 Millionen Euro (ohne Umsätze mit Ericsson). Die Parteien haben vereinbart, den Kaufpreis nicht offen zu legen. Der Abschluss der Akquisition unterliegt den üblichen Bedingungen und Genehmigungen der zuständigen Aufsichtsbehörden.

Über Ericsson

Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in Stockholm, Schweden. 40 Prozent des weltweiten Mobilfunkverkehrs werden über Netztechnik von Ericsson abgewickelt. Mit innovativen Lösungen und Dienstleistungen arbeitet Ericsson an der Vision einer vernetzten Zukunft, in der jeder Einzelne und jede Branche sein / ihr volles Potenzial ausschöpfen kann.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 95.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180 Ländern zusammen. 2017 erwirtschaftete Ericsson einen Umsatz von 20,9 Milliarden Euro (201,3 Milliarden SEK). Ericsson ist an der NASDAQ OMX in Stockholm und der NASDAQ in New York gelistet.

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 1.800 Mitarbeiter an 10 Standorten - darunter rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist Düsseldorf.

Pressekontakt:

Pressekontakt Ericsson GmbH
Martin Ostermeier
- Leiter Externe Kommunikation Deutschland -
Prinzenallee 21
40549 Düsseldorf
Tel: +49 (0) 211 534 1157
eMail: ericsson.presse@ericsson.com

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