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Cotton made in Africa-Partner erhalten Bestnoten in unabhängigen Verifizierungen

Cotton made in Africa-Partner erhalten Bestnoten in unabhängigen Verifizierungen
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Hamburg, 30.6.2026. Cotton made in Africa® (CmiA) und CmiA Organic sind zwei international anerkannte Standards, deren Umsetzung die nachhaltige Entwicklung des Baumwollsektors in Afrika südlich der Sahara zum Ziel hat. Um seine Glaubwürdigkeit für Marken, Händler und Verbraucher*innen sicherzustellen, überprüfen unabhängige Kontrollinstanzen die Einhaltung der CmiA- und CmiA Organic-Standards vor Ort. Die jetzt im Aggregated Verification & Implementation Report veröffentlichten Ergebnisse für 2025 sind eindeutig: In den Bereichen Management, Mensch, Umwelt und Wohlstand vergaben die Prüfer*innen durchweg sehr gute Noten.

2025 fanden 24 Verifizierungsmissionen bei 20 Baumwollgesellschaften in zehn Produktionsländern Afrikas südlich der Sahara statt – 12 Kontrollen auf Feldebene und 12 in den Baumwollentkörnungsbetrieben, in denen die geerntete Baumwolle für die Weiterverarbeitung vorbereitet wird. Im Zentrum der Überprüfungen standen dabei die vier Säulen, auf denen die Nachhaltigkeitsaspekte der CmiA Standards beruhen: Management, Menschen, Umwelt und Wohlstand.

Verifizierungen mit Bestnoten abgeschlossen

In regelmäßig und unabhängig durchgeführten Verifizierungen vor Ort werden die Einhaltung der Mindestanforderungen und der Fortschritt der Nachhaltigkeitsleistung überprüft. Der Aggregated Verification & Implementation Report 2025 fasst diese Ergebnisse zu den zwölf Prinzipien und 288 Indikatoren über alle Partner zusammen – mit eindeutigem Fazit: Die Umsetzung der Vorgaben durch die Unternehmenspartner auf Feld- und Betriebsebene entspricht über alle Säulen hinweg der Note „sehr gut“. Die besten Resultate wurden in der Säule „Wohlstand“ erzielt, mit knappem Abstand zur Säule „Management“. Danach folgen „Menschen“ und „Umwelt“.

„Die Ergebnisse sind eine Bestätigung unseres Grundsatzes, den Partnern bei der Umsetzung der Standardvorgaben konsequent und in vielfältiger Weise zur Seite zu stehen. Erst eine enge Zusammenarbeit auf Augenhöhe und vor Ort macht diese Resultate überhaupt möglich“, sagt Ruth Achterwinter, CmiA-Verifizierungsmanagerin der Aid by Trade Foundation. „Die Kontrollen erfolgen kontinuierlich durch unabhängige und qualifizierte Organisationen. Die Ergebnisse werden von uns gezielt genutzt, um unsere Partner bedarfsgerecht zu unterstützen.“

Trainings und Projekte für Baumwollbäuer*innen sowie Veranstaltungen mit Partnern trugen zum Erfolg bei

Auch 2025 gaben die angebotenen Trainings den rund 715.000 CmiA-Bäuer*innen (davon knapp 43.000 Produzentinnen von CmiA Organic-Baumwolle) wertvolle Unterstützung bei der Umsetzung der Standardvorgaben. Das Themenspektrum der Trainings ist breit gefächert: von Best Practices im klimaresilienten Baumwollanbau, über Frauenförderung bis hin zu Methoden zur Bodenverbesserung.

Darüber hinaus zeigt der Report, dass die vertrauensvolle und umfassende Kooperation zwischen der AbTF und ihren Partnern auf Projekten und regelmäßigen Veranstaltungen basiert, vom Innovations Club über Regional Workshops bis hin zu Kooperationen mit internationalen Baumwollvertretern und Stakeholdern.

Pressekontakt

Christina Ben Bella, E-Mail:  christina.benbella@abt-foundation.org
Holger Diedrich, E-Mail:  holger.diedrich@abt-foundation.org

Aid by Trade Foundation | Werner-Otto-Straße 13 b | 22197 Hamburg | Deutschland

Weiterführende Informationen für die Redaktionen:

Hier finden Sie Informationen zu den Verifizierungsergebnissen hinsichtlich des Regenerative Cotton Standards® (RCS): Over 40,000 Smallholders in India and Tanzania Growing Cotton Under Regenerative Cotton Standard

Über Cotton made in Africa:

Die Initiative Cotton made in Africa® (CmiA) wurde 2005 unter dem Dach der in Hamburg ansässigen Aid by Trade Foundation (AbTF) gegründet. CmiA ist ein international anerkannter Standard für nachhaltig produzierte Baumwolle aus Afrika und vernetzt afrikanische Kleinbäuer*innen mit Handelsunternehmen und Modemarken entlang der globalen Textilwertschöpfungskette. Ziel der Initiative ist es, durch Handel, statt Spenden die Umwelt zu schützen und die Lebensbedingungen von rund einer Million Kleinbäuer*innen samt ihren Familien zu verbessern. Darüber hinaus profitieren auch die Beschäftigten der Entkörnungsfabriken von besseren Arbeitsbedingungen. Weitere Projekte in den Bereichen Schulbildung, Umweltschutz, Gesundheit und Förderung von Frauengruppen unterstützen bäuerliche Gemeinschaften bei der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen. Erfahren Sie mehr auf: cottonmadeinafrica.org.

Über die Aid by Trade Foundation:

Die Aid by Trade Foundation (AbTF) wurde 2005 von dem Unternehmer Prof. Dr. Michael Otto gegründet und ist heute eine international renommierte und agierende Non-Profit-Organisation für nachhaltige Rohstoffe. Ihre Arbeit leistet einen entscheidenden und messbaren Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Menschen und Tieren sowie zum Schutz der Umwelt. Mit ihren verifizierten Rohstoffen Cotton made in Africa® (CmiA), Cotton made in Africa Organic (CmiA Organic), Regenerative Cotton Standard® (RCS) und The Good Cashmere Standard® (GCS) setzt die Stiftung ihre Ziele in die Tat um. Angesichts der steigenden Herausforderungen durch die Folgen des Klimawandels und Marktveränderungen an Kleinbäuer*innen und Textilunternehmen sind die Standards von grundlegender Bedeutung für ihre Resilienz und Zukunftsfähigkeit. Die Stiftung arbeitet in enger Kooperation mit Branchenexpert*innen, Tier- sowie Naturschutzspezialist*innen. Mehr Infos unter: www.aidbytrade.org