DFB-Stiftung Deutsches Fußballmuseum
Wie war das damals, Alexandra Popp?
Alexandra Popp im Podcast „Wie war das damals?“:
„Ich hatte keine Spielerin als Vorbild“ +++ „Ja, ich war auch ganz gut im Feiern“ +++ „Nein, ich habe durch Fußball nicht ausgesorgt“ +++ „Ich würde ja nicht über den BVB reden, wenn’s nichts wäre“
Neue Podcast-Episode online. Neue Ausstellung zum Frauenfußball eröffnet
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
bitte beachten Sie nachstehende Pressemitteilung:
Alexandra Popp im Legenden-Podcast „Wie war das damals?“: „Ich hatte keine Spielerin als Vorbild“ +++ „Ja, ich war auch ganz gut im Feiern“ +++ „Wenn ich Leistung bringe, dann kann ich mir auch mal einen Burger reinziehen“ +++ „Nein, ich habe durch Fußball nicht ausgesorgt“ +++ „Ich würde ja nicht über den BVB reden, wenn’s nichts wäre“
Doppelter Einsatz von Alexandra Popp im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund: Die langjährige Kapitänin der deutschen Nationalmannschaft hat erst die neue Ausstellung zum Frauenfußball offiziell eröffnet und dann im Legenden-Podcast Wie war das damals? ausführlich und offen über ihre außergewöhnliche Karriere gesprochen.
Alex Popp hat gleich mehrere Exponate zur neuen Ausstellung beigesteuert: so das Trikot und die Medaille aus dem DFB-Pokalfinale 2024, in dem sie mit dem VfL Wolfsburg den Titel zum zehnten Mal in Serie gewann. Als letztes noch fehlendes Exponat brachte sie selbst ihre Schuhe von der EURO 2022 in die Vitrine ein. Popp hatte auf dem Weg ins Finale in jeder Partie getroffen und damit Geschichte geschrieben, ehe sie dann in Wembley verletzt ausfiel.
Alexandra Popp: „In den letzten Jahren hat sich der Frauenfußball extrem entwickelt, das zeigt jetzt auch die Ausstellung im Deutschen Fußballmuseum. Dass ich ein Teil davon bin, fühlt sich verrückt an. Ich bin sehr stolz darauf.“
Museumsdirektor Manuel Neukirchner: „Alex Popp ist eine herausragende Persönlichkeit des deutschen Fußballs. Wenn sie mal hingefallen ist, ist sie immer wieder aufgestanden, das imponiert mir am meisten. Dass wir sie hier mit den Exponaten, die sie uns zur Verfügung gestellt hat, verewigen können, ist für uns eine besondere Ehre. Wir freuen uns riesig, den erweiterten Bereich zum Frauenfußball jetzt fertig zu haben. Seit Museumseröffnung vor zehn Jahren ist so viel passiert – das bilden wir nun ab.“
Im anschließenden Legenden-Podcast des Deutschen Fußballmuseums (Wie war das damals?) sprach die Olympiasiegerin, dreimalige Europapokal-Gewinnerin, siebenmalige Deutsche Meisterin und 13-malige DFB-Pokalsiegerin ausführlich und offen über ihre außergewöhnliche Karriere – und was da womöglich noch kommt. Im Gespräch mit Pit Gottschalk und Christian Pfennig erklärte Alex Popp: „Ich würde ja nicht über den BVB reden, wenn’s nichts für mich wäre. Stand heute gibt es vier Optionen: 1. beim VfL Wolfsburg verlängern, 2. zum BVB wechseln, 3. ins Ausland gehen, 4. aufhören.“
Die neue Episode Wie war das damals? ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen abrufbar.
Alex Popp verrät darüber hinaus, warum der FC Bayern den VfL Wolfsburg im Frauenfußball in den vergangenen Jahren überholen konnte – und wieso sie dennoch nie an einen Wechsel nach München gedacht hat. Wer allein sie „Alexandra“ nennen darf – und wie sie ihren Spitznamen findet. Wie es als einziges Mädchen an der Gesamtschule Berger Feld auf Schalke war – und wodurch sie dort trotz lange perfekter Tarnung letztlich doch noch als BVB-Fan aufgeflogen ist. Wer ihr zu Beginn beim FCR Duisburg die Leviten gelesen hat – und wofür sie stets 50 Euro an Mitspielerin Sonja Fuss abdrücken musste. Wie sie anfangs mit 250 Euro im Monat über die Runden gekommen ist – und warum ein früher Wechsel nach Lyon für sie trotzdem nicht in Frage kam. Warum sie sich zur Tierpflegerin hat ausbilden lassen – und in wessen Augen sie schaute, als sie sich in diese Aufgabe verliebte. Wer sie auf die Heim-WM 2011 getrimmt hat – und wofür sie Martina Voss bis heute unendlich dankbar ist. Wo sie den olympischen Geist getroffen hat – und was sie 2016 in Rio mit Usain Bolt erlebt hat. Warum der Tscheche Pavel Nedved ihr Vorbild war – und wie Inka Grings und Birgit Prinz sie später inspiriert und geprägt haben. Warum der DFB seine Verbandschronik umschreiben muss – und warum das Ende ihrer Nationalmannschaftskarriere ein langer und schmerzhafter Prozess war. Wie Horst Hrubesch sie zur Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 überredet hat – und warum sie die Sommerspiele in Paris trotzdem nicht genießen konnte. Was ihr die damalige Bundestrainerin Silvia Neid mitgegeben hat – und warum Svenja Huth eine ihrer wichtigsten Wegbegleiterinnen ist.
Der Podcast Wie war das damals? aus dem Deutschen Fußballmuseum erscheint monatlich; u.a. auf Spotify, Apple Podcasts und YouTube:
https://open.spotify.com/show/7wzDMrwOwhxUnXfK5VoHed
Die nächsten Gäste bei „Wie war das damals?“:
• 26. März: Roman Weidenfeller
• 27. April: Rudi Völler
Aufgezeichnet werden die Episoden im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund. Karten für das Live-Publikum gibt es auf www.fussballmuseum.de/kulturprogramm
Hier einige Aussagen von Alexandra Popp im Wortlaut:
„Ich hatte keine Spielerin als Vorbild. Ich kannte Birgit Prinz mit sechs nicht. Frauenfußball war damals nicht präsent.“
„Die Partys waren bei Olympia 2016 dann auch Gold wert.“
„Ja, ich war auch ganz gut im Feiern.“
„Wenn ich Leistung bringe, dann kann ich mir auch mal einen Burger reinziehen.“
„Ich habe zwar eine große Klappe, aber eigentlich bin ich ein Schisser.“
„Dass die Bayern uns überholt haben, den Schuh müssen wir uns selbst anziehen. In Wolfsburg sind wir in den letzten Jahren stehen geblieben.“
„Nein, ich habe durch Fußball nicht ausgesorgt. Wir arbeiten daran, dass das mal möglich sein wird.“
„Weil die Jungs physisch schneller sind, müssen wir Mädels handlungsschneller sein.“
„2019 bei meinem ersten Turnier als Kapitänin bin ich mit der Mannschaft total falsch umgegangen. Ich habe viel zu viel draufgekloppt.“
„Seit der ersten Einwechslung und meinem ersten Tor bei der EM 2022 bin ich nur noch geflogen – und dann kam der große Absturz im Abschlusstraining vor dem Finale.“
„Ich habe die Reißleine gezogen und entschieden, das EM-Finale 2022 nicht zu spielen. Es gibt Grenzen, sich fitspritzen zu lassen.“
„Es war nicht alles Bronze, was da in Paris glänzte.“
„Wenn ich nicht auf dem Platz stehe, bin ich eigentlich ganz nett.“
Mit freundlichen Grüßen DFB-Stiftung Deutsches Fußballmuseum gGmbH Königswall 21, 44137 Dortmund Presse & Kommunikation Tel +49 231 476466-26, Fax +49 231 476466-66 Mail presse@fussballmuseum.de fussballmuseum.de
Weiteres Material zum Download Dokument: 260303-DFM-Podcast-Alex-Popp-PM.docx



