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Zum World Happiness Day 2026: Kino macht glücklich
Neue Odeon Cinemas Group-Studie mit Polar zeigt, dass Kino uns intensiver fühlen lässt

Zum World Happiness Day 2026: Kino macht glücklich / Neue Odeon Cinemas Group-Studie mit Polar zeigt, dass Kino uns intensiver fühlen lässt
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Bochum (ots)

Am 20. März ist World Happiness Day, und wie Horst Schlämmer sagt: "Die Lage ist dramatisch. Da draußen regiert die schlechte Laune. Ganz Deutschland hat Rücken - und zwar im Gesicht." Anlässlich des World Happiness Days hat die ODEON Cinemas Group gemeinsam mit Polar ein Experiment zur Messung von Emotionen im Kino durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, was Kinoliebhaber längst wissen: Kino lässt uns intensiver fühlen und gemeinsam erleben - und das macht glücklich.

Jedes Jahr zum World Happiness Day wird der World Happiness Report, oder Weltglücksbericht, veröffentlicht - eine globale Studie der Vereinten Nationen zum Wohlbefinden der Menschen. Die ODEON Cinemas Group hat in diesem Jahr den World Happiness Day zum Anlass genommen, gemeinsam mit Polar, einem der führenden Hersteller von Herzfrequenzmessern, ein Experiment zur Gefühlsintensität des Kinoerlebnisses vorzunehmen.

Bereits im Jahr 2020 untersuchte die Psychologin Dr. Kerstin Fröber an der Universität Regensburg das Filmerlebnis im Kino im Vergleich zum Filmerleben auf dem heimischen Sofa. Dafür ließ sie zwei Probandengruppen denselben Film im Kino und zuhause schauen und im Anschluss bewerten. Es zeigte sich, dass eine Vielzahl von Emotionen wie Freude, Faszination und Überraschung im Kino wesentlich intensiver wahrgenommen wurde. Einzig die Langeweile war im Vergleich zum Erlebnis zuhause abgeschwächt. Ein Film wird also allein dadurch besser bewertet und intensiver erlebt, weil er im Kino anstatt zuhause gesehen wird. Das Besondere daran: Der Effekt blieb sogar bestehen, wenn der Film später noch einmal in einem anderen Umfeld gesehen wurde.

Die Studie von ODEON und Polar ging jetzt sogar noch einen Schritt weiter und untersuchte, welchen physiologischen Einfluss der Kinobesuch auf den Körper hat - und auf welche Weise verschiedene Filmgenres den Körper unterschiedlich aktivieren. Dafür wurden ebenfalls zwei Probandengruppen mit Herzfrequenzmessern ausgestattet. Die eine Gruppe sah den Horrorfilm "Scream 7", die andere das Drama "I Swear". Untersucht wurden bei beiden Gruppen zum einen die Herzfrequenz (bpm), zum anderen die Herzratenvariabilität (HRV).

Die Herzfrequenz war während des Horrorfilms deutlich mehr erhöht als beim Schauen des Dramas. Das weist darauf hin, dass das Stresssystem des Körpers hier eine wesentlich größere Rolle spielt. Beim Drama hingegen waren die HRV-Werte, also die zeitlichen Abstände zwischen den einzelnen Herzschlägen deutlich höher als beim Horrorfilm. Dies weist auf einen höheren Grad der Entspannung hin.

Alle Probanden bewerteten ihr Erlebnis zudem direkt nach dem Experiment. Eine überwältigende Mehrheit gab an, dass sie im Kino wesentlich stärker körperlich auf den Film reagierten als zuhause. Sie konnten auch genau beschreiben, woran das lag: die fehlende Ablenkung, das gemeinsame Erlebnis sowie der eindringliche Ton und das große Bild.

Der wohl wichtigste Faktor scheint jedoch das Gemeinschaftserlebnis zu sein. Bereits 2019 konnten Psychologen des University College in London beweisen, dass eine regelmäßige kulturelle Aktivität wie ein Kinobesuch durch soziale Interaktion und kognitive Herausforderung das Risiko, an einer Depression zu erkranken, signifikant senken kann. Auch der World Happiness Report 2025 stellte erneut fest, dass neben Optimismus und Vertrauen vor allem die Gemeinschaft mit anderen das Glück fördert.

"Zum World Happiness Day erinnert uns dieses Experiment daran, dass gemeinsame Erlebnisse ein grundlegender Bestandteil menschlicher Freude sind", sagt Ramón Biarnés, Managing Director für Südeuropa und Nordeuropa bei der Odeon Cinemas Group. "Das Kino bringt Menschen auf eine Weise zusammen, wie es heute nur noch wenige Orte können. Wir empfinden intensivere Emotionen, wir verbinden uns stärker miteinander - und all das trägt direkt zu unserem Glück und unserem Wohlbefinden bei."

Zusammenfassend lässt sich also festhalten, dass man Filme - gleich welchen Genres - im Kino am intensivsten erlebt, und dass das dem Kino immanente Gemeinschaftserleben unser Glück nachhaltig fördert. Wir können es sogar aus der Erinnerung hervorrufen, wenn wir den einst im Kino gesehenen Film erneut schauen.

Wenn Hape Kerkeling ab dem 26. März als Horst Schlämmer auf der großen Suche nach dem Glück durch ganz Deutschland reist, um den Menschen endlich wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, unterstützt man ihn am besten dabei mit einem Besuch im Kino.

HORST SCHLÄMMER SUCHT DAS GLÜCK - ab 26. März in allen UCI Kinos.

Quellen:

K. Fröber & R. Thomaschke, "In the dark cube: Movie theater context enhances the valuation and aesthetic experience of watching films", Psychology of Aesthetics, Creativity, and the Arts (2019).

Levi L, Acta Med Scand, Volume 191, 1972

Theorell T et al., Psychosom Med, 1972, doi: 10.1097/00006842-197211000-00003

Theorell T et al., Music and Medicine, Vol. 17 No. 4 (2025): October

Cultural engagement and incident depression in older adults: evidence from the English Longitudinal Study of Ageing, The British Journal of Psychiatry, Volume 214, Issue 4, April 2019 , pp. 225 - 229

Pressekontakt:

Stefanie Maaßen
maassen.s@uci-kinowelt.de
0175-222 48 27

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