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DKFZ Deutsches Krebsforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft

Informationsblätter rund um Krebs – gut verständlich und topaktuell

Informationsblätter rund um Krebs – gut verständlich und topaktuell
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Klar und kompakt: Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums hat seine Informationsblätter rund um Krebs erneuert – verständlich, aktuell und hilfreich für Betroffene und Angehörige.

Deutsches Krebsforschungszentrum

in der Helmholtz-Gemeinschaft

20. April 2026 (jg)

Informationsblätter rund um Krebs – gut verständlich und topaktuell

Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums hat seine Informationsblätter für Krebserkrankte und Angehörige aktualisiert. Rund 50 Zwei-Seiter im DIN A4-Format informieren kurz und bündig zu wichtigen Fragen zum Thema Krebs – gut verständlich und auf dem aktuellen Stand der Forschung. Die PDFs stehen unter https://www.krebsinformationsdienst.de/broschueren zum Download und Ausdrucken zur Verfügung. Ein weiteres Angebot für alle, die sich zu Krebs informieren möchten: kurze Clips auf YouTube.

Eine Krebsdiagnose verunsichert und belastet. In dieser schwierigen Situation bietet der Krebsinformationsdienst mit seinen Infoblättern Unterstützung und Orientierung: Wie finde ich den richtigen Arzt, die richtige Klinik? Was sind die ersten Schritte nach der Krebsdiagnose? Was bedeuten die Begriffe und Abkürzungen im Befundbrief? Wie sind neue Diagnoseverfahren, etwa die Liquid Biopsy oder Sequenzierung des Tumorerbguts, einzuschätzen?

Die richtige Behandlung finden

Mit mehr Wissen lässt sich die Entscheidung für oder gegen eine Therapie leichter treffen. Die Informationsblätter erklären aktuelle Behandlungsmöglichkeiten und erläutern, wie Klinische Studien funktionieren. Auch der Stellenwert von komplementärer und alternativer Krebsmedizin wird beleuchtet. Menschen mit fortgeschrittener Krebserkrankung erhalten Antworten auf spezifische Fragen: Wie organisiere ich die Versorgung, an wen kann ich mich wenden und was kann meine Beschwerden lindern? Zu einzelnen häufigen Krebsarten wie Brustkrebs, Lungenkrebs und dem Prostatakarzinom stehen ebenfalls Informationsblätter zur Verfügung.

Nebenwirkungen der Therapie und Alltag mit Krebs

Wie können Krebspatientinnen und -patienten mit Nebenwirkungen der Krebstherapie umgehen? Wie lassen sich Übelkeit und Erbrechen, Fatigue oder Schmerzen vermeiden oder zumindest lindern? Welche psychoonkologischen Hilfsangebote gibt es? Zehn Informationsblätter liefern Antworten. Auch der Alltag mit Krebs kann herausfordernd sein. Spezielle Infoblätter zu sozialrechtlichen Fragestellungen, Schutzimpfungen, Bewegung und Sport, Mobilität, oder Ernährung können Patienten wie für Angehörige unterstützen.

Wie schütze ich mich bestmöglich?

Krebs kann jeden treffen, auch bei noch so gesunder Lebensweise, denn oft hat der Zufall seine Hand im Spiel. Dennoch: Schätzungen zufolge könnten rund 40 Prozent der Krebserkrankungen vermieden werden, wenn bestimmte Risikofaktoren reduziert würden – etwa das Rauchen, Bewegungsmangel oder Sonnenbrände. Informationsblätter unter „ Krebsfrüherkennung und Prävention“ unterstützen dabei, einen gesunden Lebensstil umzusetzen. Zudem informieren sie über das Potenzial von Schutzimpfungen, etwa gegen Humane Papillomviren (HPV), und erläutern das Programm zur Krebsfrüherkennung der gesetzlichen Krankenkassen. Was kann es leisten und wo liegen seine Grenzen? Auch individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL), also Tests und Untersuchungen, die nicht von den Krankenkassen bezahlt werden, werden eingeordnet.

Zum Thema Früherkennung und Prävention bietet der Krebsinformationsdienst außerdem zwei Broschüren an: „Krebs vorbeugen – was kann ich tun?“ und das Pendant in Leichter Sprache mit dem Titel „ Gute Tipps für ein kleineres Krebsrisiko“. Beide Broschüren sind kostenlos und können beim Krebsinformationsdienst bestellt werden.

Krebsinformation auch per Video

Ein Blick lohnt sich auch auf den YouTube-Kanal des Krebsinformationsdienstes (https://www.youtube.com/user/krebsinformation). In kurzen Clips werden Fakten rund um Krebs verständlich und anschaulich vermittelt. Ebenfalls auf dem Youtube-Kanal sind die Aufzeichnungen der Online-Veranstaltungsreihe des Krebsinformationsdienstes „Verständlich informiert zu Krebs“ (https://www.krebsinformationsdienst.de/online-veranstaltungen) zu finden.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können.

Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs.

Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

Ansprechpartner für die Presse:

Dr. Sibylle Kohlstädt
 Pressesprecherin
 Strategische Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit  
 Deutsches Krebsforschungszentrum
 Im Neuenheimer Feld 280
 69120 Heidelberg
 T: +49 6221 42 2843
 F: +49 6221 42 2968
 E-Mail:  S.Kohlstaedt@dkfz.de
 E-Mail:  presse@dkfz.de
 www.dkfz.de
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