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27.06.2019 – 09:45

McMakler

Unterschätzte Kaufnebenkosten: So viel kostet der Immobilienkauf in Österreich wirklich

Unterschätzte Kaufnebenkosten: So viel kostet der Immobilienkauf in Österreich wirklich
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- Grunderwerbsteuer: Ergibt sich aus 3,5 Prozent des Kaufpreises oder des Grundstückswerts, wenn der Kaufpreis darunter liegt - Eintrag ins Grundbuch: kostet bis zu 2,3 Prozent des Kaufpreises - Maklerprovision: In den meisten Fällen kommen drei Prozent des Kaufpreises auf Verkäufer und Käufer zu

Die Nebenkosten bei einem Immobilienkauf werden oft unterschätzt. Und das, obwohl schnell um die zehn Prozent des Kaufpreises zu den Gesamtkosten des Immobilienkaufs hinzukommen können. McMakler erklärt, mit welchen Nebenkosten Käufer rechnen müssen und wie hoch diese ausfallen. Die aktuelle Pressemitteilung dazu finden Sie im Anhang.

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Viele Grüße

Franka Schulz

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Head of Public Relations

Tel: +49 30 555 744 917 | Mail: franka.schulz@mcmakler.de

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PRESSEMITTEILUNG

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Unterschätzte Kaufnebenkosten: So viel kostet der Immobilienkauf in Österreich wirklich

- Grunderwerbsteuer: Ergibt sich aus 3,5 Prozent des Kaufpreises oder des 
  Grundstückswerts, wenn der Kaufpreis darunter liegt
- Eintrag ins Grundbuch: kostet bis zu 2,3 Prozent des Kaufpreises
- Maklerprovision: In den meisten Fällen kommen drei Prozent des Kaufpreises auf
  Verkäufer und Käufer zu

Berlin, 27. JUNI 2019 - Wer sich den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllt, muss oft tief in die Tasche greifen. Denn nicht nur der reine Kaufpreis schlägt zu Buche. Hinzukommen noch die Kaufnebenkosten. Durch eine Vielzahl von Abgaben kommen schnell um die zehn Prozent des Kaufpreises zu den Gesamtkosten des Immobilienkaufs hinzu. Die Immobilienexperten des Full-Service Immobiliendienstleisters McMakler (www.mcmakler.at) erklären, mit welchen zusätzlichen Kosten Käufer rechnen müssen und wie hoch diese ausfallen.

Preistreiber Grunderwerbsteuer

Mit 3,5 Prozent des Kaufpreises kommen mit der Grunderwerbsteuer erhebliche Mehrkosten auf Immobilienkäufer zu. Als Bemessungsgrundlage dient der vertraglich vereinbarte Kaufpreis oder der Grundstückswert, wenn der Kaufpreis darunter liegt. "Wichtig für den Verkäufer ist, dass sowohl Käufer als auch Verkäufer vor dem Finanzamt steuerschuldig sind. Die übliche alleinige Steuerschuld des Käufers muss also im Kaufvertrag festgelegt werden", erklärt Jakob Cerbe, Geschäftsführer Österreich von McMakler. Ebenfalls zu beachten: Auch wer eine Immobilie geschenkt bekommt oder erbt, ist grunderwerbsteuerpflichtig. Die Steuerlast fällt in diesen Fällen aber deutlich geringer aus.

"Die beiden Zauberwörter heißen: unentgeltlicher Erwerbsvorgang. Denn für die gilt der Grundstückswert als Bemessungsgrundlage und der Steuersatz wird gestaffelt. Wer nach der Einantwortung, also nach dem richterlichen Bescheid über die Erbschaft, aus der Erbschaft heraus verkauft, spart zusätzlich die Kosten für die Eintragung ins Grundbuch", erläutert Cerbe von McMakler. Die ersten 250.000 Euro werden mit 0,5 Prozent, die nächsten 150.000 mit zwei Prozent und alles darüber hinaus mit 3,5 Prozent besteuert. Cerbe gibt den Tipp: "Seit der Steuerreform von 2016 gilt sogar jeder Eigentümerwechsel unter Verwandten und Verschwägerten in erster Linie als unentgeltlicher Erwerbsvorgang und wird somit ermäßigt besteuert."

Administrative Kosten

Ein Notar arbeitet nicht umsonst und auch der Eintrag ins Grundbuch ist nicht gerade günstig. Es liegt in der Entscheidung des Käufers, ob direkt ein Notar oder zunächst ein Rechtsanwalt mit der Vertragserrichtung beauftragt wird. Entscheidet sich der Käufer, der auch die Kosten zu tragen hat, für einen Anwalt als Vertragsrichter, wird meist ein Notar vom Rechtsanwalt bestellt. Sein Honorar liegt in der Regel zwischen ein und drei Prozent des Immobilienkaufpreises. Als neuer Eigentümer im Grundbuch eingetragen zu werden kostet weitere 1,1 Prozent. Wenn die Immobilie mithilfe eines Kredits gekauft wurde, kommen noch 1,2 Prozent des Pfandrechtwertes hinzu. Für einen elektronischen Eintragungsantrag werden weitere 44 Euro, für einen nicht-elektronischen Antrag 62 Euro fällig.

Makler- und Gutachterkosten

Wer beim Kauf gut beraten ist, kann wenig falsch machen: "Für Laien ist es oft schwierig, objektiv in einem Immobilienverkauf zu urteilen. Es fehlt schlichtweg die Expertise. Bei einer so großen Transaktion kann das schnell verhängnisvolle Auswirkungen haben. Deshalb entscheiden sich viele Eigentümer dafür, ihre Immobilie mithilfe eines Maklers mit den entsprechenden Fachkenntnissen zu verkaufen. Dabei kommt Immobilienmaklern eine Doppelrolle zu: Sie beraten sowohl den Verkäufer als auch den Käufer. Deshalb sind auch beide Parteien gegenüber dem Makler provisionspflichtig", erläutert Jacob Cerbe. Die Obergrenze für die Provision ist gesetzlich geregelt, alles darunter kann verhandelt werden. Zu der reinen Provision kommen dann jeweils noch 20 Prozent Umsatzsteuer.

In der Regel bezahlen beide Parteien drei Prozent Provision. Eine Umverteilung auf nur eine Person ist in Österreich nicht möglich. Wegen den Kosten auf einen Immobilienmakler zu verzichten rechnet sich aber in den meisten Fällen nicht. Denn wer ohne fachliche Beratung kauft oder verkauft, übersieht oft potenzielle Mängel. Deshalb sollte zumindest ein Gutachter mit einem groben Wertgutachten beauftragt werden. Das kostet mindestens 500 Euro. "Ohne ein geschultes Auge werden Mängel oft übersehen und das kann zu erheblichen Mehrkosten führen", gibt der McMakler Geschäftsführer für Österreich zu bedenken.

Fazit

Der Immobilienkauf ist eine teure Angelegenheit. Alle Kosten sollten genau kalkuliert werden, um böse Überraschungen zu verhindern. "Käufer müssen vor allem daran denken, dass die Nebenkosten aus dem Eigenkapital und nicht aus der Kreditsumme bezahlt werden müssen. Deshalb sollten mindestens 20 Prozent des Kaufpreises als Eigenkapital vorhanden sein", rät Jakob Cerbe.

Über McMakler

McMakler (www.mcmakler.at) ist ein in Deutschland, Österreich und Frankreich aktiver Full-Service Immobiliendienstleister und verbindet seit 2015 modernste, digitale Analyse-, Vermarktungs- und Kommunikationstechnologien mit der persönlichen Beratung seiner Kunden durch eigene Makler vor Ort. Mit diesem hybriden Geschäftsmodell hat sich McMakler zu einem Pionier der Digitalisierung in der Maklerbranche und zu einem der schnellst wachsenden Immobilienunternehmen Deutschlands entwickelt. Das Unternehmen, mit Hauptsitz in Berlin, beschäftigt aktuell mehr als 450 Mitarbeiter, davon 255 eigene Makler. Gründer und Geschäftsführer sind Felix Jahn, Hanno Heintzenberg und Lukas Pieczonka. Zudem verfügt Felix Jahn über große Erfahrung mit schnell wachsenden Unternehmen. Er war Mitbegründer von Home24, Europas größtem Online-Möbelhändler und Investor vieler schnell wachsender Unternehmen wie Zalando und der Auto1 Group.

McMakler GmbH | Torstraße 19 | 10119 Berlin | Germany

Tel: +49 30 555 744 917 | Mail: franka.schulz@mcmakler.de

Geschäftsführer: Felix Jahn, Hanno Heintzenberg, Lukas Pieczonka
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