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Zeckengefahr steigt - auf was Sie achten sollten

Foto: uniVersa | Abdruck: honorarfrei. 

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Zeckengefahr steigt - auf was Sie achten sollten

FSME breitet sich weiter aus

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist in Deutschland auf dem Vormarsch. Das Robert-Koch-Institut registrierte in 2017 bundeweit 485 Erkrankungsfälle - und damit rund 40 Prozent mehr als im Jahr zuvor. In der Regel wird die tückische Erkrankung durch Zecken-Stiche übertragen und kann im schlimmsten Fall zu einer Hirnhautentzündung führen. Die meisten Infektionen ereigneten sich in südlichen Risikogebieten, wie Bayern und Baden-Württemberg. Wer sich im Wald oder auf Wiesen aufhält, kann vorbeugend Folgendes tun: Lange Kleidung tragen, die Hose in die Socken stecken, hohes Gras meiden und im Anschluss seinen Körper absuchen. Zum Entfernen einer Zecke sollte man eine spezielle Zeckenzange verwenden, die Wunde desinfizieren oder einen Arzt aufsuchen. In einigen Bundesländern empfehlen Gesundheitsministerien zudem, sich impfen zu lassen. Die Impfung hilft allerdings nur gegen FSME-Viren und nicht bei einer Borreliose. Vor den finanziellen Folgen einer Invalidität schützt die private Unfallversicherung. Allerdings sollten Verbraucher darauf achten, dass in den Versicherungsbedingungen Infektionskrankheiten durch Zeckenbisse mitversichert sind, empfiehlt die uniVersa. Besonders bei älteren Policen oder leistungsschwachen Angeboten sei dies nicht immer der Fall. Für die Krankheitskosten kommt die gesetzliche und private Krankenversicherung auf. Der Verdienstausfall bei einer längeren Arbeitsunfähigkeit oder einer dauerhaften Berufsunfähigkeit lässt sich mit einer privaten Krankentagegeld- und Berufsunfähigkeitsversicherung ausgleichen.

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