Alle Storys
Folgen
Keine Story von Fördergesellschaft IZB mbH mehr verpassen.

Fördergesellschaft IZB mbH

11. Life Science Pitch Day im IZB

11. Life Science Pitch Day im IZB
  • Bild-Infos
  • Download

11. Life Science Pitch Day im IZB: Start-ups treffen auf Kapital, Expertise und Branchennetzwerke

Anbei übersenden wir Ihnen die aktuelle Pressemitteilung des IZB. Wir freuen uns, wenn Sie dieses Thema in Ihre Berichterstattung aufnehmen:

Pressemitteilung

11. Life Science Pitch Day im IZB: Start-ups treffen auf Kapital, Expertise und Branchennetzwerke

Zwölf ausgewählte Start-ups und Projektteams präsentierten ihre Ansätze für Erkrankungen mit hohem medizinischem Bedarf.

Martinsried, 7. Juli 2026 – Das Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie (IZB) hat gemeinsam mit dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) und mit Unterstützung von Leaps by Bayer, dem Boehringer Ingelheim Venture Fund und MEDICE The Health Family den 11. Life Science Pitch Day am IZB ausgerichtet. Das etablierte Format bot vielversprechenden jungen Life-Science-Unternehmen erneut die Möglichkeit, sich mit führenden Investoren sowie Entscheidern aus Pharmaindustrie und Venture Capital zu vernetzen.

Christian Gnam, Geschäftsführer des IZB, eröffnete die Veranstaltung, indem er die Gäste begrüßte und Einblicke in aktuelle Entwicklungen im Start-up-Zentrum Martinsried gab. Gemeinsam mit den Mitorganisatoren Dr. Angelika Vlachou (HTGF), Sebastian Kreuz (Boehringer Ingelheim Venture Fund) und Klaus Mueller (MEDICE The Health Family) stellte er das Programm vor und unterstrich, wie entscheidend es ist, junge Unternehmen mit erfahrenen Finanzierungs- und Industriepartnern zusammenzubringen, damit aus vielversprechenden wissenschaftlichen Ansätzen tragfähige Unternehmen und neue Lösungen für bislang unzureichend behandelbare Erkrankungen entstehen können. Die Sessions wurden von Christian Kannemeier (HTGF) moderiert.

Im Rahmen der Veranstaltung präsentierten zwölf ausgewählte Start-ups und Projektteams ihre Ansätze für zentrale Herausforderungen in Medizin und Gesundheitsversorgung. Die Pitches boten einen kompakten Einblick in die Technologien, Entwicklungsstrategien und Geschäftsmodelle, die die nächste Generation von Life-Science-Innovationen prägen.

„Der Life Science Pitch Day zeigt, wie viel wissenschaftliches und unternehmerisches Potenzial im Life-Science-Sektor steckt. Für Start-ups ist der direkte Austausch mit Investoren und Branchenexperten unerlässlich, insbesondere in den frühen Phasen des Unternehmensaufbaus. Am IZB bieten wir eine Plattform, auf der exzellente Forschung, unternehmerischer Ehrgeiz und starke Netzwerke zusammenkommen. Ich möchte dem HTGF und unseren langjährigen Partnern für ihr anhaltendes Engagement für dieses erfolgreiche Format danken“, kommentierte Christian Gnam, Geschäftsführer des IZB.

„Der Weg von der wissenschaftlichen Entdeckung zu einem erfolgreichen Life-Science-Unternehmen erfordert mehr als nur Kapital. Er hängt auch von strategischer Beratung, einem klaren Verständnis des medizinischen Bedarfs und dem Zugang zu erfahrenen Partnern ab. Der Life Science Pitch Day vereint diese Elemente in einem sehr fokussierten und produktiven Format und bietet Start-ups die Möglichkeit, ihre Idee vor einem hochrelevanten Publikum zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen, die ihre nächsten Schritte unterstützen können“, sagte Sebastian Kreuz vom Boehringer Ingelheim Venture Fund.

„Der Life Science Pitch Day hat sich zu einem äußerst relevanten Sprungbrett für junge Unternehmen entwickelt, die bereit sind, mit Investoren, Industriepartnern und erfahrenen Unternehmern in Kontakt zu treten. Die diesjährigen Start-ups haben gezeigt, wie stark die Pipeline innovativer Ideen in den Life Sciences nach wie vor ist – von neuartigen therapeutischen Ansätzen bis hin zu grundlegenden Technologien. Gemeinsam mit dem IZB und unseren Partnern setzen wir uns dafür ein, diese Teams in einer Phase zu unterstützen, in der das richtige Netzwerk den entscheidenden Unterschied ausmachen kann“, erklärte Christian Kannemeier vom HTGF.

„Der Life Science Pitch Day schafft einen wertvollen frühen Dialog zwischen jungen Life-Science-Unternehmen und erfahrenen Partnern. MEDICE The Health Family freut sich, ein Format zu unterstützen, das vielversprechenden Teams hilft, ihre Ideen mit klarem Blick auf medizinischen Bedarf und potenziellen Patientennutzen weiterzuentwickeln“, ergänzte Klaus Mueller, MEDICE The Health Family.

Folgende Projektteams stellten ihre innovativen Forschungsergebnisse beim 11. Münchner Life Science Pitch Day vor:

Allothera, Klaas Yperman: Arbeitet an einem neuen, nicht-opioiden Ansatz zur Behandlung neuropathischer Schmerzen, der berührungsbedingten Schmerz an seinem Ursprung adressiert, ohne breit im zentralen Nervensystem zu wirken.

Alondras Therapeutics, Dr. Hans-Georg Lerchen und Dr. Ulrike Rauh: Entwickelt langlebige Small Molecule Drug Conjugates, die zielgerichtete Therapien für aggressive Krebserkrankungen und weitere Indikationen ermöglichen sollen.

Barriera Therapeutics, Joppe Nieuwenhuis: Fokussiert sich auf neue niedermolekulare Therapien für verschiedene Nierenerkrankungen, mit einem Leitprogramm im Alport-Syndrom, einer seltenen genetischen Nierenerkrankung.

CheckBrain Therapeutics, Dr. Hans-Christian Krumholz: Verfolgt einen neuen therapeutischen Ansatz für den akuten Schlaganfall, der das Gehirn vor schlaganfallbedingten Schäden schützen soll.

EpiBlok, Prof. Regine Heilbronn: Entwickelt einen gentherapeutischen Ansatz für Patientinnen und Patienten mit therapieresistenter fokaler Epilepsie.

EpiCure, Dr. Matthias Heiß: Entwickelt epigenetische Krebstherapien der nächsten Generation für Hochrisiko-AML- und MDS-Patientinnen und -Patienten mit begrenzten Behandlungsmöglichkeiten.

EpiTher, Dr. Heiko Manninga: Adressiert therapieresistente Epilepsie mit einer neuen Drug-Discovery-Plattform für Erkrankungen des zentralen Nervensystems, die darauf abzielt, Behandlungsresistenzen zu überwinden.

NeutroGen Therapeutics, Dr. Borko Amulic: Arbeitet an einer potenziellen neuen Transfusionstherapie zur Unterstützung von Patientinnen und Patienten mit schwerer therapiebedingter Neutropenie.

Nerai Bioscience, Kim Marquart: Skaliert CRISPR-basierte Therapien für seltene genetische Erkrankungen mithilfe wiederverwendbarer Präzisions-Base-Editing-Plattformen.

Phialogics, Dr. Natalia Novac: Entwickelt Biologika der nächsten Generation, die darauf abzielen, das Immunsystem bei akuten und chronisch-entzündlichen Erkrankungen wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Refoxy Pharma, Dr. Victor Bustos: Entwickelt Therapien für altersbedingte Erkrankungen, beginnend mit fibrotischen Indikationen, und adressiert dabei Mechanismen, die mit gesundem Altern verbunden sind.

Umlaut.Bio, Karsten Fischer: Eröffnet einen neuen therapeutischen Ansatz auf Basis der tRNA-Biologie, um fehlregulierte Signalwege bei Krebs und Autoimmunerkrankungen zu adressieren.

Über das Innovations- und Gründerzentrum für Biotechnologie (IZB) in Martinsried bei München

Die 1995 gegründete Fördergesellschaft IZB mbH betreibt die Innovations- und Gründerzentren für Biotechnologie in Planegg-Martinsried und Freising-Weihenstephan und hat sich zu einem führenden Biotechnologiezentrum entwickelt. Im Mai 2025 feierte das IZB 30 Jahre Förderung wissenschaftlicher und unternehmerischer Innovation. Auf 26.000 m2 sind derzeit mehr als 40 Biotech-Unternehmen und Life-Science-Firmen mit über 700 Mitarbeitern ansässig. Hier wird an der Entwicklung von Medikamenten gegen schwerste Krankheiten wie Krebs, Alzheimer und verschiedene Autoimmunkrankheiten gearbeitet. Ein wesentliches Kriterium für den Erfolg der IZBs ist die räumliche Nähe zur Spitzenforschung auf dem Campus Martinsried/Großhadern und dem Campus Weihenstephan. Auch die Infrastrukturmaßnahmen wie der Fakulty Club G2B (Gateway to Biotech), die IZB-Residenz CAMPUS AT HOME, die Kindergärten Bio Kids und Bio Kids2 sowie die Restaurants SEVEN AND MORE und THE BOWL Food Lounge sind Standortfaktoren, die von den Unternehmensgründern geschätzt werden. Weitere Informationen unter www.izb-online.de.

Pressekontakt sowie Bildmaterialanfragen:

Marion Köhler

Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Fördergesellschaft IZB mbH, Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie

Am Klopferspitz 19

D-82152 Planegg-Martinsried

Telefon: +49 (0)89/55 279 48-17

Mobil: +49 151 51 50 73 10

E-Mail: koehler@izb-online.de

Über den HTGF – High-Tech Gründerfonds

Der HTGF ist einer der führenden und aktivsten Frühphaseninvestoren in Deutschland und Europa, der Startups in den Bereichen Deep Tech, Industrial Tech, Climate Tech, Digital Tech, Life Sciences und Chemie finanziert. Mit seinem erfahrenen Investmentteam unterstützt der HTGF Startups in allen Phasen ihrer Entwicklung hin zu internationalen Marktführern. Der HTGF investiert in der Pre-Seed- und Seed-Phase und kann sich in weiteren Finanzierungsrunden signifikant beteiligen. Über alle Fonds hinweg hat der HTGF über 2 Mrd. Euro under Management. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 hat er mehr als 770 Startups finanziert und fast 200 erfolgreiche Exits realisiert.

Zu den Fondsinvestoren der Public-Private-Partnership zählen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW Capital sowie 45 Unternehmen und Family Offices.

Weitere Informationen unter HTGF.de oder auf LinkedIn.

Pressekontakt

High-Tech Gründerfonds Management GmbH

Tobias Jacob, Senior Marketing & Communications Manager

T.: +49 228 – 82300 – 121

t.jacob@htgf.de

Managing Director: Christian Gnam
Munich Local Court HRB 111930

The information transmitted is intended only for the person to which it is addressed and may contain confidential and/or privileged material. Any retransmission, dissemination or other use of, or taking of any action in reliance upon, this information by persons other than the intended recipient is prohibited. If you received this in error, please contact the sender and delete the material from any computer. Thank you!