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Bitcoin kaufen: Finanztip testet Kryptobörsen und gibt Orientierung für risikobereite Anleger

Pressemitteilung

Bitcoin kaufen: Finanztip testet Kryptobörsen und gibt Orientierung für risikobereite Anleger

Berlin, 12.01.2026 – Neues Rekordhoch, aber eine am Ende durchwachsene Bilanz für den Bitcoin: 2025 war ein bewegtes Jahr für Kryptowährungen. Anfang 2026 stehen die Zeichen bislang auf Erholung, der Kurs des Bitcoins hat seit Jahresstart rund fünf Prozent zugelegt. Finanztip warnt jedoch davor, sich von allzu optimistischen Prognosen mitreißen zu lassen. Für die Altersvorsorge empfiehlt der unabhängige Geldratgeber weltweite Aktien-ETFs für ein besseres Rendite-Risiko-Verhältnis. Wer dennoch spekulieren will, sollte maximal zehn Prozent seines Vermögens investieren – und dabei ausschließlich auf Bitcoin setzen. Finanztip hat Bitcoin-Plattformen getestet und erläutert, worauf Anleger achten sollten.

Bitcoin ist die älteste und größte digitale Währung und macht aktuell etwa 57 Prozent des gesamten Kryptomarkts aus1. Trotz zwischenzeitlichem Allzeithoch lag der Kurs auf Jahressicht 2025 rund fünf Prozent im Minus. Neben Bitcoin gibt es unzählige andere Kryptowährungen, wie Ethereum, Ripple oder Solana . Aufgrund des hohen Risikos empfiehlt Finanztip risikofreudigen Anlegenden keine Investments in andere Kryptowährungen als Bitcoin. „ Anlegende können ihr Geld kaum risikoreicher anlegen als in Kryptowährungen“, sagt Nadine Graf, Finanztip-Expertin für Geldanlage. „Wer die Technologie dahinter spannend findet und sich gerne ausprobieren möchte, sollte dafür nur kleine Summen einsetzen und sich bewusst sein, dass er oder sie den kompletten Einsatz verlieren kann.“ Auch eine Einlagensicherung wie bei Bankkonten oder andere Sicherheitsmechanismen gibt es für Bitcoins und andere Kryptowährungen nicht. Für die Altersvorsorge sind daher weltweite Aktien-ETFs die bessere Wahl. Investieren Anlegende breitgestreut und langfristig, senken sie das Risiko der Anlage.

Nur so lassen sich Bitcoins wirklich sicher verwahren

Risikofreudige Anlegende, die in Bitcoin investieren wollen, sollten das nicht einfach über das normale Wertpapierdepot machen, auch wenn dies bei einigen Neobrokern möglich ist. Laut Finanztip-Analyse haben viele Anbieter den Nachteil, dass Anlegende gekaufte Coins nicht auf ein anderes Wallet transferieren können. Damit sind sie an den Anbieter gebunden. Wieder andere Neobroker bieten nur wenig Leistungen bei vergleichsweise hohen Preisen. Der Geldratgeber empfiehlt daher für den Bitcoin-Kauf spezialisierte Plattformen. Besonders die Anbieter Bitvavo, Finst und Bison sind empfehlenswert. Bitvavo und Finst sind sehr kostengünstige Plattformen, Bitvavo bietet dazu auch einen großen Leistungsumfang. Bison als Angebot der Börse Stuttgart ist leicht bedienbar und hat ein besonders breites Leistungsspektrum. Für Anlegende, die ihre gekauften Coins nicht selbst verwahren möchten, stellen die Anbieter einfache Lösungen zur Verfügung. Die jeweiligen Anbieter für die Krypto-Verwahrung halten Lizenzen der jeweiligen EU-Länder.

Haben Nutzer den Account erstellt und Guthaben eingezahlt, ist der Bitcoin-Kauf in wenigen Schritten erledigt. Nachdem Anlegende die Kostenübersicht geprüft haben, kann bei den meisten Anbietern ein Preislimit festgelegt werden. „Ein solches Limit schützt vor plötzlichen Kursbewegungen. Die Kauforder wird erst dann ausgeführt, wenn der Preis unter eine bestimmte Schwelle sinkt“, so Graf. Wer Bitcoins innerhalb eines Jahres gewinnbringend verkauft, muss dies als privates Veräußerungsgeschäft versteuern. In Deutschland gilt eine Freigrenze von 1.000 Euro im Jahr. Behalten Anlegende die Bitcoins länger als zwölf Monate, ist ein Gewinn beim Verkauf steuerfrei.

Das macht eine gute Kryptobörse aus

Finanztip hat für seinen aktuellen Test rund 20 Anbieter kontaktiert und nur jene bewertet , die alle abgefragten Informationen vollständig bereitgestellt haben. Die Finanztip-Empfehlungen erfüllen die folgenden Mindestkriterien, auf die auch Privatanlegerinnen und -anleger bei der Auswahl einer geeigneten Bitcoin-Handelsplattform achten sollten:

  • Der Anbieter oder seine Partnerunternehmen halten die notwendigen Lizenzen nach der EU-Verordnung für Kryptodienstleister (MiCA, Markets in Crypto-Assets) für alle angebotenen Dienstleistungen.
  • Für die Nutzung fallen keine laufenden Gebühren an.
  • Bitcoins können direkt gegen Euro gekauft und verkauft werden. Das Gebührenmodell sollte für Nutzer gut nachvollziehbar sein.
  • Es muss eine Einzahlungsmöglichkeit von einem deutschen Girokonto geben.
  • Es werden echte (physische) Bitcoins gehandelt, keine Derivate.
  • Bitcoins müssen mit einem eigenen Wallet eingehend und ausgehend übertragbar sein.
  • Bitcoins können dennoch auf Wunsch beim Broker selbst in einem Custodial-Wallet gelagert werden. Dabei verwaltet der Anbieter die Gelder der Anleger.
  • Das Angebot muss mindestens drei Monate am deutschen Markt verfügbar sein, um ein Mindestmaß an Erfahrung zu gewährleisten.

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Über Finanztip

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Pressekontakt:
Finanztip Verbraucherinformation GmbH - ein Unternehmen der Finanztip Stiftung
Hasenheide 54
10967 Berlin
Telefon: 030 / 220 56 09 - 80
http://www.finanztip.de/presse/

Geschäftsführer: Dr. Simon Bründl, Stephan Link, Saidi Sulilatu, Hermann-Josef Tenhagen
Sitz der Gesellschaft: Berlin | Amtsgericht: Charlottenburg | HRB 162233 B
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