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Vor Trump nicht einknicken

Frankfurt (ots)

Deutschland und die anderen europäischen Nato-Staaten sollten sich durch die verbalen Attacken von US-Präsident Donald Trump nicht davon abbringen lassen, sich erst nach Ende des Krieges von USA und Israel gegen den Iran an der Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen. Vorher lässt sich eine freie Schifffahrt durch die Meerenge gegen den Willen des Mullah-Regimes nicht organisieren. Und da der Narzisst im Weißen Haus auf Argumente dieser Art nicht reagiert, werden die politisch Verantwortlichen des Alten Kontinents ihren Standpunkt weiter freundlich, aber bestimmt vertreten müssen. Der Streit mit Trump erhöht allerdings den Druck auf die europäischen Nato-Mitglieder, noch mehr der verteidigungspolitischen Bürden des Nordatlantikpakts zu übernehmen. Sie müssten sukzessive unabhängiger von Washington werden. Am Ende dieses Prozesses könnten die USA womöglich nur noch für die atomare Abschreckung sorgen.

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