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PM: Zweiter virtueller Digiscouts-Round Table – „Kleine Projekte, große Wirkung“

PRESSEMITTEILUNG

Zweiter virtueller Digiscouts-Round Table – „Kleine Projekte, große Wirkung“

Im Rahmen des virtuellen Round Table zum 2. Deutschen Digitaltag am 18. Juni diskutierte Dr. Armgard Wippler aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit Vertretern der Industrie- und Handelskammern sowie vier Digiscouts-Betrieben über die Relevanz von Digitalisierung in kleinen und mittelständischen Unternehmen und den hohen Stellenwert der dualen Ausbildung.

Eschborn, 18. Juni 2021. Das RKW Kompetenzzentrum hatte heute zum zweiten virtuellen Round Table eingeladen, an dem sich neben Dr. Armgard Wippler die Vertreter verschiedener Digiscouts-Betriebe sowie Dr. Nikolaus Paffenholz, Geschäftsführer und Leiter Unternehmensservice der IHK für Düsseldorf und Christoph Engelhardt, Leiter des Kompetenzzentrums 4.0 für Maschinen-Anlagenbau und Automotive der IHK zu Coburg, beteiligten. Im Fokus dieser Gesprächsrunde zum 2. Deutschen Digitaltag standen die Umsetzung digitaler Azubi-Projekte sowie aktuelle Maßnahmen zur Unterstützung kleiner und mittelständischer Unternehmen bei der dualen Ausbildung.

Dr. Armgard Wippler, Unterabteilungsleiterin Mittelstandspolitik, Dienstleistungswirtschaft, Corona-Programme im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie betonte: „Digitalisierung ist eine große Chance für die Berufsausbildung. Gerade in der Pandemie hat sich gezeigt, wie wichtig digitale und soziale Kompetenzen sind. Diese rasante Entwicklung lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Es gilt daher, die duale Ausbildung zukunftsorientiert und partnerschaftlich zu gestalten, beispielsweise mit Initiativen wie den Digiscouts. Im BMWi sorgen wir gemeinsam mit den Sozialpartnern dafür, dass die Ausbildungsordnungen an die neuen digitalen Anforderungen angepasst werden.“

Wie digitale Projekte auch im Mittelstand gelingen und in welcher Weise Unternehmen von digitalen Azubi-Projekten profitieren, darüber sprachen Dr. Alexander Arndt von der Laserline GmbH aus Koblenz, Nico Grosselfinger von der WSW Software GmbH aus München, Stephanie Roicke von der Hörgeräte Akustik Flemming und Klingbeil GmbH aus Berlin und Lukas Scheele von der Möbel Hesse GmbH aus Hannover. Der größte Gewinn für die Auszubildenden und die Unternehmen sei neben der Förderung digitaler Kompetenzen vor allem die schrittweise Digitalisierung des Betriebes.

Dr. Alexander Arndt, Verantwortlicher für die Digitalisierung und Prozessplanung bei der Laserline GmbH: „Durch das Digiscouts-Projekt haben die Azubis die Bedeutung des Projektmanagements verstanden und gelernt, damit umzugehen. Die laufende interne Abstimmung und die Präsentation von Zwischenergebnissen, teilweise vor einem großen Publikum, wirken sich positiv auf die Kommunikationsfähigkeit der Auszubildenden aus. Unsere Azubis haben den Erfolg ihres Projektes im Unternehmen gesehen. Das fördert die Identifikation und Verbundenheit mit unserem Betrieb und macht den Azubialltag abwechslungsreich. Wir als Unternehmen profitieren außerdem von der hohen Motivation unserer Azubis und ihrer digitalen Kompetenz.“

Hintergrundinformation zum Projekt Digiscouts

Warum nicht das Interesse der Jugendlichen an Digitalisierung nutzen, um die duale Ausbildung im Betrieb attraktiver zu gestalten und zugleich für das Unternehmen Nutzen gewinnen? Diese Idee steckt hinter dem Digiscouts-Projekt: Jeweils mindestens zwei Azubis in einem Unternehmen finden im Rahmen des Proprojekts heraus, wo im Betrieb Potenzial für Digitalisierung steckt. Es geht um digitale Lösungen, die beispielsweise Abläufe und Prozesse effizienter, schneller, kundenfreundlicher oder wirtschaftlicher machen.

Begleitet werden die Digiscouts und die Betriebe durch das RKW Kompetenzzentrum, das das Projekt deutschlandweit initiiert und eine elektronische Lernplattform sowie die nötigen Wissensbausteine und Tools für die Projektarbeit zur Verfügung stellt. RKW Coaches prüfen, ob das Projekt sinnvoll umsetzbar ist. Dabei berücksichtigen sie auch die „normalen“ Anforderungen an die Auszubildenden in Schule und Betrieb. Die Ausbildungsverantwortlichen sind in alle Projektphasen eingebunden und jederzeit auf dem aktuellsten Stand. Gefördert wird das Digiscouts-Projekt vom RKW Kompetenzzentrum aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Mehr zu dem Projekt finden Sie unter www.digiscouts.de.

Pressekontakt
RKW Kompetenzzentrum
Julia Niles und Sarah Schuppener
Düsseldorfer Straße 40 A
65760 Eschborn
Tel: 06196 495 - 2852; -2853 presse@rkw.de 
Über das RKW
Das RKW ist ein bundesweites Netzwerk mit 18 Standorten, das kleine und mittlere Unternehmen unterstützt: Direkt vor Ort mit Beratung, Weiterbildung und anderen Dienstleistungen durch die RKW Landesorganisationen und überregional durch das RKW Kompetenzzentrum. Seit 1921 stärkt das RKW so die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Mittelstands.
Weitere Informationen:  www.rkw.de
Über das RKW Kompetenzzentrum
Das RKW Kompetenzzentrum ist ein gemeinnütziger und neutraler Impuls- und Ratgeber für den deutschen Mittelstand. Sein Angebot richtet sich an Menschen, die ihr etabliertes Unternehmen weiterentwickeln, ebenso wie an jene, die mit eigenen Ideen und Tatkraft ein neues Unternehmen aufbauen wollen. Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen für Zukunftsthemen zu sensibilisieren und sie dabei zu unterstützen, ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft zu entwickeln, zu erhalten und zu steigern, Strukturen und Geschäftsfelder anzupassen und Beschäftigung zu sichern. Zu den Schwerpunkten „Gründung“, „Fachkräftesicherung“ und „Innovation“ bietet das RKW Kompetenzzentrum praxisnahe und branchenübergreifende Lösungen und Handlungsempfehlungen für aktuelle und zukünftige betriebliche Herausforderungen. Bei der Verbreitung der Ergebnisse vor Ort arbeitet das Kompetenzzentrum mit Sitz in Eschborn eng mit den Expertinnen und Experten in den RKW Landesorganisationen zusammen. Das RKW Kompetenzzentrum wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. 
Weitere Informationen:  www.rkw-kompetenzzentrum.de
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