Polizei Düren

POL-DN: Das Wochenende aus Sicht der Verkehrspolizei

Rureifel (ots) - Auch an diesem Wochenende war das zivile Video-Motorrad der Polizei Düren wieder im Einsatz. Natürlich in Begleitung weiterer, uniformierter Beamter. Lesen Sie nun, welche Resümees an den drei Einsatztagen gezogen wurden:

Am Freitag begaben sich die Beamten des Verkehrsdienstes zu einer eher ungewohnten Zeit in das Gebiet rund um die Abtei Mariawald. Anwohner hatten im Vorfeld davon berichtet, dass einige Motorradraser scheinbar gezielt erst in den Abendstunden anreisten, um dem Risiko einer Polizeikontrolle zu entgehen und ungestört Gas geben zu können. Und tatsächlich hielten die Motorradpolizisten nach 18:00 Uhr zwei Kradfahrer aus den Niederlanden an, die aus genau diesem Grund in die Eifel gekommen waren. Vater und Sohn, 54 und 23 Jahre alt, befuhren die L 249 von Heimbach in Richtung Gemünd viel zu schnell und mit riskanten Überholmanövern. Erst auf der Staumauer in Schwammenauel konnten sie angehalten und kontrolliert werden. Ihre Äußerung, sie seien aus den vorgenannten Gründen doch bewusst erst am Abend angereist, verdeutlichte ihr vorsätzliches, verkehrswidriges Verhalten.

Neben den beiden wurden am Freitagabend drei weitere Motorradfahrer wegen zu schnellen Fahrens und fünf Kradfahrer wegen riskanten Überholens erfasst.

Am Samstag war das Verkehrsaufkommen erwartungsgemäß sehr hoch. Insgesamt wurden an diesem Tag sechs Motorradfahrer zur Rechenschaft gezogen, weil sie viel zu schnell unterwegs waren. Acht Anzeigen mussten gefertigt werden gegen Kradfahrer, die trotz ausgeschildertem Verbot überholt hatten. Unrühmlicher Spitzenreiter der Raser war ein 28 Jahre alter Mann aus Erkelenz, der auf der L 249 von Mariawald in Richtung Heimbach fuhr - mit 134 Stundenkilometern statt der erlaubten 50 km/h. Ihm drohen nun 1200 Euro Bußgeld und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Zum Abschluss des Wochenendes führte der Verkehrsdienst am Sonntag eine Kontrolle in Höhe des Klosters an der L 249 durch. 49 motorisierte Zweiradfahrer wurden angehalten. Zu schnelles Fahren und Verstöße gegen das Überholverbot waren wieder in 35 beziehungsweise 14 Fällen die Ursache. Einem 32-jährigen Kölner drohen 505 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot, da er mit 105 km/h gemessen wurde. Aber auch Autofahrer hielten sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 Kilometern pro Stunde: sechs Verwarnungsgelder und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wurden erhoben.

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