Polizei Düren

POL-DN: Der kürzeste Weg ist oft der gefährlichste

Düren (ots) - Noch Glück im Unglück hatte am Donnerstagmittag eine Zwölfjährige aus Düren, die ausgerechnet eine dicht befahrene, vierspurige Fahrbahn außerhalb der Fußgängerampel überqueren wollte.

Zusammen mit zwei gleichaltrigen Freundinnen wollte die junge Fußgängerin gegen 12:15 Uhr die August-Klotz-Straße, aus Richtung Innenstadt kommend, in Richtung Lessingstraße überqueren. Obwohl eines der Mädchen, wie sich später heraus stellte, noch auf die Möglichkeit einer in der Nähe liegenden beampelten Furt hingewiesen hatte, sollte es schnell gehen. Bei dichtem Verkehr lief das Trio über die Straße. Während sich auf dem rechten der beiden in Richtung Philippstraße verlaufenden Fahrstreifen der Verkehr staute, floss er auf dem linken Fahrstreifen noch weiter. Als die Zwölfjährige dann vor einem stehenden Sattelzug den dahinter liegenden Fahrbahnteil betrat, wurde sie von einem langsam fahrenden Klein-Lkw erfasst und zu Boden geworfen. Ihre beiden Begleiterinnen hatten noch rechtzeitig reagieren können.

Das bei dem Zusammenprall verletzte Mädchen musste durch den Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gefahren werden. Am Ende kann man definitiv von Glück sprechen, denn nur Sekunden früher oder später hätte der Ausgang dieses Unfall weitaus tragischer enden können. Am Lkw entstand Sachschaden in geschätzter Höhe von 1500 Euro.

Die Polizei weist auf die besonderen Gefahren beim Überqueren von mehrspurigen Fahrbahnen hin und rät eindringlich, die vorhandenen Querungshilfen zu nutzen.

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