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30.08.2012 – 12:29

Polizei Düren

POL-DN: Plötzlicher Gedächtnisschwund

Jülich (ots)

Ein kurzes Gedächtnis hatte in der Nacht zum Donnerstag ein Autofahrer, der nach einem kleinen Unfall gleich vergessen hatte, was passiert war und auch keine Erinnerung mehr an seinen Alkoholkonsum einräumte.

Kurz vor 02:00 Uhr hatte ein Verkehrsteilnehmer den 23-Jährigen aus Düren dabei beobachtet, als dieser offenbar alkholbedingt am Lindenrondell Ausfallerscheinungen am Steuer aufwies. Denn mit seinem Pkw war der Beobachtete in Höhe des Haupteinganges zum Parkgelände zunächst in einer Kurve geradeaus gefahren und erst vor dem Zugangstor zum Halten gekommen. Dann wendete er und geriet dabei auf den Rad-/Fußweg, wo er eine dort stehende Holzbank rammte. Obwohl diese beschädigt wurde, rangierte der Fahrer zurück und entfernte sich in Richtung Aldenhoven.

Da der Zeuge die Polizei über den Standort des Flüchtenden informierte, konnte der Dürener mit etwas Mühe in Höhe des Aldenhovener Industriegebietes auf der L 136 angehalten werden, nachdem er zuerst auf das hinter ihm auftauchende Blaulicht und STOPP-Signal nicht reagiert hatte.

2,04 Promille Alkohol in der Atemluft des aus dem Verkehr gezogenen Mannes waren ein deutliches Indiz für vorher gegangenen Alkoholkonsum. Dennoch konnte oder wollte dieser sich nicht erinnern, überhaupt Alkohol getrunken zu haben. Aber auch den Zusammenstoß mit der Bank hatte er angeblich nicht mehr im Gedächtnis.

Trotz dieser Vergesslichkeit blieb dem Beschuldigten die notwendige Prozedur der Blutentnahme auf der Wache und die Sicherstellung seines Führerscheines durch die Beamten nicht erspart. Ob sein Erinnerungsvermögen im Verlauf des nun gegen ihn gerichteten Strafverfahrens wieder eintritt, ist derzeit nicht bekannt. Hoffentlich werden sich die Konsequenzen seiner gefährlichen Fahrt, bei der ein Unfall mehr hätte auslöschen können als nur eine Erinnerung, als weiter bringende Erfahrung bei ihm einbrennen.

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