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25.04.2019 – 16:23

Zentrale Polizeidirektion Lüneburg

ZPD-LG: Übung der Lüneburger Bereitschaftspolizeihundertschaft mit Schwerpunkt 'Lebensbedrohliche Einsatzlagen'

ZPD-LG: Übung der Lüneburger Bereitschaftspolizeihundertschaft mit Schwerpunkt 'Lebensbedrohliche Einsatzlagen'
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Lüneburg (ots)

Die Lüneburger Bereitschaftspolizeihundertschaft hat heute auf dem Gelände der Theodor-Körner-Kaserne in einer Übung mit dem Schwerpunkt "Lebensbedrohliche Einsatzlagen" gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) den Ernstfall trainiert.

Lebensbedrohliche Einsatzlagen liegen vor, wenn von einem hohen Gefährdungspotential für das Leben von Opfern, Unbeteiligten und Einsatzkräften, durch einen oder mehrere bewaffnete Täter, ausgegangen werden kann. Sie sind von einer außergewöhnlichen Dynamik, Unübersichtlichkeit und einem hohem Entscheidungs- beziehungsweise Erfolgsdruck gekennzeichnet.

Im Übungsszenario wurde die 4. Bereitschaftspolizeihundertschaft aus Lüneburg aus einem fiktiven geschlossenen Einsatz heraus alarmiert. In zwei unterschiedlichen Sequenzen wurde das vorrangige Ziel, nämlich die Abwehr von Gefahren für die unmittelbar betroffene Bevölkerung geübt. Hierbei stellten rund 50 Bereitschaftspolizistinnen und -polizisten aus Hannover die Statisten - also zum Beispiel Täter oder Opfer - dar.

Neben der taktischen Annäherung an Gebäude und dem Vorgehen in Gebäuden stand bei der Übung die Zusammenarbeit mit weiteren Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben in Mittelpunkt. Daher wurde gemeinsam mit dem DRK und dem ASB im Hinblick auf das Bergen, das Retten und die Versorgung von Verletzten sowie unter Einbindung der Polizeihubschrauberstaffel Niedersachsen zur Lokalisierung von Personen mittels Wärmebildkamera trainiert. Insgesamt waren rund 160 Polizistinnen und Polizisten sowie 60 Einsatzkräfte von DRK und ASB der Übung beteiligt.

Einheitsführer Thomas Illgner zeigte sich nach der Übung zufrieden: "Ich war beeindruckt von dem guten Trainingsstand der Kolleginnen und Kollegen. Sie haben unter den besonderen Umständen einer solchen Übungslage professionell, sicher und besonnen gehandelt. Ich bedanke mich hiermit auch für die gute Zusammenarbeit mit den anderen Einheiten und der Unterstützungsleistung vom DRK und ASB bei der Vorbereitung und Durchführung. Ich wünsche uns allen jedoch nie eine solche Einsatzlage bewältigen zu müssen."

Hintergrund: Die primäre Aufgabe der Bereitschaftspolizei liegt in der Bewältigung sogenannter geschlossener Einsätze sowohl in Niedersachsen, als auch - auf Anforderung - in anderen Bundesländern. Das Spektrum der Anlässe ist dabei groß: Der Einsatz bei Demonstrationen, Fußballspielen, politischen Gipfeltreffen bis hin zu lebensbedrohlichen Einsatzlagen und Terrordrohungen ist möglich. Die taktische und rechtliche Aus- und Fortbildung bildet daher einen Schwerpunkt im täglichen Dienst der Bereitschaftspolizistinnen und -polizisten.

Die niedersächsische Bereitschaftspolizei verfügt aktuell über rund 1.100 Polizistinnen und Polizisten sowie Tarifbeschäftigte. Sie gliedert sich in sieben BPHen und eine Technische Einsatzeinheit (TEE). Der Aufbau der Hundertschaften ist vergleichbar, lediglich bei der Personalstärke und der Spezialisierung gibt es Unterschiede: So verfügen fünf der sieben Einheiten in Niedersachsen über eine BFE mit jeweils rund 40 Beamtinnen und Beamten./ma

Rückfragen bitte an:

Zentrale Polizeidirektion Niedersachsen
Philipp Mantke
Telefon: 0511/9695 1010
E-Mail: pressestelle@zpd.polizei.niedersachsen.de

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