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BPOL NRW: Bahnmitarbeiter angegriffen - Flucht nützte nichts! - Zeuge erkennt Tatverdächtigen wieder - Bundespolizei ermittelt gegen 22-Jährigen

Dortmund - Essen (ots) - Gegen einen 22-jährigen Syrer ermittelt die Dortmunder Bundespolizei wegen Körperverletzung. Der Mann hatte in der S-Bahn 1 einen Bahnmitarbeiter angegriffen und war geflüchtet. Ein Zeuge erkannte den Angreifer später wieder.

Gestern Mittag (03. Dezember) kontrollierten Bahnmitarbeiter Fahrausweise in der S 1 zwischen Bochum-Langendreer und dem Dortmunder Hauptbahnhof. In dem Zug überprüften sie auch den Fahrausweis des Syrers. Dieser griff daraufhin einen 51-jährigen Bahnmitarbeiter an und schlug diesem gegen den Kopf. Der Mann erlitt so eine Verletzung am Ohr, anschließend flüchtete der Mann beim Halt des Zuges in Dortmund-Universität aus dem Zug. Zur ärztlichen Behandlung begab sich der 51-Jährigen in ein Krankenhaus.

Nur 90 Minuten später erkannte ein Zeuge den Angreifer im Dortmunder Hauptbahnhof wieder. Bundespolizisten nahmen den Mann daraufhin fest. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten vier Konsumeinheiten Marihuana.

Gegen den polizeibekannten Asylbewerber leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen Beförderungserschleichung, Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Weil er über einen festen Wohnsitz in Essen verfügt, konnte er später die Wache wieder verlassen.

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