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BPOL NRW: Rollstuhlfahrer greift Bundespolizisten an

BPOL NRW: Rollstuhlfahrer greift Bundespolizisten an
Symbolbild Bundespolizei

Köln (ots) - Am 10.06.2018 leistete ein pöbelnder Mann aus seinem Rollstuhl heraus Widerstand gegen eine Streife der Bundespolizei und urinierte schließlich in die Dienststelle.

Gegen 01:15 Uhr trafen die Bundespolizisten den 54-jährigen Portugiesen am Rolltreppenaufgang des Bahnsteigs 10/11 des Kölner Hauptbahnhofs an. Er brüllte wahllos Reisende lautstark an, die an ihm vorbeigingen. Die Beamten forderten den Rollstuhlfahrer auf, sich aus Sicherheitsgründen vom Rolltreppenaufgang zu entfernen. Dem kam der alkoholisierte Mann nicht nach, sodass die Beamten den Rollstuhl zu seiner eigenen Sicherheit zurückzogen, wogegen sich der Aggressor mit einem Ellenbogenstoß und einem Faustschlag wehrte. Die Beamten konnten den Schlägen ausweichen.

Auf dem Weg zur Dienststelle, sowie im Durchsuchungsraum, ließ der Renitente sich nicht beruhigen und versuchte weiterhin die Beamten zu verletzen. Als die Polizisten ihn über seine Rechte und Pflichten im Strafverfahren belehrten, ließ er sich aus dem Rollstuhl fallen und urinierte in den Durchsuchungsraum.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen "Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte" und "Versuchter Körperverletzung" ein.

Nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahmen, wurde der Rollstuhlfahrer wieder entlassen.

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