Polizeidirektion Hannover

POL-H: Kontrollen am "Car-Freitag"

Hannover (ots) - Wie bereits in den vergangenen Jahren hat die Polizei kurz vor Ostern ein besonderes Augenmerk auf die Geschehnisse im Zusammenhang mit einem Treffen der hannoverschen "Tuning-Szene". Präsenz zeigen die Beamten deswegen am Karfreitag an der Vahrenwalder Straße (Vahrenwald) beim diesjährigen sogenannten "Car-Freitag".

Seit mehreren Jahren wird die Vahrenwalder Straße von der hannoverschen Tuning-Szene als Treffpunkt genutzt. Dort finden sich regelmäßig - jeden Freitag zwischen Frühjahr und Herbst - zahlreiche, vornehmlich junge Leute mit ihren Autos und Motorrädern ein. Hinzu kommt in der Regel eine große Anzahl von Schaulustigen. Die sogenannte "Saisoneröffnung" findet jedes Jahr am Karfreitag ("Car-Freitag") statt. In den vergangenen Jahren - mit Ausnahme des letzten Jahres, da wurde das Treffen in Garbsen abgehalten - versammelten sich unmittelbar an der Vahrenwalder Straße teilweise mehrere hundert Personen. Im Zusammenhang mit den Treffen hat die Polizei immer wieder verkehrsgefährdendes Verhalten bzw. Verkehrsverstöße registriert. In diesem Jahr wird erstmals als offizielles Veranstaltungsgelände ein 12 000 Quadratmeter großes Areal zwischen Vahrenwalder Straße und Kabelkamp genutzt werden. Trotzdem rechnen die Einsatzkräfte damit, dass speziell während der Anreise zur bzw. der Abreise von der Veranstaltung, die zwischen 14:00 und 23:00 Uhr stattfindet, einige der Tuning-Fans Verkehrsverstöße begehen könnten. Aus diesem Grund wird die Polizei insbesondere an der Vahrenwalder Straße verstärkt Präsenz zeigen und unter anderem auch Geschwindigkeitsmessungen mit verschiedenen Messverfahren (Police-Pilot-Fahrzeugen, Laserpistolen etc.) durchführen. "Die meisten Szeneangehörigen benehmen sich vernünftig und treffen sich, um sich über ihr Hobby auszutauschen. Leider gibt es jedoch immer wieder Einzelne, die durch waghalsige Manöver oder illegale Rennen auf sich aufmerksam machen wollen", erläutert Einsatzleiter Erster Polizeihauptkommissar Roland Lerche. "Für ein großes Risiko sorgen gerade Schaulustige, wenn sie sehr nahe am Fahrbahnrand stehen oder unachtsam die Straße bzw. die in der Mitte verlaufenden Stadtbahngleise überqueren. Deshalb sind wir froh, dass die Veranstaltung dieses Jahr auf einem umschlossenen Gelände stattfindet." Das Einsatzkonzept zielt zudem stark auf Prävention, Kooperation und Transparenz ab. So haben Beamte des Polizeikommissariats Nordstadt bereits im Vorfeld Gespräche mit den Betreibern von szenenahen Internetportalen und den Eigentümern des Geländes geführt. "Es ist uns wichtig, deutlich zu machen, dass wir die Szene nicht kriminalisieren. Wir stehen solchen Treffen offen gegenüber, werden aber bei Verstößen konsequent einschreiten, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. In erster Linie setzen wir aber auf Einsicht und Verständnis innerhalb der Teilnehmer und Besucher", so Lerche weiter. Um die polizeilichen Maßnahmen transparent zu machen, wird die Polizeidirektion Hannover zu diesem Event ihren Facebook-Account "Polizei Hannover aktuell" ab Freitagvormittag aktivieren./ tr, schie

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