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21.10.2019 – 14:13

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Im Restaurant zur illegalen Einreise verabredet? - Über 30 Festnahmen bei Grenzkontrollen

Bundespolizeidirektion München: Im Restaurant zur illegalen Einreise verabredet? - Über 30 Festnahmen bei Grenzkontrollen
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Rosenheim (ots)

Am Wochenende (19./20. Oktober) hat die Rosenheimer Bundespolizei bei Grenzkontrollen zwischen Kufstein und Rosenheim über 30 Migranten festgestellt. Außerdem wurden drei Personen wegen Beihilfe zur illegalen Einreise angezeigt. Zwei Männer hatten ihre Fahrt über die Grenze offenbar bei einem Essen verabredet.

In der Kontrollstelle bei Kiefersfelden stoppten Bundespolizisten einen Pkw mit deutschen Kennzeichen. Während der 49-jährige Mann hinterm Steuer über einen deutschen Reisepass verfügte, konnte sich sein Begleiter nicht mit den erforderlichen Papieren ausweisen. Er gab an, chinesischer Staatsbürger zu sein und seinen Fahrer in einem Restaurant kennengelernt zu haben. Dieser wollte ihm wohl helfen, wieder in die Niederlande zu gelangen. Dort soll der Chinese schon 14 Jahre ohne Aufenthaltsgenehmigung gelebt haben. Dem 44-Jährigen wurde die Einreise verweigert.

Gegen den ebenfalls in China geborenen Fahrzeugführer wurden Ermittlungen wegen Beihilfe zur illegalen Einreise eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Mann, der in München einen festen Wohnsitz hat, seine Fahrt allein fortsetzen.

Insgesamt hat die Bundespolizeiinspektion Rosenheim über das Wochenende verteilt über 30 illegale Einreiseversuche zur Anzeige gebracht. In zwei Dritteln dieser Fälle wurde eine Einreiseverweigerung ausgesprochen. Die zurückgewiesenen Migranten hatten bei der grenzpolizeilichen Befragung dargelegt, dass sie nicht in die Bundesrepublik reisen wollten, um Schutz oder Asyl zu erlangen.

Rückfragen bitte an:

Yvonne Oppermann
Bundespolizeiinspektion Rosenheim
Burgfriedstraße 34 - 83024 Rosenheim
Telefon: 08031 80 26 2200
E-Mail: bpoli.rosenheim.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim liegt an der Schnittstelle
zweier Hauptschleuserrouten, der Balkan- und der Brennerroute. In
einem rund 200 Kilometer langen Abschnitt des
deutsch-österreichischen Grenzgebiets begegnen die etwa 420
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der illegalen Migration und gehen
vor allem gegen die Schleusungskriminalität vor. Der bahn- und
grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Auf rund 370
Bahnkilometern und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten sorgen die
Bundespolizisten zwischen Chiemsee und Zugspitze für die Sicherheit
der Bahnreisenden. Weitere Informationen zur Bundespolizei erhalten
Sie unter www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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