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19.02.2019 – 10:53

Bundespolizeidirektion München

Bundespolizeidirektion München: Grenzpolizeiliche Bilanz 2018
Mehr Fahndungstreffer und Schleuserfestnahmen in Bayern

Bundespolizeidirektion München: Grenzpolizeiliche Bilanz 2018 / 
Mehr Fahndungstreffer und Schleuserfestnahmen in Bayern
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München (ots)

München - Die Bundespolizei in Bayern hat im vergangenen Jahr mehr 
als 15.100 versuchte und vollzogene illegale Einreisen angezeigt. Die
Beamten nahmen zudem rund 675 (2017: ~475) Schleuser fest. Die 
deutsch-österreichische Grenze ist mit rund 10.700 (2017: ~14.600) 
unerlaubten Einreisen nach wie vor Schwerpunkt der grenzpolizeilichen
Arbeit. An der deutsch-tschechischen Grenze erfasste die 
Bundespolizei knapp 2.850 (~2.950) und am Flughafen München etwa 
1.325 (~1.550) illegale Grenzübertritte. Die Gesamtzahl der 2018 von 
der Bundespolizei angezeigten unerlaubten Einreisen im Freistaat 
Bayern ist niedriger als im Vorjahr (~19.350).

Fast ein Drittel der unerlaubt Einreisenden nutzte im vergangenen 
Jahr einen Pkw, um nach Deutschland zu gelangen; jeweils rund ein 
Viertel kam mit Zug oder Fernreisebus illegal über die Grenze. Die 
Migranten stammten vor allem aus Nigeria, Afghanistan, der Türkei, 
dem Irak und Serbien.

Die Beamten der Bundespolizei haben viele der festgestellten 
unerlaubten Einreisen verhindern können. An der 
deutsch-österreichischen Grenze wiesen sie rund 6.200 (~7.000) 
Personen zurück.

Die Anzahl der Strafanzeigen wegen des Einschleusens von Ausländern 
ist um 53 Prozent auf knapp 1.350 (~875) gestiegen. Die 
Bundespolizisten ertappten rund die Hälfte der festgenommenen 
Schleuser auf frischer Tat.

Bei den polizeilichen Kontrollen landeten die Beamten im Jahr 2018 
ca. 24.800 (2017: ~24.200) Personenfahndungstreffer. Rund 4.300 davon
(2017: ~4.200) betrafen strafprozessuale Festnahmen wie zum Beispiel 
Haftbefehle wegen offener Geld- oder Freiheitsstrafen. Mehr als die 
Hälfte der Fahndungstreffer erzielten die Bundespolizisten an der 
Grenze zu Österreich.

Auch die von der Bundespolizei entdeckten Verstöße gegen das 
Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz haben mit rund 2.120 
(2017: ~1.790) bzw. 1.270 (2017: ~1.020) zugenommen. Mehr als die 
Hälfte der Feststellungen im Bereich des Betäubungsmittelgesetzes und
mehr als ein Drittel der Waffendelikte gab es an der 
deutsch-österreichischen Grenze. 

Rückfragen bitte an:

Thomas Borowik
Bundespolizeidirektion München
Pressestelle
Telefon: 089 12149-1019
E-Mail: presse.muenchen@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de

Hintergrund: Die rund 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Bundespolizeidirektion München sorgen für ein sicheres Reisen im
Freistaat Bayern. Neben der Bekämpfung der grenzüberschreitenden
Kriminalität (1.175 km Grenzlänge zu Österreich [815] und Tschechien
[360]) ist die Bundespolizeidirektion München auch zuständig für den
Schutz der Bahn (mehr als 1.000 Bahnhöfe/Haltepunkte und 6.200
Schienenkilometer) sowie für die Passkontrollen und die
Luftsicherheit am Münchner Flughafen. Mehr über die
Bundespolizeidirektion München finden Sie unter https://www.bundespol
izei.de/Web/DE/05Die-Bundespolizei/03Organisation/02Direktionen/Muenc
hen/muenchen_node.html

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