Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (787) Überfall auf Postfiliale vom Sommer 2004 geklärt

    Nürnberg (ots) - Der Überfall auf die Postfiliale in Nürnberg-Eibach vom 31.08.2004 ist geklärt. Als dringend tatverdächtig wurde ein 34-Jähriger aus Hessen festgenommen. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft.

    Der Beschuldigte wurde im Sommer 2006 von der Polizei in Darmstadt festgenommen, nachdem gegen ihn Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung bestand. Die dortige Kriminalpolizei veranlasste auf Grund des Sachverhalts eine erkennungsdienstliche Behandlung des Verhafteten, bei dem auch DNA-Material gesichert wurde.

    Ein Abgleich mit den am Tatort in Nürnberg-Eibach sichergestellten DNA-Spuren brachte nun den Erfolg. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen soll der hochverschuldete Mann kurz nach der Tat über viel Geld verfügt haben, weil er zahlreiche Anschaffungen tätigte. Allerdings machte er sowohl dazu als auch zum Tatvorwurf keine Angaben.

    Auf Grund des dringenden Tatverdachts erließ der Ermittlungsrichter beim AG Nürnberg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen schwerer räuberischer Erpressung gegen den 34-Jährigen.

    Was war geschehen?  Wie mit Meldung-Nr. 1273 vom 01.09.2004 berichtet, überfielen am 31.08.2004 gegen 17:30 Uhr zwei damals unbekannte Männer die Postfiliale in der Heidestraße in Nürnberg-Eibach.

    Die Räuber fesselten mit Kabelbindern und Klebeband zwei Angestellte, einen Paketfahrer und einen noch anwesenden Kunden. Eine Angestellte musste unter Vorhalt einer Pistole die beiden Kassentresore öffnen. Daraus entnahmen die Räuber mehrere Zehntausend Euro und flüchteten anschließend.

    Erst ca. 1 Stunde später konnten sich die Gefesselten befreien und die Polizei verständigen. Bis auf den 27-jährigen Paketfahrer, der von den Tätern in die Rippen geschlagen wurde, nachdem er den Aufforderungen derselben nicht sofort nachgekommen war, wurde niemand verletzt.

    Der Komplize des Tatverdächtigen ist noch immer unbekannt. Die Ermittlungen diesbezüglich dauern an.

    Bert Rauenbusch/n


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