Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (828) Bewaffneter Überfall auf Sparkasse in Bechhofen geklärt -Aktueller Ermittlungsstand

    Ansbach (ots) - Am Freitagmorgen, 16.06.2006, unmittelbar nachdem die Angestellten die Bank geöffnet hatten, betrat ein maskierter und mit einer Faustfeuerwaffe bewaffneter Mann die Sparkassenfiliale in Bechhofen a.d.H., Landkreis Ansbach, und forderte die Bankangestellte auf, alles Geld herauszugeben.

    Der Mann trug eine Strumpfmaske über den Kopf gezogen und bedrohte die anwesenden Angestellten mit einer Waffe. Nach dem Verlassen der Bank stieg er in einen dunkelblauen Ford Fiesta, zog seine Maske vom Kopf und fuhr weg. Dabei konnte er von zwei Zeugen, die sich vor der Bank unterhielten, beobachtet werden. Die beiden Männer merkten sich nicht nur das Kennzeichen, sondern gaben auch eine gute Personenbeschreibung für die Erstellung eines Phantombildes ab. Das Kfz-Kennzeichen war bis Anfang 2006 für den VW-Golf eines Studenten aus dem Landkreis Ansbach ausgegeben. Über einen ehemaligen Mitbewohner, der nach Nordrhein-Westfalen verzogen ist, konnte der Verbleib der Kennzeichen abgeklärt werden. Bei der Überprüfung des jetzigen Besitzers, der eine große Ähnlichkeit mit dem Phantombild hat, konnten weitere Indizien, die zumindest auf eine Tatbeteiligung schließen ließen, festgestellt werden.

    Der 32-jährige Student bestätigte, dass er sich am Vormittag von einem Bekannten einen blauen Ford Fiesta ausgeliehen hatte. Des Weiteren hatte er bei Bekannten längst fällige Schulden zurückbezahlt. Auf dem Tisch lag ein Kuvert mit 500 Euro für die Begleichung seiner Mietrückstände. Für den Zeitraum der Tat konnte er kein Alibi nachweisen. Die Festnahme durch die Kriminalpolizei Ansbach und die Vorführung beim zuständigen Ermittlungsrichter waren die logische Konsequenz. Hier legte der junge Mann ein umfassendes Geständnis ab. Der Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl. Die Tatwaffe, eine Spielzeugpistole, die einer echten Schusswaffe täuschend ähnlich sieht und das Kfz-Kennzeichen hatte er sauber in einer Tasche verpackt in einen Weiher bei Weidenbach geworfen. Die Feuerwehr Weidenbach fand bei der Absuche am Sonntag die wichtigen Beweisstücke. Der größte Teil der Beute konnte bereits sichergestellt werden.


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