Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (718) Durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt - hier: Fahndungsaufruf mit Bildveröffentlichung

    Nürnberg (ots) - Wie wiederholt berichtet, wurde am Pfingstmontag, 16.05.2005, gegen 05.30 Uhr, ein 44-jähriger Nürnberger in seiner Wohnung in der Brunhildstraße von Unbekannten niedergestochen. Die Stiche in Brust, Hals und Arm waren lebensgefährlich. Trotzdem gelang es dem Verletzten, sich aus seinem Wohnzimmerfenster auf den Gehweg fallen zu lassen. Seine Hilferufe hörte eine Nachbarin, die sofort Polizei und Rettungsdienst alarmierte. Der hinzugezogene Notarzt veranlasste die Einlieferung in ein Klinikum, wo eine Notoperation das Leben des 44-Jährigen rettete.

    Die Ermittlungen der Nürnberger Mordkommission laufen auf Hochtouren. Bisherigen Erkenntnissen zufolge verließ der 44-Jährige am Pfingstmontag, gegen 04.00 Uhr, ein Lokal in der Breitscheidstraße und machte sich auf den Heimweg. Er hatte zu dieser Zeit seinen kleinen Mischlingshund dabei. Offensichtlich traf der allein stehende Mann auf Personen, die er mit nach Hause nahm. Warum es in der Wohnung zu der Messerstecherei kam, ist nach wie vor unklar.

    Zur Klärung des Verbrechens bittet die Mordkommission die Bevölkerung um Hinweise.

    · Wer hat am Pfingstmontag, gegen 04.00 Uhr, den 44-Jährigen, der einen kleinen Mischlingshund mitführte, auf dem Weg von der Breitscheidstraße zur Brunhildstraße gesehen und wer kann zu weiteren Begleitpersonen Angaben machen?

    · Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

    Für Hinweise zur Aufklärung des Verbrechens oder zur Ergreifung des Täters wurde vom Bayerischen Landeskriminalamt eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro ausgesetzt. Die Belohnung wird nur unter Ausschluss des Rechtsweges zuerkannt und verteilt und ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamte, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört, bestimmt.

    Hinweise erbittet der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer (0911) 211-3333.

    Anlage: 1 Bild des Opfers mit Hund.


ots-Originaltext: Polizeipräsidium Mittelfranken

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