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15.01.2017 – 12:02

Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (60) Fenstersprung klärt Unfallflucht

Nürnberg (ots)

Mit einem Sprung aus dem Fenster gelang es heute Morgen (15.01.2017) einem Polizeibeamten der Inspektion Nürnberg-Mitte, eine der Unfallflucht verdächtige Kraftfahrerin festzunehmen. Sie hatte vor der Wache in der Schlotfegergasse ein Verkehrszeichen angefahren.

Kurz nach 06:00 Uhr befuhr eine 27-Jährige mit ihrem Fahrzeug die Vordere Ledergasse und bog nach links in die Fußgängerzone der Dr.-Kurt-Schumacher-Straße ein. Dabei fuhr sie gegen ein Verkehrszeichen (Fußgängerzone). Sofort wendete sie und flüchtete mit dem Pkw über die Karl-Grillenberger-Straße in die Mohrengasse - zunächst.

Diesen Vorfall hatten Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte wahrgenommen. Ein Beamter entdeckte den Pkw, öffnete das Fenster des Dienstgebäudes und sprang hinaus. Durch deutliche Zeichen versuchte er, das Fahrzeug anzuhalten. Die Fahrerin jedoch missachtete diese Zeichen und fuhr davon. Der Beamte bat einen zufällig vorbeifahrenden Taxifahrer, ihn mitzunehmen und dem Mercedes zu folgen. An der Ecke Mohrengasse/Westtor konnte die Fahrerin dann - auch wegen der Hilfsbereitschaft des Taxifahrers - widerstandslos festgenommen werden. Sie wurde zur Dienststelle gebracht.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde der Führerschein sichergestellt und eine Blutentnahme durchgeführt. Ein zuvor durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von knapp einem Promille.

Während der Anzeigenaufnahme fotografierte die Beschuldigte mit ihrem Mobiltelefon einen Beamten, zeichnete im weiteren Verlauf und ohne Wissen der Polizei Gespräche auf und versendete beides. Deshalb wurde das Telefon sichergestellt und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Die Verkehrsunfallaufnahme übernahm die Verkehrspolizei Nürnberg. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 1.500 Euro.

Weitere Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, Trunkenheit im Verkehr und unerlaubten Entfernens vom Unfallort wurden eingeleitet.

Bert Rauenbusch/sg

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