Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (1884) Auseinandersetzungen beschäftigten die Polizei

Nürnberg (ots) - Nahezu zeitgleich musste sich die Polizei am Mittwochabend (23.10.2013) im Stadtteil Steinbühl mit zwei Fällen körperlicher Gewalt auseinandersetzen.

Zunächst wurde der Polizei um 18:00 Uhr eine Schlägerei in einer Spielhalle in der Pillenreuther Straße gemeldet. Zwei Unbekannte hatten aus bislang unbekannter Ursache herumgeschrieen und Anwesende angepöbelt. Auf einen Gast (41), der sie bat, leiser zu sein, gingen die beiden los und schlugen ihn mit Fäusten zu Boden. Dann traten sie ihm ins Gesicht. Noch vor dem Eintreffen der Streifen flüchteten sie über die Breitscheidstraße in Richtung Allersberger Straße. Trotz sofortiger Fahndung blieben die Täter verschwunden.

Beschreibung:

Ca. 180 cm groß, etwa 20 Jahre alt, schlank, Osteuropäer. Der eine trug eine schwarze Jacke, schwarze Jogginghose und schwarze Schuhe. Der andere war mit einer blauen Jacke, grauer Hose und grauen Schuhen bekleidet.

Das Opfer kam mit dem Rettungsdienst mit Gesichtsverletzungen in eine Klinik. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Polizeiinspektion Nürnberg-Süd und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0911 9482-0 zu melden.

Um 18:15 Uhr wurde die Polizei erneut verständigt. Zwei offensichtlich alkoholisierte Männer schlugen in der Wölckernstraße auf einen Passanten (41) ein. Hierbei riss einer der Schläger (25) einen Scheibenwischer von einem geparkten Pkw Ford ab und malträtierte damit sein Gegenüber. Ein Zeuge (26), der schlichtend eingreifen wollte, erhielt einen Faustschlag ins Gesicht. Beide Opfer erlitten nur leichtere Verletzungen und begeben sich selbst in ärztliche Behandlung.

Die eintreffende Streife der PI Nürnberg-Süd konnte einen der Osteuropäer (25) noch am Tatort unter Anwendung von unmittelbarem Zwang festnehmen. Dem zweiten (20) gelang die Flucht. Kurz darauf erkannten ihn Zeugen unweit des Tatortes wieder, und die Polizei nahm ihn ebenfalls fest.

Zur Unterbindung weiterer Straftaten erfolgte der Transport der Festgenommenen zur Dienststelle. Hier wurde bei den Tatverdächtigen eine Blutentnahme angeordnet und von einem Arzt vorgenommen. Dieser stellte bei dem 25-Jährigen fest, dass er aufgrund seiner Alkoholisierung nicht haftfähig war. Daher kam er zur weiteren Behandlung in eine Klinik. Der 20-Jährige konnte am darauffolgenden Morgen aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden. Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung wurden eingeleitet.

Robert Sandmann/gh

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