Polizeipräsidium Mittelfranken

POL-MFR: (2151) Zeugen zu brutalem Angriff gesucht

    Nürnberg (ots) - Am Mittwoch, 19.09.2007, gegen 03.00 Uhr, wurde in der Königstorpassage in Nürnberg ein 46-jähriger Obdachloser von zwei Männern zusammengeschlagen. Inzwischen ist Lebensgefahr bei dem Verletzten nicht mehr auszuschließen.

    Der unter Alkoholeinfluss stehende 46-Jährige war aus nicht bekannten Gründen nahe der drei Fotoautomaten und der Telefone beim Abgang zur U 2 von zwei 29 und 32 Jahre alten Männern ins Gesicht geschlagen worden, so dass er blutete. Hilfe suchend wandte er sich an den Mitarbeiter eines Schnellimbisses, der die Polizei sofort rief. Während des Telefonats ging der Verletzte wieder zu seinen Kontrahenten und kehrte mit diesen zum Imbiss zurück. Dort trat der 29-Jährige noch einmal mit dem Stiefel auf den Brustkorb des Angeschlagenen.

    Von der kurz darauf eintreffenden Polizeistreife ließen sich die beiden Schläger widerstandslos festnehmen. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

    Gegen beide Beschuldigte wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Sie äußerten sich bei der Polizei nicht zum Sachverhalt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Nürnberg gegen den 29-jährigen Tatverdächtigen Haftbefehl - er kam in Untersuchungshaft. Aktuell hat sich der Gesundheitszustand des 46-Jährigen sehr verschlechtert, Lebensgefahr ist nicht ausgeschlossen.

    Damit die Mordkommission den Fall restlos aufklären kann, werden Zeugen, die die Auseinandersetzung am Mittwoch, 19.09.2007, gegen 03.00 Uhr, beobachtet haben, gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst in Nürnberg, Tel. (0911) 2112-3333, in Verbindung zu setzen.

    Peter Grösch/n


ots Originaltext: Polizeipräsidium Mittelfranken
Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=6013

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelfranken
Pressestelle
Tel: 0911/2112-1030
Fax: 0911/2112-1025
http://www.polizei.bayern.de/mittelfranken/

Original-Content von: Polizeipräsidium Mittelfranken, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Polizeipräsidium Mittelfranken

Das könnte Sie auch interessieren: