Polizeiinspektion Nienburg / Schaumburg

POL-NI: Altstadtfest 2015 - Polizei zieht positive Bilanz

Nienburg (ots) - NIENBURG (mie) - "An den vier Tagen kam es zu wenigen Vorkommnissen, die ein polizeiliches Einschreiten notwendig machten", lautet die Bilanz der Polizeisprecherin Gabriela Mielke.

Bei spätsommerlichem Wetter mit sonnigen Tagen und kalten Nächten fanden bis zu 50.000 Besucher den Weg in nienburgs Innenstadt und feierten überwiegend friedlich. Ein Ergebnis, das sicher auch auf das polizeiliche Sicherheitskonzept mit erhöhter Polizeipräsenz und das gute Zusammenwirken mit dem privaten Sicherheitsdienst zurückzuführen ist.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass bei solchen mehrtägigen Großveranstaltungen mit anlassbezogenen Straftaten und alkoholbedingten Auseinandersetzungen zu rechnen ist. Mit einem angemessenen Kräftekonzept und einer mobilen Wache reagierten die Nienburger Ordnungshüter.

"Durch die offene und verstärkte Präsenz war ein schnelles Eingreifen möglich und vieles konnte in den Anfängen geschlichtet werden", erklärt die Pressesprecherin.

Besonders in den Nächten kam es zu Ereignissen, die ein polizeiliches Einschreiten erforderlich machten. 57 Mal stellte die Polizei die Identität fest. 20 alkoholbedingte Streitigkeiten und Schlägereien wurden dokumentiert. Wurden in 2014 noch acht Personen im hilflosen Zustand aufgegriffen, waren an diesem Wochenende vier Besucher aufgrund überhöhten Alkoholkonsums auf die Hilfe der Polizei angewiesen. 13 Platzverweise mussten erteilt und drei Personen in Gewahrsam genommen werden.

In einem Fall wurden anwesende Polizeibeamte grundlos und fortgesetzt beleidigt. Ein 21-Jähriger provozierte so eine Amtshandlung gegen die sich der Nienburger dann widersetzte und dabei zwei Polizeibeamte verletzte.

"In fünf Fällen mussten mitgeführte Waffen, wie Schlagringe, Messer und Reizgas, festgestellt werden. Fünf alkoholisierte Jugendliche wurden aufgegriffen und den Eltern zugeführt. Neben diversen abgegebenen Fundsachen wurden bislang 25 Straftaten angezeigt", fasst Mielke abschließend zusammen.

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