Polizeiinspektion Hildesheim

POL-HI: Polizisten mit Revolver bedroht

POL-HI: Polizisten mit Revolver bedroht
200700521801

    Hildesheim (ots) - (clk.) Heute morgen, Montag, 16.04.2007, 04.55 Uhr, wurde eine Funkstreifenwagenbesatzung der Hildesheimer Polizei zur Tappenstraße in Hildesheim beordert. Bewohner eines Mehrfamilienhauses hatten sich über eine 37-jährige Hausmitbewohnerin beschwert, weil diese trotz der nachtschlafenden Zeit ihre Musikanlage laut aufgedreht hatte. Die vermeintliche Wohnung fanden die Beamten schnell heraus. Nach dem Klingeln an der Wohnungstür öffnete ihnen die Frau. Dabei richtete sie auf beide Beamte einen doppelläufigen Revolver,  wie sie später herausstellen sollte,  ein Derringer Twinny Gasrevolver Kaliber 9 mm. Mit den Worten, dass die Einsatzkräfte ihre Waffe nicht bekommen würden und sie zudem noch ein Gewehr in der Wohnung habe, wich sie einige Schritte zurück und schlug die Wohnungstür hinter sich zu. Dabei forderte sie die Polizisten mehrfach auf,  nunmehr  zu verschwinden. Durch den Briefkastenschlitz der Wohnungstür konnte der Einsatzleiter der Polizei mit der Frau sprechen und auch beobachten, wie sie zwischen Flur und Küche hin und her pendelte. Als er sich sicher sein konnte, dass die 37-jährige die Waffe in der Küche hatte liegen lassen, gab er das Zeichen zum Aufbrechen der Wohnungstür. Durch einen kräftigen Fußtritt sprang diese auf. Die völlig überraschte Frau wurde noch im Flur überwältigt und anschließend zur Polizei verbracht. Die Wohnung wurde durchsucht, ein Gewehr fand sich aber nicht. Insgesamt waren vier Funkstreifenwagenbesatzungen der Hildesheimer Polizei im  Einsatz. Die 37-jährige, die bislang mit der Polizei nichts zu tun hatte, wurde wegen vermeintlich psychischer Probleme anschließend in ein Hildesheimer Krankenhaus zur stationären Aufnahme verbracht. Zur Vorfallszeit stand sie unter Alkoholeinwirkung. Gegen die Frau  ist ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung eingeleitet worden. Der auf dem Foto abgebildete und jetzt sichergestellte Revolver, der grundsätzlich für Erwachsene frei im Handel zu kaufen ist, wird nun im Landeskriminalamt Niedersachsen überprüft.


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