Polizeiinspektion Hildesheim

POL-HI: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und Polizeiinspektion Hildesheim. Nächtlicher Angriff auf Polizeibeamte in Sarstedt geklärt

Hildesheim (ots) - Nächtlicher Angriff auf Polizeibeamte in Sarstedt geklärt - Siehe hiesige Pressemeldung vom 08.06.2014, 15:37 Uhr, im Polizeipresseportal

(clk.) Die mit der Aufklärung des nächtlichen Angriffs auf Polizeibeamte in Sarstedt eingesetzten Ermittler des 1. Fachkommissariates des Zentralen Kriminaldienstes Hildesheim und des Polizeikommissariates Sarstedt haben in enger Zusammenarbeit mit der Hildesheimer Staatsanwaltschaft knapp 3 Wochen nach der Tat zwei dringend tatverdächtige Männer aus Sarstedt als mutmaßliche Täter ermittelt. Bereits im Zuge der ersten Ermittlungen hatten sich Hinweise auf einen 28-Jährigen Anwohner ergeben, der dort seinen Geburtstag nachgefeiert hat. Insofern lag der Verdacht nahe, dass es sich bei den Tätern um ihn und seine Geburtstagsgäste handeln könnte. Der Verdächtige zeigte sich bei den Ermittlungen wenig kooperativ, so dass in akribischer Ermittlungsarbeit die Teilnehmer der Geburtstagsfeier namhaft gemacht werden mussten. Die bisher vorliegenden Aussagen belegen für die Ermittlungsbehörden, dass einer der Gäste, ein 27-Jähriger Sarstedter, ausgesprochen aggressiv auf die einschreitenden Beamten reagiert haben und einen Beamten zunächst mit Bier übergossen haben soll. Daraus soll sich ein Handgemenge entwickeln haben. Als nun der zweite Beamte seinem Kollegen zu Hilfe eilen wollte, soll er durch einen Faustschlag ins Gesicht zu Boden gestreckt und hier am Boden liegend mit dem beschuhten Fuß gegen den Kopf getreten worden sein. Beide Beamte sind zwischenzeitlich wieder dienstfähig. Gegen die Tatverdächtigen ist ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet worden. Beide Männer haben keine Aussage zur Sache gemacht und lassen sich durch Rechtsanwälte vertreten. In der Bevölkerung hat dieser Vorfall zum Nachteil zweier Polizeibeamte offenbar große Besorgnis ausgelöst, was zu positiven Einträgen und Genesungswünschen in den sozialen Netzwerken geführt hat. Presseauskünfte erteilt ausschließlich die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Hildesheim unter Telefon 05121-968546, Frau Pannek.

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