Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: Pressebericht PP Frankfurt a.M. vom 4.9.2005

    Frankfurt (ots) - 050904 - 854 Hauptbahnhof: Drogendealer leistete Widerstand

    Beamte des Sonderkommandos Mitte wollten am Samstag gegen 18.10 Uhr in der B-Ebene des Hauptbahnhofes einen jungen Mann kontrollieren, weil er ihnen verdächtig vorkam. Er stand inmitten einer Gruppe Drogenabhängiger und handelte offenbar mit Rauschgift.

    Als die Zivilfahnder sich als Polizisten zu erkennen gaben, flüchtete der Mann sofort. Er wurde eingeholt und vorläufig festgenommen. Dabei leistete er erheblichen Widerstand, was ihm jedoch letztlich nichts nützte. Nachdem die Beamten ihn zu Boden gebracht und fixiert hatten, konnte er durchsucht werden. Dabei fanden sie in seiner Kleidung 4,7 Gramm Crack sowie eine geringe Menge Heroin.

    Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 34-Jährigen Friedberger, der bereits mehrfach wegen Eigentums- und Drogendelikten in Erscheinung getreten ist.

    (Manfred Feist / 755-82117)

    050904 - 855 Sachsenhausen: Grillunfall, drei Verletzte

    Drei junge Männer (17,21,22 Jahre alt) zogen sich am Samstagabend am "Fanhaus Luisa" (Fanclub von Eintracht Frankfurt) im Schwarzsteinkautweg zum Teil schwere Brandverletzungen zu.

    Seit den Mittagsstunden hatten sich auf dem Gelände etwa 25 Personen aufgehalten und Arbeiten an einem Projekt durchgeführt. Gegen 19.45 Uhr soll einer der Betroffenen Spiritus in die glimmende Holzkohle eines Grills geschüttet haben, was sofort zu einer heftigen Verpuffung führte. Dadurch erlitten die drei in der Nähe des Grills stehenden jungen Männer zum Teil schwere Hautverbrennungen im Gesicht, an Oberkörper und Armen sowie an den Beinen. Nach Erstversorgung wurden sie in verschiedene Spezialkliniken eingeliefert.

    (Manfred Feist / 755-82117)

    050904 - 856 Rödelheim: Auto und Hasenstall angezündet

    Ein bislang unbekannter Täter hat am Sonntagmorgen gegen 03.00 Uhr im Hinterhof des Anwesens Röderichstraße 6 sowohl ein dort geparktes Auto als auch einen auf dem Gelände stehenden Hasenstall angezündet. Während das Fahrzeug, ein FIAT Uno, vollständig ausbrannte, hielt sich der Schaden am Hasenstall in Grenzen. Hier brannten lediglich die unteren hölzernen Verstrebungen, die der Täter mit Stroh aus dem Stall entzündet hatte. Immerhin befreite er vorher noch die Tiere aus den Käfigen. Bei Eintreffen von Feuerwehr und Polizei hoppelten die Stallhasen putzmunter durchs Gartengelände. Sie ließen sich auch "widerstandslos" einfangen.

    Der Gesamtschaden wird auf rund 1500,-Euro geschätzt.

    Sachdienliche Hinweise bitte an das Kommissariat 22, Tel. 755-52208 oder 755-54210 (KDD). Hinweise nimmt auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.

    (Manfred Feist / 755-82117)

    050904 - 857 Ostend: Unfall fordert drei Schwerverletzte

    Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Hanauer Landstraße wurden am frühen Sonntagmorgen drei Menschen schwer verletzt. Der genaue Unfallhergang ist bislang noch unklar.

    Fest steht, dass gegen 04.50 Uhr ein 25-jähriger Italiener aus Schöneck mit seinem silberfarbenen VW-Polo die Hanauer Landstraße von der Innenstadt aus in Richtung Ratskreisel befuhr. In seinem Fahrzeug befanden sich noch zwei junge Frauen (22 und 23 Jahre alt) aus Essen. In Höhe der Hausnummer 220 (etwa Höhe Intzestraße) kam es aus bislang unbekannten Gründen zu einem Zusammenprall des VW-Polo mit einem schwarzen BMW X5 (schwerer Geländewagen), der von einem 34-jährigen Türken aus Oberursel gesteuert wurde. Der Zusammenprall war so heftig, dass beide Fahrzeuge total zerstört wurden. Trümmerteile fanden sich im Umkreis von mindestens 50 Metern um die Fahrzeuge herum auf der Fahrbahn verstreut. Eine der jungen Frauen wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden.

    Die Beifahrerin im Polo erklärte gegenüber der Polizei, dass der BMW mit solch' großer Wucht in die Fahrertüre des Polo gerammt sei, dass der vermutlich nicht angeschnallte Fahrer über sie hinweg durch die aufspringende Beifahrertüre aus dem Wagen geschleudert wurde.

    Tatsächlich zeigte sich bei der Besichtigung der Unfallwagen, dass die Anprallstellen beim BMW vorne rechts und beim VW-Polo im Bereich der Fahrertüre liegen.

    Die Insassen des Polo zogen sich bei dem Zusammenprall schwere bis schwerste Verletzungen zu. Sie wurden nach Erstversorgung in verschiedene Kliniken eingeliefert und stationär aufgenommen.

    Der deutlich alkoholisierte BMW-Fahrer blieb unverletzt. Ihm wurde, ebenso wie dem Polo-Fahrer, eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein sichergestellt. Eine verständliche Schilderung zum Unfallgeschehen hat der 34-Jährige bislang nicht abgegeben.

    Zur Feststellung des genauen Unfallherganges wurde ein Gutachter eingeschaltet.

    Konkrete Anhaltspunkte, die für ein "Rennen" zwischen den beteiligten Fahrzeugführern sprechen, fanden sich durch die bisher erhobenen Feststellungen im Bereich der Unfallstelle nicht. Entsprechende Aussagen von Zeugen oder Beteiligten liegen bislang auch nicht vor.

    Die Fahrbahn der Hanauer Landstraße wurde im Bereich der Unfallstelle zunächst voll, später noch einseitig gesperrt. Die Sperrung konnte erst gegen 10.00 Uhr wieder aufgehoben werden.

    Die Polizei stellte beide Fahrzeuge sicher. Sie werden durch Gutachter untersucht.

    Zeugen des schweren Unfalles, auch im Hinblick auf die Entstehung des Unfallgeschehens, werden dringend gebeten, sich mit dem 5. Polizeirevier, Tel. 069/755-10500, in Verbindung zu setzen.

    (Manfred Feist / 755-82117)

    Rufbereitschaft: Manfred Feist, Telefon 0177-2146141


ots Originaltext: Polizeipräsidium Frankfurt am Main
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