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Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 011017 Nachmittagsmeldung 1, PP Frankfurt

Frankfurt (ots)

011017 - 1165 Ginnheim: Schläger gesucht
Mit einem Fall von Körperverletzung muß sich seit dem 16.
Oktober 2001 das 14. Polizeirevier in der Nordweststadt
beschäftigen, nachdem ein unbekannter Mann einen 13jährigen
schmächtigen Jungen in der U-Bahn grundlos ins Gesicht
geschlagen hatte. Nach Zeugenaussagen befand sich der 13jährige
bereits in der U 1 von Ginnheim in Richtung Nordweststadt, als
gegen 14.30 Uhr an der Haltestelle Niddapark ein etwa 35 bis 40
Jahre alter Mann in Begleitung einer ca. 60jährigen Frau in den
Zug einstieg. Hier passierte er den auf einer Sitzbank vor sich
hin singenden Jungen. Der Mann blieb stehen und schrie den
Jungen an, ihn nicht zu provozieren. Nachdem der 13jährige
nachfragte, was er denn gemacht habe, erhielt er unverhofft
einen Faustschlag ins Gesicht, so daß ihm der linke Schneidezahn
abbrach und ihm das Blut aus dem Mund lief. An der nächsten
Haltestelle «In der Römerstadt» stieg der Täter mit seiner
Begleiterin aus und verschwand unerkannt.
Er wird als etwa 1,60 m groß beschrieben, hat eine
untersetzte Figur, hellbraune leicht gelockte Haare und trug zur
Tatzeit ein graues T-Shirt und Bluejeans. Bei Tatbegehung war er
vermutlich alkoholisiert.
Die Ermittler erhoffen sich nun Hinweise auf den Schläger
aus der Bevölkerung. Diese werden jederzeit unter der Tel.-Nr.
755-1400 entgegengenommen. (Jürgen Linker/ -8012).
011017 - 1166 Frankfurt / Wiesbaden: Raubüberfälle auf zwei
Juweliergeschäfte aufgeklärt
Wie der Presse bereits bekannt, wurde am Mittwoch, dem 1.
August diesen Jahres ein bewaffneter Raubüberfall, kurz nach
21.00 Uhr auf die Geschäftsräume des Juweliergeschäfts Christ
auf der Zeil verübt. Nach den Schilderungen der überfallenen
Angestellten, eines 26jährigen Türken und einer 48jährigen
Deutschen, hätten zwei maskierte Täter zunächst den 26jährigen
mit der Waffe am Hintereingang bedroht und ihn gezwungen, mit
ihm in die Geschäftsräume zurückzugehen. Hier wurde dann seine
Kollegin mit Paketklebeband gefesselt. Das gleiche Schicksal
ereilte angeblich auch ihn, so seine spätere Schilderung. Jedoch
gelang es ihm, seine Fesseln selbständig nach der Tat
abzustreifen und auf die Straße zu laufen, um Hilfe
herbeizurufen.
   Die Täter waren zwischenzeitlich mit Uhren und Schmuck im
Wert von rund 1,2 Millionen DM entkommen.
Die Ermittlungen übernahm das Raubkommissariat.
   Bei den weiteren Zeugenvernehmungen und der Spurenauswertung
ergaben sich in den folgenden Tagen erhebliche Zweifel an der
Aussage des 26jährigen Angestellen und der konkrete Verdacht,
daß er an der Tat beteiligt war und offensichtlich nur einen
Mittäter hatte. Die durch die Kriminalisten zusammengetragenen
Beweise und aufgezeigten Widersprüche waren so massiv, daß der
Ermittlungsrichter beim Amtsgericht in Frankfurt am Main auf
Antrag einen Haftbefehl gegen den 26jährigen ausstellte.
   Zwischenzeitlich hatte sich jedoch der Angestellte bis zur
Konkretisierung des Tatverdachtes gegen ihn offensichtlich mit
dem Schmuck in die Türkei abgesetzt. Entsprechende
Fahndungsmaßnahmen wurden daraufhin eingeleitet.
   Am Tatort hatte der Erkennungsdienst Teile eines
Einweghandschuhs sicherstellen können, die später für den
zweiten Täter zum Verhängnis wurden. Anhand des darin
sichergestellten DNA-Materials konnte er identifiziert und die
Fahndung per Haftbefehl nach ihm aufgenommen werden. Es handelte
sich um einen 28jährigen Türken.
   Zwischenzeitlich war ein weiterer Raubüberfall am 21.08.2001
auf eine Filiale der Juweliere Christ in Wiesbaden erfolgt. Auch
hier konnten die beiden Täter mit der Beute zunächst unerkannt
flüchten. Jedoch kontrollierte die schweizer Grenzpolizei am
nächsten Tag (22.08.2001) am Grenzübergang Weil am Rhein ein
Fahrzeug mit zwei Männern. Dabei wurde das komplette Raubgut aus
Wiesbaden aufgefunden sowie sichergestellt und die beiden
Insassen, der 26- und der 28jährige Türke, verhaftet. Beide
Täter befinden sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft.
   Zu den gegen sie erhobenen Vorwürfen verweigern sie jegliche
Aussage. Die Beute aus dem Überfall in Frankfurt am Main konnte
trotz weiterer und noch laufender Ermittlungen bisher noch nicht
sichergestellt werden. (Jürgen Linker/ -8012).
Bereitschaftsdienst: Manfred Füllhardt, Telefon 06142-63319
ots-Originaltext: Pressestelle Polizei Frankfurt

Rückfragen bitte an:

Pressestelle Polizei Frankfurt
Pressestelle PolizeiFF
Telefon: 069 755-8044
Fax: 069 755-8019

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