Polizeipräsidium Frankfurt am Main

POL-F: 140715 - 484 Frankfurt-Dornbusch: Schwerer Verkehrsunfall

Frankfurt (ots) - Am Montag, den 14. Juli 2014, gegen 21.10 Uhr, ereignete sich an der Kreuzung Eschersheimer Landstraße/Am Dornbusch/Marbachweg ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem sieben Personen zum Teil schwer verletzt wurden.

Zu dem genannten Zeitpunkt war ein 22-jähriger Frankfurter mit seinem Audi A4 auf der Straße Am Dornbusch in Richtung Marbachweg unterwegs. Mit in seinem Wagen befand sich noch eine 49-jährige Beifahrerin, ebenfalls aus Frankfurt. An der Rotlicht zeigenden Ampel warteten bereits mehrere Fahrzeuge auf Grün, als der 22-Jährige mit überhöhter Geschwindigkeit rechts an den wartenden Pkw auf der Busspur vorbeizog und bei Rotlicht in die Kreuzung fuhr.

Hierdurch kam es zum Zusammenprall mit dem Ford Galaxy einer 23-jährigen Frankfurterin, die auf der Eschersheimer Landstraße in Richtung Stadtmitte unterwegs war. Mit in dem Galaxy befanden sich noch ein 9-jähriger Junge sowie zwei Frankfurterinnen im Alter von 22 und 54 Jahren. Die 23-Jährige verlor durch den Zusammenprall die Kontrolle über ihr Fahrzeug, touchierte die mittig befindliche Absperrung zum U-Bahnschienenverkehr und überschlug sich. Der Wagen blieb auf der Eschersheimer Landstraße auf dem Dach liegen. Die 23-jährige Fahrerin wurde leicht verletzt und konnte nach erfolgter Behandlung in einem Krankenhaus entlassen werden. Die 22-jährige Frau und die 54-jährige Frau wurden schwerverletzt und mussten zur stationären Behandlung in verschiedene Krankenhäuser verbracht werden. Der 9-Jährige blieb unverletzt.

Der Fahrer des Audi setzte seine Fahrt fort und kollidierte nun mit dem von rechts kommenden Fiat Punto eines 23-Jährigen aus Bad Homburg. Dieser war auf der Eschersheimer Landstraße in Richtung Heddernheim unterwegs. Der Fiat wurde durch die Wucht des Aufpralles um die eigene Achse gedreht und kam am Fahrbahnrand zum Stillstand. Der 23-jährige Fiatfahrer wurde leicht verletzt und konnte nach erfolgter Behandlung in einem Krankenhaus entlassen werden.

Der Audi geriet nun durch den neuerlichen Zusammenprall auf dem Marbachweg in den Gegenverkehr. Zuvor überfuhr er noch eine Verkehrsinsel und riss ein Verkehrsschild aus der Verankerung. Eine 34-jährige Radfahrerin, welche vor der Rotlicht zeigenden Ampel wartete, hatte die Unfallfolge beobachten können, ging zur Seite, um dem drohenden Zusammenprall mit dem Audi zu entgehen. Unmittelbar hinter der Radfahrerin hatte ein Citroen C3 auf dem Rechtsabbiegerstreifen gestanden, um vom Marbachweg in Richtung Heddernheim weiterzufahren. Der Audi prallte nun frontal mit dem Citroen der 37-jährigen Frankfurterin zusammen und kam zum Stillstand. Die Fahrerin des Citroen wurde leicht verletzt, konnte aber nach Behandlung in einem Krankenhaus wieder entlassen werden. Der Fahrer des Audi entfernte sich nun zusammen mit seiner 49-jährigen Beifahrerin zu Fuß vom Unfallort. Im Rahmen der eingeleiteten Fahndung konnten die Beiden jedoch noch auf dem Marbachweg durch eine Funkstreife festgenommen werden. Die Identität der beiden Personen steht zurzeit noch nicht einwandfrei fest, die Ermittlungen hierzu dauern an. An der Unfallstelle musste eine Notbeschilderung eingerichtet werden, da die Ampelanlage ausgefallen war. Der Führerschein des Audifahrers wurde einbehalten. Die Untersuchungen dauern an. Der Gesamtsachschaden dürfte sich nach ersten Feststellungen auf etwa 150.000 EUR beziffern.

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